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Philosophy

PHILOSOPHIE DER MUSIK: ZUR EXISTENZIELLEN UND KULTURELLEN BEDEUTUNG DER MUSIK
PHILOSOPHIE DER MUSIK: ZUR EXISTENZIELLEN UND KULTURELLEN BEDEUTUNG DER MUSIK. (Ein Essay) Johann Götschl Die Bedeutung von etwas kann mitunter viel besser erfasst werden, wenn wir beispielsweis

Außerdem ist Gott gut und hat absolute Selbsterkenntnis – diese Selbstbeziehung führt aber zu gewissen Widersprüchen.

Platon behauptet, dass die Selbstbezüglichkeit des einen Gottes eine Einheit voraussetzt wo es keine Differenz gibt. So ist das platonische Absolute nicht ident mit dem Gott, was bei Aristoteles nicht der Fall ist.

Der antike Platonismus knüpft stark an Platon und Aristoteles an. Auch bei Plotin wird Gott als „Denken des Denkens“ konzipiert, und ebenfalls wie bei Platon, wird eine zu Grunde liegende Einheit ohne Differenz vorausgesetzt.

Allerdings formuliert Plotin das Verhältnis anders als Plato. Bei Plotin ist das Eine Gute das Absolute und geht davon aus, dass sich Einheit von selbst entzweit. So entzweit sich die unmittelbare Einheit und so kommt der sich selbst denkende Geist Gottes zum Vorschein. Also wird Gott erst durch die Differenz von Einen und Vielen, ist aber selbst nicht widersprüchlich.

Hier ist man schon sehr nahe dem Problem des Absoluten im deutschen Idealismus. Problem: Welche Art von Einheit ist das Ich? Auch für Fichte tauchte dieses Problem auf, dass eine ursprüngliche Einheit der Selbstbeziehung des Ich vorausgesetzt sein muss.

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Die von Platon und Aristoteles ausgehenden Probleme bezüglich des philosophischen Gottesbegriffes sind symptomatisch für die Folgenden.

In der indischen Tradition wird eine andere Akzentuierung in der Beziehung zwischen den Menschen und den Göttern gesetzt. So müssen die Götter von den Menschen, durch Gebete oder Opfer, so manipuliert werden, dass sie dem menschlichen Willen entsprechend handeln.

Wenn man die Götter richtig anspricht sind sie praktisch gezwungen dem Willen des Menschen zu gehorchen.

Im alten Rom galt es zB als grobe Nachlässigkeit wenn man in der Rhetorik einen „magisch technischen“ Fehler beging. Wenn man allerdings die richtige Technik an wandte, konnte man die Götter manipulieren. Es besteht also eine gewisse Ambivalenz, denn einerseits sind die Götter unsterblich und sehr mächtig, andererseits können sie vom sterblichen, schwachen Menschen manipuliert werden.

So rückte das Opfer ins Zentrum des Interesses.

In der indischen Theologie kann man verschiedene Varianten feststellen. So steigen diverse Götte zu einem monotheistischen Status auf, wodurch andere Götter zwar nicht verschwanden, aber an Bedeutung und Macht verloren. So gibt es eine Theorie des Absoluten, welche aber atheistischen Charakter aufweist(Buddhismus).

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Anaximandros meine zB schon, dass egal von was man spricht, man von etwas Bestimmten spricht, welches durch eine Instanz begrenzt ist.

Begriffe/Prädikate die man einem Subjekt zuordnet das „Ich“ sagt, werden Gott zugesprochen, aber unter der Negation der Begrenztheit des Menschen. So kann der Mensch zwar gut sein, aber nur Gott kann absolut gut sein. So überträgt man einfach menschliche Attribute auf ein unbegrenztes Ich(Gott), allerdings wird die Möglichkeit des Irrtums negiert.

So kann man den Begriff Gottes mit dem des absoluten Nichts gleichsetzen(wegen der Negation der Möglichkeit Gott Attributive zuordnen zu können). Aber auch der Begriff des Nichts gehört dem endlichen Bereich an. (in der Geldbörse ist Nichts, ich brauche also Rahmenbedingungen für das Nichts). Das Nichts im absoluten Sinn ergibt das Problem der analogen Rede.

Theorie: Das Denken ist nicht in der Lage den Begriff des Absoluten überhaupt zu artikulieren. Dagegen meinte Hegel, dass das Absolute für den Menschen restlos erkennbar ist(dieses Argument ist allerdings nicht ganz nachvollziehbar).

Nikolaus von Kues hat die Selbstbeschränkung des Denkes und seiner Formen mit dem Zusammenfall gegensätzlicher Begriffe im Absoluten vereinbart (sah einen Zusammenhang). So ist Gott als „ich“ ohne Schranken gegeben. Für den IchBegriff ist die Beschränktheit aber konstitutiv.

So führt das Denken zur Bildung des Begriffs des Absoluten, allerdings können wir den Begriff gar nicht wirklich bilden.

So auch der Begriff des „Existierens“ wenn er auf den Begriff des Absoluten angewandt wird.

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Allerdings wurde nie von wem das Gegenteil behauptet. Kants Standpunkt irritierte seine Mitmenschen trotzdem – deswegen die Erzürnung – denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte man die Beweiskuktur, dass, da es eine Welt gibt, es einen letzten Grund geben muss. Diese Position vertrat Kant ja eben nicht gerade.

In der KdpV wird zwischen moralischer Selbstbestimmung und dem Streben des Menschen nach Glück unterschieden. Die praktische Vernunft Kants ist nicht vom Willen Gottes abhängig, denn seine moralische Handlung hatte seine letzte Begründung in sich selbst.

So wird die Moralität des Menschen von dessen Glückstreben von Kant abgekoppelt. Kant meint, dass wir keinen Grund dafür haben, dass das Glück ein Indikator menschlichen Handelns sei, dennoch sagte er, dass der Mensch nach Glück strebt und der Glückseligkeit bedürftig ist. Unterscheiden muss man zwischen zu erfüllender Pflicht und der moralischen Unzulänglichkeit des Menschen.

Grundsätzlich ist eine Harmonisierung zwischen Moralität und Glück, nach Kant, nicht gegeben.

Platon (Phaidros) – Sokrates sprichtüber Unsterblichkeit – meint, dass man nicht entscheiden kann, wie es sich mit der Seele verhält. Es sei aber vernünftig, es so

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Im Hellenismus manifestierte sich der Begriff pisti = Glaube – spricht auch für ein nicht ganz so naives Bewusstsein. Aber wenn es einen Gott gibt, dann lässt dieser auch das Übel auf der Welt zu.

Dies wird fast Augenblicklich zu einem Problem als der Monotheismus die Weltbühne betritt:Wie kann ein Gott existieren der absolut gut ist und trotzdem erleben wir so viele Grausamkeiten in der Geschichte. Dieses Problem tritt zum ersten Mal bei Hiob auf. So entstanden Argumente für den Theismus und Atheismus die aus dem Leid hervorgingen.

Problem des antiken philosophischen Gottesbegriffes – Aristoteles: Gott = Denken des Denkens = das unbewegte Bewegende. Auch diese Theorie ist weitgehend auf Plato rückführbar.

Plato: Plato setzt keine auf sich selbst bezogene, also unmittelbare, Einheit. Im Neuplatonismus wurde daraus eine platonische Prinzipienlehre (zB Plotin). Dabei schließt die unmittelbare Einheit keine Vielheit mit ein.

Das Problem der auf sich selbst bezogenen Einheit wurde von Plato nicht weiter ausgeführt. Er sieht die Psyche als lebenden Organismus. Psyche/Leben = Autokinesis Kinesis = Veränderung im mechanischen und biologischen Aspekt = Selbstorganisation.

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So trägt die göttliche Selbstbezogenheit das Problem in sich, dass in der absolut Absoluten Selbsterkenntnis eine Negation innewohnt, bzw. es negiert sich selbst.

Philosophie der Neuzeit – Problem der Selbsterkenntnis radikalisierte sich nun .

Descartes „Cogito ergo sum“ Sprachphilosophie gab hier plötzlich Rückendeckung. Mit Wittgenstein kan die Problemstellung der IchPerspektive auf welche allem Vorausgesetzt ist und somit das Problem der Selbstreflexivität.

Man kann also nicht sagen, dass sich das Problem der ersten Person Perspektive aufgelöst hätte. Unter diesem Aspekt gewinnt die Selbstbezüglichkeit des Ich eine große Bedeutung.

Fichte: Analyse des IchBegriffs – Vgl. mit analytischen Theorien des Selbstbewusstseins. Wittgenstein und Fichte konzentrieren sich beide erst in ihrer Spätphase auf das Problem des ich, so wie nun in der analytischen Philosophie.

Die logische Struktur des ich – die auf sich selbst bezogen ist – wurde von Fichte zur Diskussion gestellt. Er meint, dass IchBegriff antinomisch ist. Ich denke mich – im Selbstbewusstsein ist Subjekt eigens Objekt aber für welches Subjekt ist objektiviertes Subjekt Objekt? Problem: Selbstbezüglichkeit des ich führt so zum Selbstwiderspruch, oder zu einem unendlichen Regress.

 


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