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Schlussbetrachtung................... 14
Quellenverzeichnis.................... 15
1
Einführung
Begriff und Relevanz von Customer
Relationship Management
Die Einsicht vieler Unternehmen, dass der
Kundenstamm einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Geschäftsentwicklung
darstellt und mangelnde Kundenbeziehungen einen enormen Kostenfaktor bedeuten,
trägt dazu bei, dass Customer Relationship Management (CRM) weltweit in den
Vorstandsetagen ganz oben auf der Agenda steht (Raab, 2000, S. 11). Gesättigte
Märkte, eine zunehmende Homogenität der Produkte und geringer werdende
Ansatzpunkte zur Kostensenkung lassen es für die Unternehmen schwierig
erscheinen, sich durch Preis- oder Qualitätsmerkmale vom Wettbewerber abzuheben
(Bergmann, 1998, S. 17). CRM ist eine Möglichkeit, sich auf dem Markt zu
behaupten und den Marktanteil auszubauen.
CRM charakterisiert eine Managementphilosophie, die
eine komplette Ausrichtung des Unternehmens auf vorhandene und potentielle
Kundenbeziehungen vorsieht. Der Kunde steht dabei im Mittelpunkt aller
unternehmerischer Überlegungen. Ziel ist das Management dauerhafter und
profitabler Kundenbeziehungen (Raab, 2000, S. 11).
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Im 2. Kapitel wird auf die Nutzen des CRM
eingegangen. Im 3. Kapitel wird die Wirkungskette der CRM-Bausteine
dargestellt, in 4.-6. Kapiteln werden die Bausteine
"Kundenorientierung", "" und "Kundenwert"
erläutert. Im 7. Kapitel werden CRM-Instrumente beschrieben. Die Arbeit endet
mit der Schlussbetrachtung (Kapitel 8).
Nutzen von CRM
Kernpunkt des Nutzens von CRM ist die optimale Nutzung und
Ausweitung der bestehenden Kundenbasis. Es wird versucht, jeden einzelnen
Kunden in ertragreichen Kundensegmenten möglichst individuell abgestimmt auf
seine Bedürfnisse zu bedienen. Dadurch soll der Kunde angeregt werden, weiterhin
Kunde zu bleiben (Loyality), weitere Produkte zu kaufen (Cross-Selling) und ein
Repräsentant des positiven Images des Unternehmens zu werden (Multiplikator).
Im einzelnen kann der Nutzen in den Bereichen Imageverbesserung,
Effizienzverbesserung, Neukundengewinnung und Kundenbindung identifiziert
werden (Wehrmeister, 2001, S. 25).
Imageverbesserung
Aus strategischem Blickwinkel
besteht der Beitrag von CRM zum Unternehmenserfolg in der Weiterentwicklung
wichtiger Imagefaktoren wie Service- und Kundenorientierung. Bei immer
vergleichbareren Produkten und anspruchsvolleren Kunden tritt Service- und
Kundenorientierung immer stärker als Schlüsselkompetenz in den Vordergrund.
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Die Zugangskanäle zu den Kunden
sollten in Abhängigkeit von den Anliegen, Bedürfnissen und Präferenzen der
Kunden gestaltet werden. Dies ist qualitativ etwas völlig anderes, als die
Zugangskanäle an den Produkten oder an der Unternehmensstruktur zu orientieren.
Kunden werden dies spüren und den verbesserten Service zu schätzen wissen. Zur
Philosophie von CRM gehört, dass sich der Kunde seinen Zugangskanal zum Unternehmen
nach seinen Bedürfnissen aussucht. Und er erwartet selbstverständlich
kontinuierlich gleich hohe Kompetenz in der Bedienung seiner Wünsche.
Insgesamt trägt also CRM durch
die hohen Anforderungen an die Kundenschnittstellen zum positiven Image des Unternehmens
bei (Wehrmeister, 2001, S. 30).
Effizienzverbesserung
Effizienzverbesserung durch CRM
entsteht auf verschiedenen Feldern:
-
Die Wirksamkeit von Marketingaktionen steigt. Eine der Grundlagen
von CRM ist die umfangreiche Datensammlung über die Kunden des Unternehmens.
Gemeint sind alle Daten, die aus Kundenkontakten entstehen: Welches waren die
Anliegen des Kunden, die jeweilige Situation, in der sich der Kunde zum
Zeitpunkt seines Anliegens befand, oder die Stimmung des Kunden.
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können, die bisher nur mit großen Streuverlusten bedient werden konnten. Ganz
neue Kundensegmente, die sich bisher nicht logisch erschließen ließen, können mit
ihren voraussichtlichen Bedürfnissen identifiziert werden.
-
Steigerung der Effizienz von Kundenschnittstellen.
Kundenschnittstellen, die nach Einführung von CRM über umfassende Daten über
den Kunden in einer lesbaren Form verfügen, haben in jeder Hinsicht Vorteile
gegenüber Kundenschnittstellen, denen jeweils nur ein Ausschnitt der
Kundendaten vorliegt. Mitarbeiter können sich im Gespräch auf den Kunden
vorbereiten, sie haben alle Kundendaten und damit alle relevanten Aspekte im
Zugriff und können daher kompetent Auskunft geben und den Kunden beraten. Erst
wenn der Aussendienstmitarbeiter durch ein CRM-System direkten Zugriff zu den
Kundendaten hat, wie sie in der Zentrale Ihres Unternehmens gespeichert werden,
kann er Vertragsänderungen, neue Wünsche oder Anliegen direkt bearbeiten und
möglicherweise dem Kudnen vor Ort bereits das Bearbeitungsergebnis mitteilen.
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Entwicklung neuer Kundenschnittstellen. Ein gutes Beispiel dafür
ist das Internet. Diese immer wichtiger werdende Schnittstelle zum Kunden
erlaubt es, dem Kunden neue Produkte anzubieten oder Informationen zu
übermitteln.
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