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Der Islam (Page 2).doc

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Faculty
Social Science
Discipline
Theology
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University, School
BG/BRG Knittelfeld
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2003
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Theology

Der Ort Gottes
DER ORT GOTTES (GOTT IM MITMENSCHEN), Die Legende ist eine christliche Antwort auf die Frage nach dem Ort Gottes! Dies kann man an den Geschichten über den Heiligen Martin und die Heilige Elis

Ein Mann will ihm etwas Besseres als die Klapper geben, nämlich den Ruf „Allahu akbar“ (Es gibt keinen Gott außer Gott. Ich bekenne, dass Mohammed der Prophet Gottes ist. Auf zum Gebet! Auf zum Heil!). Und diesen Ruf übernahm Mohammed.

Doch Mohammeds Erwartungen wurden nicht erfüllt, denn Juden und Christen nannten ihn einen falschen Propheten. Die neue Gemeinschaft von Juden, Christen und Muslime, die vereint den Einen Gott ausrufen würde, kam nicht zustande.

Dennoch gibt es verbindende Elemente:

  • Am wichtigsten ist der gemeinsame Gott.
  • Mohammed nennt Juden und Christen „Leute der Schrift“.
  • Abraham, Mose und Jesus (Isa) kennt und verehrt auch der Koran.

 

Im Koran:

  • Niemand darf zum Glauben gezwungen werden.
  • Gute Menschen werden einst von Gott belohnt.

 

DIE FÜNF SÄULEN

Islam heißt Ergebung.

Mohammeds Botschaft ist der „Eine Gott“.

Der Koran (Qur’an = Lesung) ist die Schrift mit Mohammeds Offenbarungen, in 114 Suren (Kapitel) gegliedert. Der Name Koran will sagen, dass Mohammed die Wörter nicht von sich heraus sagt, sondern dass er Gott zitiert, der ihm die Worte eingegeben hat.

Der Koran ist in dichterischer arabischer Sprache geschrieben. Der Muslim soll ihn nicht übersetzen und er soll ein Teil seines Herzens und Denkens werden.

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Die Hauptpflichten des Gläubigen, die „5 Säulen des Islam“, heißen Ibida.

  1. das Bekenntnis zu Gott und zu seinem Propheten
  2. das Gebet: 5mal am Tag soll der Muslime beten (vor Sonnenaufgang, wenn die Sonne im Zenit steht, nachmittags, nach Sonnenuntergang, vor dem Schlafengehen). Besonders wichtig ist das Freitagsgebet. Mann soll Gott eifrig gedenken, doch nach dem Gebet kann man wieder seine Wege gehen. Der Freitag ist also kein Feiertag wie der Sabbat und der Sonntag.
  3. das Fasten im Monat Ramadam: Ramadam ist der neunte Monat des Mondjahres; weil die Mondmonate aber nur 29 oder 30 Tage zählen, wandert der Fastenmonat jahreszeitlich. Die Fastenpflicht gilt für den Tag, nicht für die Nacht. Darum nimmt man schon vor Morgengrauen eine Mahlzeit zu sich. Tagsüber essen und trinken (!) sie nichts.

Das Fasten ist mit der Herabsendung des Korans auf Mohammed verbunden. Das lesen des Korans und der besuch der Moschee sind besonders wichtig.

  1. die Sozialabgaben (Almosen): Dabei geht es um soziale Solidarität. Indem man seine Güter mit den Armen und der Gemeinschaft teilt, gibt man sie Gott (dem sie ja eigentlich gehören) zurück.
  2. die Pilgerfahrt nach Mekka (Hadsch): Wenn es möglich ist, sollte man mindestens 1mal in seinem Leben diese Pilgerfahrt machen. Während der Wallfahrt darf man keinem Lebewesen Leid zufügen und man muss einheitliches weißes Gewand tragen, das die Rangunterschiede zwischen den Menschen aufhebt. Nur Muslime dürfen Mekka betreten. Die Pilger umschreiten die Kaaba 7mal und küssen den schwarzen Stein an der Ecke der Kaaba. Am Ende der Wallfahrt trinken sie aus dem Brunnen Semsen und danach darf man den Ehrentitel Hadschi oder als Frau Hadschije führen.

 

Für Menschen, denen die Befolgung einzelner Gebote schwer fällt, gibt es Ausnahmeregelungen.

 

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630 kehrte er fast ohne Widerstand nach Mekka zurück. Aufgrund der Kämpfe wurde der Kriegsdienst in die islamische Pflichtenlehre aufgenommen.

632 starb Mohammed. Die Nachfolge war nicht geregelt und somit anfangs heiß umkämpft. Schließlich wurde Mohammeds alter Freund Abu Bakr zum „Kalifen“, das heißt zum Stellvertreter des Propheten, gewählt. Er konnte den Aufruhr der Stämme wieder dämpfen. Ihm folgte Omar als „Beherrscher der Gläubigen“. Er organisierte den Staat Medina, während seine Feldherren Persien, Syrien und Ägypten eroberten.

Vermutlich haben die Christen den Islam anfangs als eine ungefährliche christliche Sekte betrachtet.

Das Kalifenreich dehnte sich über ganz Nordafrika aus, griff über nach Spanien und Südfrankreich, bis Karl Martell dem weiteren Vordringen in Europa durch seinen Sieg bei Tours und Poitiers 732 ein Ende setzte.


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