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Definitionen Marketing .docx

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Faculty
Economics
Discipline
Business Studies
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Examination questions
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Zierlingeng
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EINHEIT 1 Grundlagen des Marketing

Gratifikationsprinzip - Ein Austausch zwischen Anbieter und Nachfrager kommt nur zustande, wenn dieser für beide Parteien vorteilhaft ist.

Gratifikationen (Belohnungen, Vermeidung von Bestrafungen) sind demnach die maßgeblichen Antriebskräfte für das Zustandekommen von Transaktionen.

Kapazitäts- bzw. Knappheitsprinzip - Die Kapazität an finanziellen, technologischen, wissensmäßigen und natürlichen Ressourcen ist bei beiden Marktpartnern begrenzt und das Streben nach Austauschprozessen wird von der jeweiligen Ressourcensituation der Marktparteien bestimmt.

Traditioneller Ansatz „4 P’s“

_ Product: Leistungs- und Programmpolitik

_ Price: Preis- und Konditionenpolitik

_ Place: Distributionspolitik

_ Promotion: Kommunikationspolitik

Erweiterung um 3 Instrumente auf „7 P“-Ansatz im Dienstleistungsmarketing

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_ Processes: Dienstleistungserstellungsprozess

_ Physical Facilities: Physisch fassbare Leistungspotenziale des Anbieters (z.B. Gebäude,

Warteräume

„Ein Markt besteht aus einer Menge aktueller und potenzieller Nachfrager bestimmter

Leistungen sowie der aktuellen und potenziellen Anbieter dieser Leistungen und den

Beziehungen zwischen Nachfragern und Anbietern.“ (vgl. Meffert/Burmann/Kirchgeorg

2008

EINHEIT 2 Käuferverhalten

Die Aktiviertheit beschreibt den inneren Erregungszustand eines Menschen. Aus

physiologischer Sichtweise ist damit die Erregung des zentralen Nervensystems

gemeint, die den Organismus des Menschen in einen Zustand der Leistungsbereitschaft

und Leistungsfähigkeit versetzt.“ (vgl. Meffert/Burmann/Kirchgeorg 2008

Involvement bezeichnet den Grad der „Ich-Beteiligung“ bzw. des Engagements einer

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einzusetzen. Es ist die auf den Informationserwerb und die Informationsverarbeitung

gerichtete Aktivität des Nachfragers und damit ein spezielles Sub-Konstrukt der

Aktiviertheit.“ (vgl. Trommsdorff 1998 und Kroeber-Riel/Weinberg 2003)

Emotionen sind jene psychischen Erregungen, die subjektiv wahrgenommen werden.

Dazu zählen die folgenden zehn angeborenen (primären) emotionalen Grundhaltungen:

Interesse, Freude, Überraschung, Kummer, Zorn, Ehre, Geringschätzung,

Furcht, Scham und Schuldgefühl. Darüber hinaus gibt es sekundäre Emotionen, die

sich aus den Basisemotionen zusammensetzen.“ (vgl. Izard 1981)

Kognitionen (Wissenszustände) werden definiert als „eigenständig bewusst zu

machende Wissenseinheiten, d.h. als subjektives Wissen, das bei Bedarf zur

Verfügung steht, sei es intern als gespeicherte Information, die durch Erinnern

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(Aufnehmen) verfügbar wird.“ (Trommsdorff 2004)

„Die Wahrnehmung umfasst den Prozess der Aufnahme und Selektion von

Informationen sowie deren Organisation (Gliederung und Strukturierung) und

Interpretation durch das Individuum. Von großer Bedeutung für das Verständnis der

Wahrnehmung ist ihre Aktivität, Subjektivität und Selektivität.“ (vgl. Kroeber-

Riel/Weinberg 1999)

Lernen kann als die systematische Änderung des Verhaltens aufgrund von

Erfahrungen bezeichnet werden.“ (vgl. Meffert 1992 und Zimbardo/Gerrig 1999)

Motivation ist die psychische Antriebskraft, die das Handeln mit Energie versorgt und

auf ein Ziel ausrichtet (aktivierte Motive). Motivation ergibt sich aus Emotionen und

aus einer (kognitiven) Handlungsorientierung.“ (Foscht/Swoboda 2007)

Einstellungen sind innere Bereitschaften (Prädispositionen) eines Individuums, auf

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der Einstellungen können Sachen, Personen oder Themen sein (sog.

Objektorientierung der Einstellung).“ (Meffert/Burmann/Kirchgeorg 2008)

Unter der generellen Risikobereitschaft, die auch als Risikoeinstellung bezeichnet

wird, ist eine dauerhafte, mehrdimensionale Verhaltensdisposition zu verstehen (vgl.

Panne 1977). Sie gibt einen individuellen Toleranzbereich vor, dessen Grenzen die

maximal oder minimal akzeptablen Werte der Risikobereitschaft darstellen. Dieser

Toleranzbereich ist von Person zu Person unterschiedlich, d.h. sowohl das Niveau als

auch die Breite des Toleranzbereichs sind individuell verschieden.“

(Meffert/Burmann/Kirchgeorg 2008)

Zufriedenheit bezeichnet beim Kunden die Übereinstimmung zwischen den

subjektiven Erwartungen und der tatsächlich erlebten Motivbefriedigung (Soll-Ist-

Vergleich) bei Produkten und Dienstleistungen (vgl. Bruhn 1982). Sind Erwartungen


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