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Das Windfeld von Graz .doc

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Environmental Science
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Geo Sciences
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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201o
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Das Windfeld im Raum Graz

Geographisches Seminar SS 2010

Gfrerer Roland

1.   Einleitung

1.1.     Thematik

1.2.     Forschungsfragen

2.   Methodischer Zugang

3.   Grundinformationen

3.1.     Definition Wind und Windfeld

3.2.     Windfelddarstellung und Verwendung

3.3.     Methodik Messstationen, Datensätze

3.4.     Windbeeinflussende Faktoren

3.5.     Windbeeinflussende Faktoren in Städten

3.6.     Windsysteme

4.   Das Windfeld im Raum Graz

4.1.     Abgrenzung Raum Graz

4.2.     Physiogeographische Voraussetzungen

4.3.     Einfluss Großwetterlage und Windsysteme

4.4.     Beeinflussende Windsysteme

4.5.     Zahlen und Fakten zum Raum Graz

5.   Ergebnisse und Karten

5.1.     Stationsüberblick mit Karten

5.2.     Tagwindsystem

5.3.     Nächtliches Windsystem

5.4.     Jahresüberblick

6.   Auswirkungen

7.   Maßnahmen

8.   Zusammenfassung

8.1.     Forschungsfragen beantworten

1. Einleitung

1.1.    Forschungsfragen

Nach Erhalt unseres Themas stellten wir uns die Fragen: Was ist Wind und was bewirkt er? Wie entsteht er und welche Faktoren beeinflussen Ihn? Was wissen wir über die Situation in Graz? Aufgrund dieser Fragen erstellten wir unsere Forschungsfragen.

1.1.    Forschungsfragen

-      Welche Winde beeinflussen den Raum Graz?

-      Darstellung des Windfeldes im Raum Graz?

-      Welche Rolle spielen autochthone Winde?

-      Auswirkungen des Windes auf den Raum Graz?

 

 

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-          Recherche

-          Institute kontaktieren

-          Sichtung der Unterlagen

-          Aufbau einer Grundstruktur

-          Erstellung der Arbeit

3. Grundinformationen

Begriffserklärungen sowie Verwendungsmöglichkeiten, aber auch die Datenerhebung und Datenverarbeitung. Ebenfalls die Abgrenzung Raum Graz.

3.1.     Definition Wind und Windfeld

Definition Wind:

Definition laut Klimaatlas Steiermark: Unter Wind versteht man bewegte Luftmassen wobei die Ursache jeder Luftbewegung Luftdruck oder Dichteunterschiede sind.

Definition Windfeld:

Lt. Oschlinger, Gfrerer: In einem abgegrenzten Gebiet herrscht beim Auftreten einer bestimmten Wetterlage eine gewisse Windsituation. Dies ist das Windfeld eines Gebietes.

3.2.     Windfelddarstellung und -verwendung

Darstellung:

Die Darstellung erfolgt mit Pfeilen. Dabei zeigt die Pfeilrichtung die Windrichtung an; die Pfeillänge (Strichlänge) die Windgeschwindigkeit.

Hier ein Beispiel:


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Quelle: Dissertation Dr. Öttl

Verwendungsmöglichkeiten:

-         Für umweltrelevante Fragestellungen (Feinstaubbelastung, Entlüftung,..)

-         Bebauungspläne

-         Windkraftanlagen

-         Schadstoffausbreitung

3.3.     Methodik Messstationen, Datensätze

 

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3.4.     Windbeeinflussende Faktoren

3.4.1.       Großwetterlagen

Für Österreich gibt es laut ZAMG 19 Großwetterlagen

3.4.2.       Physiogeographische Faktoren

Die Physiogeographie spielt natürlich eine große Rolle. Darauf wird im Bezug auf den Raum Graz näher eingegangen.

3.5.     Windbeeinflussende Faktoren in Städten

3.5.1.       Bebauung

Spielt in der Windverlagerung in höhere Schichten eine Rolle. Dadurch werden die bodennahen Schichten schlechter Durchlüftet.


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Quelle: P.Stock; 1986

3.5.2.       Wärmeinseleffekt

Die Stadt erwärmt sich aufgrund der Bebauung stärker als das Umland. Auch kühlt das Umland am Abend schneller ab als die Stadt selbst (durch Rückstrahlung an den Häusern, größere Wärmespeicherung durch Asphalt,..).

Durch diese Temperaturunterschiede entsteht der sogenannte Flurwind, welcher später noch genauer im bezug auf den Raum Graz erläutert wird.


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Quelle: NOAA

(Umrechnung Fahrenheit auf Grad: Fahrenheit auf Celsius: F-32 x0.5)

3.6.     Windsysteme

3.6.1.       Großräumige Windsysteme

Zu den großräumigen Windsystemen zählen zum Beispiel Passatwinde, Westwindsystem, der Mistral oder der Schirokko.

3.6.2.       Kleinräumige Windsysteme

 

3.6.2.1.         Berg-, Tal- und Hangwindsysteme


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Quelle: Alfred Helbig; 1999; Stadtklima und Luftreinhaltung

 

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Grafiken wurden automatisiert entfernt

Quelle: Klima-der-Erde.de

Noch kurz anzumerken ist das Flurwinde zumeist nur eine Mächtigkeit von wenigen Dekametern aufweisen, und die Windgeschwindigkeit lt. Definition unter 2 m/s beträgt. Auch treten Sie zumeist im Sommer auf.

3.6.2.3.         Föhn


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Quelle: Klima-der-Erde.de

4.     Das Windfeld im Raum Graz

4.1.     Abgrenzung Raum Graz

4.2.     Physiogeographische Voraussetzungen

4.3.     Einfluss Großwetterlage und Windsysteme

4.4.     Beeinflussende Windsysteme

4.4.1.       Murtalwind

4.4.2.       Berg-, Tal- und Hangwindsysteme

4.4.3.       Flurwind (Pseudoflurwind)

Betrifft den Süden des Raums Graz. Zeichnet sich durch Windgeschwindigkeiten von über 2 m/s und einer Mächtigkeit von bis zu 100 m aus. Des weiteren tritt er stärker im Winter auf.

Daraus kann man schließen, dass dies kein reiner Flurwind ist (siehe Kap. 3.6.2.2. Flurwinde), und wird deshalb als Pseudoflurwind bezeichnet.

Es gibt zur Entstehend dieses Windsystems mehrere Theorien, auf welche ich jetzt kurz eingehen möchte:

1.   Flurwind.

Wurde grundsätzlich zuerst angenommen.

2.   Durch Druckunterschiede zwischen Graz-Nord und dem Grazer Feld.

Dies ist auch bewiesen, der Einfluss auf den Pseudoflurwind jedoch nicht geklärt.

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Hierzu noch ein Windfeld um das graphisch darzustellen:


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Quelle: Dissertation Dr. Öttl

Die Folgen dieses Flurwindes sind eine Entgegengesetzte Luftbewegung zu dem vorherrschenden Murtalauswind in der Nacht und es kommt zu einer Windscherrung im Bereich des Schloßbergs.

Dadurch erfolgt eine starke verschlechterung der Durchlüftung und die Kalmenanfälligkeit steigt an.


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Abschliessend ist zu sagen das alle 3 aufgezählten Ursachen teilweise für diesen Pseudoflurwind verantwortlich sind, welcher eine bedeutende Rolle im Raum Graz hat.

4.5.     Zahlen und Fakten zum Raum Graz

5.     Ergebnisse und Karten

5.1.     Stationsüberblick mit Karten

5.2.     Tagwindsystem

5.3.     Nächtliches Windsystem

5.4.     Jahresüberblick

6.     Auswirkungen

Aufgrund des gegebenen Windfeldes im Raum Graz kann man sagen das der Wind oft zu schwach ist um für eine genügende Durchlüftung zu sorgen. Daraus entsteht auch eine höhere Nebelbereitschaft (vor allem im Süden), so wie ein oft unzureichender Abtransport der Schadstoffe und eine erhöhte Feinstaubbelastung.

7.     Maßnahmen

Als mögliche Maßnahmen kann man einerseits versuchen, eine stärkere Durchgrünung der Stadt zu erwirken, wobei diese Maßnahme nicht allzu große Verbesserung verspricht. Eine weitere Maßnahme ist es, auf die Art der Bebauung Rücksicht zu nehmen.


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