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Chemisches Gleichgewicht .doc

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Natural Science
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Chemistry
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Laborprotokoll, 19.11.2007
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Chemistry

Raoult’sches Gesetz
Beschreibung: Es wurden die Nullpunkte der verwendeten Thermometer durch Tauchen in ein Zweiphasensystem (Eis – Aqua dest.) bestimmt und notiert. Ein 25ml-Becherglas wurde mit Magnetrührstäbc


Säure-Base-Reaktion
Experiment 1: Bestimmung von Hydrolysekonstante­n Beschreibung: Es wurden 30ml von NaCl, NH4Cl und Na2CO3 jeweils in ein eigenes 50 ml Becherglas gegeben und anschließend wurden die pH-Werte


Vitamine - Nährstoffe - Arten
Vitamine – Arten – Nutzen - Nahrungsmittel Allgemein Vitamine sind organische Verbindungen, die vom Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt werde

Problemstellung:

Experiment 1: Eichung einer 50ml-Bürette

Beschreibung:

Eine Bürette wurde mit dest. Wasser gut gereinigt und gespült. Sie wurde mit dest. Wasser bis zur Nullmarke gefüllt und anschließend wurden exakt 25 ml dieses Wassers in ein zuvor auf 1mg genau abgewogenes 50 ml-Becherglas abgelassen.

Erneut wurde das Becherglas, nun mit 25 ml dest. Wasser Inhalt auf 1mg genau abgewogen. Danach wurde die Wassertemperatur gemessen und notiert. Diese Prozedur wurde ein weiteres Mal mit den restlichen 25 ml in der Bürette wiederholt. Anschließend wurden anhand der Messergebnisse die Eichfaktoren und deren Mittelwert berechnet.

 

Versuch 1

Versuch 2

Einwaage Glas(leer) [g]

36,968

36,968

Einwaage Glas(25ml H2O) [g]

62,986

61,850

Masse H2O(25 ml) [g]

25,018

24,882

Temperatur H2O [°C]

24

24

Dichte ρ H2O [g/cm³]

0,9964

0,9964

VA H2O [ml]

25,11

24,97

Eichfaktor f

1,004

0,9989

Mittelwert Eichfaktor

1,00145

Berechnung:

Versuch 1

 

 

Versuch 2

 

 


Fehleranalyse:

Die relativ kleine Abweichung vom Sollwert dürfte auf eine nicht exakt genaue Messung des aus der Bürette entnommenen Wassers zurückzuführen sein (Nachlauf). Weiters könnte die Abweichung durch eine zu kurze (1 Minute) Temperaturmessung des Wassers entstanden sein.

Diskussion:

Die ermittelten Werte entsprechen bis auf einen minimalen Fehler dem erwarteten Ergebnis.

Experiment 2: Herstellung einer 1 molaren NaOH-Lösung

Beschreibung:

Es wurden ca. 100 ml NaOH-Lösung in einen 250 ml-Messzylinder gefüllt, in diesen wurde dann vorsichtig das Aräometer eingeführt. Die NaOH-Lösung wurde mit dest. Wasser bis zur Dichte d20=1,041 g/cm³ verdünnt und anschließend, zur besseren Durchmischung, mehrmals in ein Becherglas und zurück in den Messzylinder geleert.

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Das Volumen der dabei verbrauchten HCl-Lösung wurde mit dem in Experiment 1 ermittelten Eichfaktor multipliziert und anschließen notiert und die Titration ein zweites Mal durchgeführt. Aus den zwei Versuchen wurde anschließend der Mittelwert berechnet.


Reaktion:

 

Versuch 1

Versuch 2

Volumen NaOH [ml]

20

20

Volumen HCl (1m) [ml]

19,13

18,73

Titer (HCl) / fHCl

0,9886

0,9886

Stoffmenge HCl [mol]

0,01888

0,01849

Titer (NaOH) / fNaOH

0,9456

0,9258

Mittelwert Titer

0,9357

Berechnung:

Versuch 2

 

 

 

Versuch 1

 

 

Fehleranalyse:

Die relativ kleine Abweichung vom Sollwert dürfte auf nicht ungenaue Messungen des aus der Bürette entnommenen Wassers zurückzuführen sein.

Diskussion:

Die Messungen ergeben einen Mittelwert der sich leicht unter der erwarteten Konzentration der wässrigen NaOH-Lösung befindet.

Experiment 3: Bestimmung der Gleichgewichtskonstanten

Beschreibung:

Es wurden 6 Eprouvetten mit einer Nummer von 1 bis 6 nummeriert, in diese wurden dann mittels einer 1000μl-Pipette jeweils 1ml einer 0,0020 molaren NaSCN-Lösung gegeben. In die erste Eprouvette wurde 1 ml 0,20 molarer Fe(NO3)3-Lösung gegeben, diese Eprouvette diente als „Standard“.

In einen 25ml-Messzylinder wurden mit einer Vollpipette 10 ml 0,20 molarer Fe(NO3)3-Lösung gegeben, diese wurde mit dest. Wasser auf 25 ml verdünnt und durch zweimaliges umschütten in ein Becherglas durchmischt. Aus der dabei entstandenen verdünnten Lösung (0,080 molar) wurde exakt 1ml entnommen und der 2. Eprouvette hinzugefügt.

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Als nächstes wurden die Extinktionen der 6 Eprouvetten mit Hilfe des Photometer bestimmt und die für die Eprouvetten 2 bis 6 die jeweilige FeSCN2+ Konzentration berechnet. Bei der Berechnung wurde angenommen, dass Fe(NO3)3 und NaSCN in Wasser vollständig dissoziiert vorliegen.

Die errechneten Werte sind in folgender Tabelle aufgelistet:

Probe

Anfangskonzentration

Extinktion

Gleichgewichtskonzentration

Kc

 

[Fe3+]

[SCN-]

Probe

Standard

[FeSCN2+]

[Fe3+]

[SCN-]

 

1

0,1

0,001

2,970

2,970

1,000E-3

9,900E-2

6,089E-5

1,659E2

2

0,04

0,001

2,718

2,970

9,152E-4

3,908E-2

8,480E-5

2,762E2

3

0,016

0,001

2,302

2,970

7,751E-4

1,522E-2

2,249E-4

2,264E2

4

0,0064

0,001

1,679

2,970

5,653E-4

5,835E-3

4,347E-4

2,229E2

5

0,00256

0,001

0,469

2,970

1,670E-4

2,393E-3

8,330E-4

8,378E1

6

0,001024

0,001

0,446

2,970

1,502E-4

8,738E-3

8,498E-4

2,023E1

 

 

 

 

 

 

 

Mittelwert:

1,659E2

Berechnung:

 


 

 

 

Reaktion:

Fehleranalyse:

Bei einer genauen Betrachtung der ermittelten Werte für die Gleichgewichtskonstante fällt auf, dass sie zu sehr schwanken um einen vernünftigen Mittelwert ergeben zu können. Besonderes Augenmerk sollte auf den großen Sprung der Extinktion von der 4. Probe auf die 5. Probe gerichtet werden.

Hierbei könnte der Fehler im zu geringen Messbereich des Photometers liegen, welches dadurch einen ungenauen bzw. falschen Wert lieferte. Eine weitere Fehlerquelle stellte die Verwendung einer einzigen Küvette dar, die durch mehrfaches ausspülen mit dest. Wasser immer einen gewissen Betrag an Restwasser enthielt und somit die Konzentration der gemessenen Lösung beeinflusste.

Diskussion:

Mittel photometrischer Messung wir die Gleichgewichtskonstante der vorgegebenen Reaktion bestimmt. In dieser Reaktion kommt nur ein gefärbtes Ion, das [FeSCN2+] Ion, vor. Daraus wird anhand einer Standardlösung, in der alle SCN- Ionen umgesetzt werden, mittels photometrischer Messungen die Gleichgewichtskonstante bestimmt.


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