Der große Krieg in Feld und Heimat. Erinnerungen und Betrachtungen Abi-Aufgaben 2008: Diskutieren sie, ob nach der Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg eine Meinungsäußerung wie die Oberst
Politische Strömungen im 19. Jahrhundert Das 19. Jahrhundert ist das erste -moderne- Jh., weil alle Ideen des 20 Jh. bereits im 19. Jh. entstanden und vorbereitet wurden. z.B.: Kommunismus: Karl Ma
Erstmals im April im Jahre 1884 sendete Otto von Bismark
militärische Truppen nach Südwestafrika.
Die
Gründe dafür waren folgende: Kolonien konnten sowohl als Stützpunkte, als auch
als Zugänge für Märkte Erfolge bringen. Man hoffte auf Bodenschätze und
Absatzmärkte. Besonders Bismark sah die Kolonien aber eher als Schutzgebiete
an, in denen er seine Truppen und deren militärische Ausrüstung stationieren
konnte. Ein weiterer Grund für die Entstehung von Kolonien war, dass die
Bevölkerung wuchs.
Von 1800 bis 1900 war die Anzahl der Einwohner Deutschlands
von 23 Mio auf 56 gestiegen.
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Durch die Verdichtung der Welt
wuchs auch das Interesse. Geographen und Kaufleute wollten die bis dahin
unbekannten Gebiete erforschen. Seit 1840 sind bei diesen Expeditionen auch
Deutsche beteiligt.
So reise
1849 der Geograph Heinrich Barth nach Afrika. Diese Forscher zeichneten Bilder
von der Vielfalt und der Exotik dieser Länder und weckten somit auch das
Interesse der Bürger. Anfangs waren sie aber eher an Latein- und Südamerika
interessiert.
Afrika spielte noch keine große Rolle. So gründeten sich nach und
nach Clubs und Vereine wie zum Beispiel die Gesellschaft für deutsche
Kolonisation. Im Jahre 1884 waren es 9000 Mitglieder, im Jahre 1886 schon
12400. 1910 gab es eine Versammlung mit 43000 Teilnehmern.
Kolonien des Deutschen Reiches
Die Aufstände gegen die Kolonien
1904
erhob sich in Südwestafrika der Stamm der Herero gegen die weißen Kolonisten.
Diesen schlossen sich später auch die Hottentotten an. Die Aufständischen
richteten ein Blutbad unter den deutschen Siedlern an und brannten deren
Siedlungen nieder.
Die auf 17.000 Mann verstärkte Schutztruppe rächte sich dafür grausam.
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Zur
gleichen Zeit erhob sich ein Aufstand von 1905 bis 1907 vor allem gegen die
deutsch-ostafrikanischen Kolonialherren. Die eigentlichen Kämpfer dieses
Aufstandes waren vor allem die nach Ostafrika eingewanderten indischen
Händlerfamilien.
Als
eigentlicher Auslöser des Aufstands gilt bis heute die Zerstörung eines
Baumwollfeldes in der Nähe der Dörfer Kipatimu und Nadete. 1907 begann die
Kolonialverwaltung damit Dörfer, Felder und Busch niederzubrennen. Am Ende
lagen ganze Gebiete brach und ausgestorben.
Der Untergang des Deutschen
Kolonialreiches im ersten Weltkrieg
Die Forderung in der Afrika Konferenz, die Kolonien für
neutral zu erklären wurde nicht eingehalten. So begann nur wenige Tage nach
Kriegsausbruch ein hoffnungsloser Widerstand der deutschen Truppen. Bis Ende 1914 sind schon Togo,
Deutsch-Neuguinea, Samoa und Kiautschou in die Hände der Alliierten gefallen.
1915
ergibt dich die 5000-Mann-starke südwestafrikanische Schutztruppe gegen die
zehnmal so starken südafrikanischen Unionstruppen. Die Kolonie Kamerun wurde
von insgesamt 19.000 britischen und französischen Soldaten und 24
Kriegsschiffen erobert.
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Bilder
von der ehemaligen deutsch-südwestafrikanischen KolonieSwakopmund
Dass Namibia einst deutsche Kolonie war, sieht man deutlich
an der heutigen Stadt Swakopmund
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Quellen
-Deutsche Kolonialgeschichte von Winfried Speitkamp