Title, Topic

Depression - Ursachen, Therapie und Formen .docx

®
Page 1 of 5
[1] [2] [3] [4] [5]
Faculty
Social Science
Discipline
Psychology
Document category
Paper
University, School
Ossnabrück
Additional information
2010
Responsible User
This text has been add by user anch1794 on 2010-08-10. Disclaimer
Popularity
819  visits
Document length
~5.486  Words
~36.099  Chars
Rating
Networking




















More documents
Psychology

Soziale Beziehungen und Konflikte in der Schulklasse
Sozialpsychologie:­ Soziale Beziehungen und Konflikte in der Schulklasse Sozialpsychologie=­ befasst sich mit dem Verhalten, Denken und Fühlen von Menschen in sozialen Situationen Merkmale


Psychoanalyse nach Freud
Grundannahme – psychoanalytische Theorie è Grundlegende Begriffe sind das Unbewusste und das Vorbewusste. · nur ein geringer Teil der seelischen Vorgänge, die in uns ablaufen, ist bewusst · die mei


Moderation von Gruppendiskussionen
Gesprächssteuerung­ Der Moderator soll als Leiter der Gruppe wirken und das Gesamtgeschehen steuern Gesprächsziele erreichen Gesprächszeitplan einhalten Ganze Gruppe muss gefragt werden, kein


Therapeutisches Puppenspiel
Das therapeutische Puppenspiel Eine Definition Mein 5jähriger Sohn erklärt das Therapeutische Puppenspiel so: -Das ist schön! Da kann man mit Puppen spielen und sich die Geschichten selber ausden

Depressionen

1.Einleitung

Jeder Mensch hat gute und schlechte Tage, hat zu dem ein oder anderen Zeitpunkt einmal den Kummer oder sich besorgt gefühlt, wenn zum Beispiel ein angestrebtes Ziel nicht erreicht werden kann.

Man leidet meist unter mangelndem Antrieb, hat Schuldgefühle oder Angst, dazu kommen häufig Schafstörungen und Appetitmangel (vgl. B. Bandelow (2004): 67). Sind das schon die ersten Anzeichen einer Depression? Woran erkennt man eine Depression und was kann man dagegen tun?

In der folgenden Arbeit werden wir uns mit dem Thema Therapiemotivation am Bespiel Depression auseinandersetzen. Vorerst werden wir einen Einblick in die Definition von Depression geben.

Die verschiedenen Formen der Depression haben unterschiedliche Ursachen und sind daher unterschiedlich zu behandeln. Es wurden verschiedenste Therapien zur Behandlung der Depressionen entwickelt, diese werden wir in den zweiten Teil unserer Arbeit beschreiben.

2. Definition der Depression

Der Begriff Depression kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Niedergeschlagenheit oder Bedrücktheit (vgl. dtv. Lexikon (2006): 167). Es herrscht allerdings einige Verwirrung um den Begriff, weil er in der Alltagssprache von Laien für momentane Stimmungstief verwendet wird.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Depression - Ursachen, Therapie und Formen.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Jurk (2008): 17). In unserer heutigen Zeit gebrauch fast jeder Mensch das Wort Depression, ohne genau zu wissen, wie gefährlich diese Krankheit sein kann. Depressive Verstimmung ist mehr als eine Niedergeschlagenheit, als Reaktion auf ein belastendes Ereignis. Depressive Patienten haben typischer weise keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft oder eine Änderung ihres Zustands.

Der Mangel an Hoffnung führt auch zu einer Antriebslosigkeit. Ohne Hoffnung wird auch jede Handlung für den Patienten sinn- und ziellos und er kann in einer Art Starre versinken. Dennoch, trotz des fehlenden Antriebs, kann eine innere- nicht sichtbare- Unruhe bestehen. Eine Depression kann schwere Formen annehmen und bis zu einem Suizid führen. Die Fähigkeit zur Trauer ist eine natürliche Reaktionsweise.

Die Depression dagegen ist ein phänomenologisch konkret beschreibbares Krankheitsbild, ein Syndrom mit einer Vielzahl von Symptomen in Variabler Kombination und Ausprägung (vgl. V. Faust (1989): 11).

3. Klassifikation der klinischen Störungsbilder

Formal diagnostisch werden Depressionen, die zu den affektiven Störungen gehören, wie psychiatrische Krankheitsbilder entweder nach ICD-10 (Internationales Klassifikationssystem psychischer Störungen) oder nach DSM-IV( Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer Störungen) der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung klassifiziert (vgl.

C. Jurk (2008): 134).

Symptome einer depressiven Episode:

·         Hauptsymptome: gedrückte Stimmung, Interessenlosigkeit/Freudlosigkeit, Antriebsstörung

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Depression - Ursachen, Therapie und Formen.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

·         Körperliche (somatische) Symptome: früh-morgendliches Erwachen, sogenanntes Morgentief, seelisch- körperliche Hemmung oder innere Unruhe, Appetitverlust mit Gewichtverlust, Libidoverlust (vgl.

size:12.0pt;line-height:150%;font-family: Symbol'>C. Jurk (2008): 33ff.)

Das heißt im Einzelnen, dass unter den seelischen und kognitiven Symptomen sind es vor allem neben den depressiven Verstimmungen die- mitunter erst einmal schwer als Depression identifizierbaren- Beeinträchtigungen: Freudlosigkeit, Interesselosigkeit, Pessimismus, und Hoffnungslosigkeit.

In ICD-10 sind psychische Störungen und Verhaltensstörungen von F00-F99 in Kapitel 5 untergegliedert. Affektive Störungen sind von F30-F39 aufzufinden (vgl. http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/ls-icdhtml.htm)

4. Melancholie seit der Antike bekannt

Das Krankheitsbild war schon bei den alten Griechen bekannt. Hippokrates führte diesen Gemütszustand auf körperliche Ursachen zurück. Davon Zeugt noch der Begriff Melancholie der von “ melaine chole“, der schwarzen Galle, abgeleitet ist.

Mit den Bezeichnungen Weltschmerz und Schwermut meinte man charakterliche Eigenschaften, welche mit der Neigung zur Depression verbunden wurden. Nach dem neuersten Stand der Forschung scheinen sowohl genetische, als auch äußere Faktoren für das Auslösen dieser Erkrankung verantwortlich zu sein. Eine Depression ist ein Syndrom, das sich in unterschiedlicher Intensität zusammensetzt aus psychischen, psychomotorischen, sowie somatischen Symptomen. Wichtig ist die Bestimmung des Erscheinungsbildes (vgl.

C. Jurk (2008): 22-25).

 

5. Behavioristisches Modell

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Depression - Ursachen, Therapie und Formen.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Der Zustand der Niedergeschlagenheit wird von den nah stehenden Personen positiv Verstärkt in dem der niedergeschlagene Mensch Sympathie und Aufmerksamkeit erfährt. Doch Typischerweise empfinden z.B. Freunde, die zuerst mit Unterstützung reagierten, die negativen Einstellungen der Person als ermüdend und sie beginnen, die Betroffenen zu meiden.

Solch eine Reaktion eliminiert eine weitere Quelle positiver Verstärkung und stürzt die Person tiefer in die Depression (vgl. G. Zimbardo (2008): 568).

6. Kognitives Modell

Der kognitiver Ansatz geht davon aus, dass durch ständige Belastungen kann das Gehirn in einen depressiven Funktionszustand versetzt werden kann. Depressionen werden durch Glauben hervorgerufen.

Der Forscher Martin Seligman erforschte, dass Tiere, die unter Stress gesetzt werden, auf den sie keinen Einfluss nehmen können, sehr passiv werden, und sich wie Depressive Menschen verhalten (vgl. B. Bandelow (2004): 123-124). Seligmans Theorie der erlernten Hilfslosigkeit entwickelte sich aus den Forschungsarbeiten, die depressionsähnliche Symptome bei Hunden aufzeigten.

Seligman und Maier (1967) setzten Hunde nicht vermeidbaren, schmerzhaften Schocks aus, es gab keine Möglichkeit den Schock zu entkommen. Was die Hunde dann entwickelten, nannten die Forscher erlernte Hilflosigkeit. Erlernte Hilflosigkeit ist durch drei Arten gekennzeichnet: motivationale Defizite- um bekannte Verhaltensweisen abzurufen, haben die Hunde lange Zeit gebraucht; emotionale Defizite- die Hunde zeigten Sressreaktionen, waren lustlos: kognitive Defizite- sie zeigten wenig Lernerfolg in neuen Situationen.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Depression - Ursachen, Therapie und Formen.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Laut Seligman fördert ein bestimmter Attributionsstiel die Entstehung von Depressionen, nämlich negative Erlebnisse als intern, stabil und generell verursacht anzusehen:

·         Intern: Sie sehen (in) sich selbst das Problem und nicht den äußeren Umständen

·         Stabil: Sie sehen das Problem als all unveränderlich und nicht als vorübergehend

·         Generell: Sie sehen das Problem als gegenwärtig und nicht auf bestimmte Situationen begrenzt

Diese Forschung zeigt , dass Menschen mit Depression es schwierig finden, sich an irgendetwas Schönes in ihren Leben zu erinnern und sich an einen anderen Attributionsstiel fest zu halten, solch eine Tendenz kann dazu beitragen, eine Depression als ausweglos zu sehen (vgl.

G. Zimbardo (2008): 568-569)

7. Geschlechterunterschiede bei der Depression

Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie die Männer. „Schätzungen der Prävalenz affektiver Störungen ergeben, dass etwa 21 Prozent der Frauen und 13 Prozent der Männer Im Laufe ihres Lebens n einer Depression leiden (Kessler et al.., 1994)“ ( G.

Zimbardo, S. 570). Leider ist es so, dass die Frauen im Durchschnitt mehr negative Erlebnisse und Stressfaktoren im Leben erfahren als Männer. Ein Beispiel dafür ist, dass für Frauen die Wahrscheinlichkeit größer ist, körperliche Misshandlung und sexuellen Missbrauch zu erleben. Die Versorgung der Kinder und die berufliche Karriere sind Faktoren die im Leben von Frauen einer schweren Depression den Boden bereiten (vgl.


Page 1 of 5
[1] [2] [3] [4] [5]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents