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Das Frankenreich und seine Nachbarn .doc

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Human Science
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History
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Andreas Visalius Gymnasium Wesel
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2004, Höck
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History

Totaler Zeitstrahl 17 bis 20 Jhd.
Totaler Zeitstrahl Vorgeschichte 1618-1648 (1.) 30-jähriger Krieg 1792-1797 1. Koalitionskrieg Das -lange- 19. Jahrhundert 1799-1802 2. Koalitionskrieg 1804 Code civil (Code Napoléon) 1805


Hexenprozesse vor dem Reichskammergericht
Hexenverfolgung und die Rolle der Gerichtsbarkeit im Alten Reich Hausarbeit Inhaltsverzeichnis­ Seite 1. Einleitung 1 2. Hexenglaube und -Verfolgung im Wandel der Geschichte 2 2.1


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Eine Reihe germanischer Völkerschaften unterschiedlicher Herkunft hatte sich im 3. Jahrhundert östlich des niedergermanischen Limes zusammengefunden und im Bewusstsein der Unabhängigkeit von Rom ein neues Gemeinschaftsbewusstsein ausgebildet, das sich im neuen Gruppennamen Franken (die Freien) niederschlug. Einzelne Gruppen dieser Franken nutzten die militärische Schwäche der Römer im frühen 5. Jahrhundert und ließen sich auf Reichsboden im Rheinland und im heutigen Belgien als Foederaten nieder.

Mit dem Zusammenbruch der römischen Zentralverwaltung in Gallien bot sich die Gelegenheit, dort fänkische Kleinreich zu errichten, deren Könige von römischen Provinzstädten aus regierten.

Einer der skrupellosesten fränkischen Kleinkönige war Chlodwig aus der Sippe der Merowinger, der siet 482 in Tournai residierte. Ihm gelang es 486/487 das Reich des letzten galloromanischen Heersmeisters (magister militum) Syagrius zu unterwerfen und nach und nach seine fränkischen Nachbarkönige zu beseitigen.

Auf diese Weise hatte sich Chlodwig nach zehn Jahren ein Großreich in Nordgallien zusammengerafft, und mit dieser Machtstellung trat er in den Kreis der Fürsten der germansichen Stämme, die damals Großreiche auf dem Boden des Westteils des Imperiums beherrschten: die Westgoten in Südgallien und Nordspanien, die Burgunder zwischen Loire, Rhône und Hochrhein, nördlich davon die Alemannen.

Die Vandalischen Könige herrschten in Nordafrika.


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Zum politischen Rivalen des Frankenreiches wurde das Ostgotenreich in Italien.

Dort hatte seit 489 der Ostgotenkönig Theoderich eine Herrschaftsordnung durchgesetzt, die eine längere Periode der Unsicherheit nach der Beseitigung des weströmischen Kaisertums (476) beendete. Theoderichs Machstellung wurde notgedrungen nach einigen Jahren auch vom Kaiserhof in Konstantinopel anerkannt.

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Die Goten, die auf zugewiesenen Landgütern in Italien lebten, besaßen ihre eigene Rechtsordnung und Verwaltung. Ihnen allein war der Militärdienst vorbehalten. Für die Romanen galt weiterhin die Rechtsordnung des Imperiums, und sie stellten ihre eigenen Beamten.

Gegen den Expansionskurs Chlodwigs und seiner Nachkommen versuchte Theoderich das System der germanischen Großreiche im Westen zu erhalten. Als nach Theoderichs Tod (526) das Ostgotenreich selbst Ziel der oströmischen Wiedervereinigungsversuche wurde, konnten Chlodwigs Söhne dem schon vorher geschwächten Westgotenreich fast alle Gebiete nördlich der Pyrenäen entziehen, das Reich der Burgunder vollständig unterwerfen und die Reiche der Alemannen und Thüringer in Abhängigkeit bringen.

In Italien währte die ungestörte Herrschaft der Oströmer nicht lang: Bereits 586 drangen dort Scharen des germanischen Stammes der Langobarden ein. Im Norden der Halbinsel errichteten sie ein Königreich mit der Hauptstadt Pavia, südlich davon zwei Herzogtümer: Spoleto und Benevent.

Ostrom konnte letztlich nur noch Ravenna und seine Umgebung und einen Landstreifen behaupten, der sich von dort südwestlich quer durch Mittelitalien bis an die Küste des Tyrrhenischen Meeres zog. Auch die Inseln Korsika, Sardinien und Sizilien und Teile Süditaliens blieben in oströmischem Besitz. Seither gab es bis ins 19. Jahrhundert keine politische Einheit Italiens mehr, vielmehr ist die unterschiedliche Entwicklung des Nordens und des Südens der Apenninenhalbinsel ein bis heute andauerndes Strukturmerkmal Italiens geblieben.

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