EINHEIT 1 Grundlagen des
Marketing
Gratifikationsprinzip
- Ein
Austausch zwischen Anbieter und Nachfrager kommt nur zustande, wenn dieser für beide
Parteien vorteilhaft ist. Gratifikationen (Belohnungen, Vermeidung von
Bestrafungen) sind demnach die maßgeblichen Antriebskräfte für das
Zustandekommen von Transaktionen.
Kapazitäts-
bzw. Knappheitsprinzip - Die
Kapazität an finanziellen, technologischen, wissensmäßigen und natürlichen
Ressourcen ist bei beiden Marktpartnern begrenzt und das Streben nach
Austauschprozessen wird von der jeweiligen Ressourcensituation der
Marktparteien bestimmt.
Traditioneller
Ansatz „4 P’s“
_
Product: Leistungs- und Programmpolitik
_
Price: Preis- und Konditionenpolitik
_
Place: Distributionspolitik
_
Promotion: Kommunikationspolitik
Erweiterung
um 3 Instrumente auf „7 P“-Ansatz im Dienstleistungsmarketing
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_
Processes: Dienstleistungserstellungsprozess
_
Physical Facilities: Physisch fassbare Leistungspotenziale des Anbieters (z.B.
Gebäude,
Warteräume
„Ein
Markt besteht aus einer Menge aktueller und potenzieller Nachfrager
bestimmter
Leistungen
sowie der aktuellen und potenziellen Anbieter dieser Leistungen und den
Beziehungen
zwischen Nachfragern und Anbietern.“ (vgl. Meffert/Burmann/Kirchgeorg
2008
EINHEIT 2 Käuferverhalten
Die
Aktiviertheit beschreibt den inneren Erregungszustand eines Menschen.
Aus
physiologischer
Sichtweise ist damit die Erregung des zentralen Nervensystems
gemeint,
die den Organismus des Menschen in einen Zustand der Leistungsbereitschaft
und
Leistungsfähigkeit versetzt.“ (vgl. Meffert/Burmann/Kirchgeorg 2008
Involvement
bezeichnet
den Grad der „Ich-Beteiligung“ bzw. des Engagements einer
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einzusetzen.
Es ist die auf den Informationserwerb und die Informationsverarbeitung
gerichtete
Aktivität des Nachfragers und damit ein spezielles Sub-Konstrukt der
Aktiviertheit.“
(vgl. Trommsdorff 1998 und Kroeber-Riel/Weinberg 2003)
Emotionen sind jene psychischen
Erregungen, die subjektiv wahrgenommen werden.
Dazu
zählen die folgenden zehn angeborenen (primären) emotionalen Grundhaltungen:
Interesse,
Freude, Überraschung, Kummer, Zorn, Ehre, Geringschätzung,
Furcht,
Scham und Schuldgefühl. Darüber hinaus gibt es sekundäre Emotionen, die
sich
aus den Basisemotionen zusammensetzen.“ (vgl. Izard 1981)
Kognitionen
(Wissenszustände)
werden definiert als „eigenständig bewusst zu
machende
Wissenseinheiten, d.h. als subjektives Wissen, das bei Bedarf zur
Verfügung
steht, sei es intern als gespeicherte Information, die durch Erinnern
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(Aufnehmen)
verfügbar wird.“ (Trommsdorff 2004)
„Die
Wahrnehmung umfasst den Prozess der Aufnahme und Selektion von
Informationen
sowie deren Organisation (Gliederung und Strukturierung) und
Interpretation
durch das Individuum. Von großer Bedeutung für das Verständnis der
Wahrnehmung
ist ihre Aktivität, Subjektivität und Selektivität.“ (vgl. Kroeber-
Riel/Weinberg
1999)
„Lernen
kann als die systematische Änderung des Verhaltens aufgrund von
Erfahrungen
bezeichnet werden.“ (vgl. Meffert 1992 und Zimbardo/Gerrig 1999)
Motivation ist die psychische
Antriebskraft, die das Handeln mit Energie versorgt und
auf
ein Ziel ausrichtet (aktivierte Motive). Motivation ergibt sich aus Emotionen
und
aus
einer (kognitiven) Handlungsorientierung.“ (Foscht/Swoboda 2007)
Einstellungen sind innere Bereitschaften
(Prädispositionen) eines Individuums, auf
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der
Einstellungen können Sachen, Personen oder Themen sein (sog.
Objektorientierung
der Einstellung).“ (Meffert/Burmann/Kirchgeorg 2008)
Unter
der generellen Risikobereitschaft, die auch als Risikoeinstellung
bezeichnet
wird,
ist eine dauerhafte, mehrdimensionale Verhaltensdisposition zu verstehen (vgl.
Panne
1977). Sie gibt einen individuellen Toleranzbereich vor, dessen Grenzen die
maximal
oder minimal akzeptablen Werte der Risikobereitschaft darstellen. Dieser
Toleranzbereich
ist von Person zu Person unterschiedlich, d.h. sowohl das Niveau als
auch
die Breite des Toleranzbereichs sind individuell verschieden.“
(Meffert/Burmann/Kirchgeorg
2008)
„Zufriedenheit
bezeichnet beim Kunden die Übereinstimmung zwischen den
subjektiven
Erwartungen und der tatsächlich erlebten Motivbefriedigung (Soll-Ist-
Vergleich)
bei Produkten und Dienstleistungen (vgl. Bruhn 1982). Sind Erwartungen
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