„Dadaismus- sinnlose und verdrehte Welt“
Inhalt
Seite
1.
Einleitung..............2
2.
Dadaismus - Was ist das genau?.....3
3.
Dadaismus in der
Welt..........5
3.1. Dada
Zürich..........5
3.2. Dada
Berlin...........7
3.3. Dada
New York...........8
3.4. Dada
Paris............9
4.
Literaten und Künstler des Dadaismus.......11
5.
Schluss...........13
6.
Literatur................15
1.
Einleitung
In
meiner Hausarbeit zum Thema „Dadaismus- sinnlose und verdrehte Welt“ versuche
ich eine Definition des Dadaismus zu geben. Dabei sollen folgende Fragen im
Vordergrund stehen: Was ist Dada? Woher kommt Dada? Und wo finden wir Dada?
Da
der Dadaismus eine vielseitige und weit verbreitete Kunst- und Literaturrichtung
ist, versuche ich den Dadaismus in der Welt darzustellen. Dabei sollen die Orte
Zürich, Berlin, New York und Paris im Mittelpunkt stehen und außerdem werde ich
die Wirkung des Dadaismus an diesen Orten erläutern. Hierbei möchte ich Vorkommen
des Dadaismus beschreiben sowie örtliche Differenzen aufführen.
In
meinem nächsten Bereich befasse ich mich mit den Literaten und Künstlern des
Dadaismus. Auf Grund der vielen Vertreter des Dadaismus habe ich mir hierzu
Hans Arp und Hugo Ball herausgesucht, da beiden eine große Funktion innerhalb
der Gründerrolle des Dadaismus zugemessen wird. Besonders interessant im
Lebensverlauf von Arp ist, sein Enthusiasmus zur Gründung des Dadaismus und
seine spätere Abwendung von eben diesem.
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Zum
Schluss werde ich mein persönliches Fazit ziehen und meine Eindrücke, die ich
während der Recherche und Ausarbeitung gemacht habe darstellen.
2.
Dadaismus - Was ist das genau?
„Wir
Wollen Nicht Die Natur Nachahmen. Wir Wollen Nicht
Abbilden,
Wir Wollen Bilden. Wir Wollen Bilden, Wie Die Pflanze
Ihre
Frucht Bildet Und Nicht Abbilden. Wir Wollen Unmittelbar
Und
Nicht Unmittelbar Bilden. Da Keine Spur Von Abstraktion In
Dieser
Kunst Vorliegt, Nennen Wir Sie Konkrete Kunst.“ Hans Arp
Das Zitat zeigt dem Leser, wie schwer es ist
eine konkrete Definition des Begriffes Dadaismus zu liefern. Der Dadaismus
steht als Vertreter vielfältiger Ausdrucksformen was bedeutet, dass er keine
ausschließlich künstlerisch, literarische, musikalische oder philosophische
Bewegung ist. Schon in der im Dezember erschienenen Berliner Zeitung „Der Dada“
wurde den Lesern die Frage gestellt „Was ist Dada?“. Dem Leser wurden
Möglichkeiten von einer Kunstform bis zur Feuerversicherung angeboten. Der
Dadaismus ist zugleich antikünstlerisch, provozierend literarisch, spielerisch
musikalisch und radikal politisch. Im konträren Gegensatz allerdings lässt er
sich teilweise auch als kindisch oder antiparlamentär beschreiben. Hinter der
Bewegung des Dadaismus stand keine feste Gruppe sondern eine vielfältige
Zusammensetzung der unterschiedlichsten Künstler aus verschiedenen Ländern. In
jeder größeren Stadt jedoch hatten sich einige Wortführer etabliert, die den
Dadaismus vor ihren Mitstreitern verteidigten.
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und Auflösung dieser Bewegung wurde stark beeinflusst durch die politische Situation,
die sich im Europa dieses Zeitalters wiederfand. Der Erste Weltkrieg und die
Nachkriegszeit beeinflussten den Dadaismus in ihrer Ausprägung. Des Weiteren
unterschied sich der Dadaismus durch seine Breite und internationale
Unterstützung durch Literaten und Künstler, die innerhalb von Zürich, Berlin,
Hannover, Köln, New York und Paris miteinander in Kontakt und Kommunikation
standen. Zürich kommt dabei die besondere Bedeutung des Gründungsortes des
Dadaismus zu von dem ausgehend sich ein breites literarisches Bühnenprogramm an
die Öffentlichkeit wendete. In Berlin hingegen wurde der Dadaismus als politischer
Protest verstanden. Die Kölner Dadaisten konzentrierten sich auf die
Entwicklung neuer künstlerischer Bildungen und Bildfindungen.
Im
Vergleich zum Expressionismus wird der Dadaismus als ein Ausdruck der Zeit
gesehen, während der Expressionismus auf eine Verinnerlichung oder Reaktion
abzielte.
Der
Dadaismus kann Überraschungen, Schock und Skandal auslösen und dementsprechend
wurde er bewusst kalkuliert von vielen Künstlern eingesetzt. Diese provozierten
Reaktionen erhielten die unterschiedlichsten Interpretationen der
Öffentlichkeit und Obrigkeit.
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eine bestimmte Geisteshaltung, die die Jugendlichen bezüglich politischer und
gesellschaftlicher Einstellungen hegten. Die Jugendlichen dieser Zeit drückten
ihren Widerspruch in den unterschiedlichsten Formen aus: so zum Beispiel in
anarchistischen Irrationalen, widersprüchlichen und sinnfreien Aktionen mit
denen Reizsituationen auslösen wollten.
Die
Aktivisten des Dadaismus wollen etwas in ihrer Zeit bewirken und legten damit
besonderes Augenmerk auf das aktionistische Element ihrer Idee. Das bedeutet,
dass der Dadaismus von Aktionen und Aktivitäten lebte.
Wenn
man den Dadaismus heute gleichberechtigt im Zuge anderer Stilentwicklungen, wie
dem Expressionismus oder Surrealismus nennt, so dann aus dem Beweggrund heraus,
dass dadaistische Künstler und Literaten wegweisende gestalterische Verfahren
begründet und erweitert haben. Dadaismus lebt von der Spontanität,
Unberechenbarkeit und dem Zynismus innerhalb von Zuständen und Dingen.
Einer
der Begründer aus Zürich bezeichnet so den Dadaismus als eine Neuschaffung:
„Wir wollten etwas machen. Etwas Neues nichtdagewesenes. Aber wir wussten
nicht, was!“
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3.
Dadaismus in der Welt
Der
Dadaismus verbreitete sich nicht nur innerhalb von Europa, sondern im Bereich
der ganzen Welt. So weisen die unterschiedlichen Städte die unterschiedlichsten
Formen und Ausbreitungen des Dadaismus vor.
3.1.
Dada Zürich
Während
innerhalb des Restes von Europa der Erste Weltkrieg tobte, stellte die Schweiz
eine Zone des Friedens dar. So galt die Schweiz um 1916 herum als eine
Zufluchtsstätte für zahlreiche Literaten und Künstler. Einer der bekanntesten
Dadaisten Hugo Ball (1886- 1927) kam im Mai 1915 gemeinsam mit seiner
Lebensgefährtin Emmy Hennings in Zürich an. Ball hatte in München Philosophie
und Germanistik studiert und gründete nun im Februar 1916 das Züricher Cabaret
Voltaire. Seine wichtigsten Begleiter, die ebenfalls ins Schweizer Exil geflüchtet
waren, waren Tristan Tzara, Hans Richter, Marcel Janco und Hans Arp. Auch Balls
Freund Richard Huelsenbeck traf in Zürich ein, um seinen Freund und Künstler
Kollegen zu unterstützen. Die Dadaisten hegten die Einstellung den Ersten
Weltkrieg zu verabscheuen und mit Entsetzten auf die Grausamkeit und Brutalität
zu reagieren.
Die
Züricher Dadaisten setzten auf Ironie, Irrationalität und den Schock der
Provokation.
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