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Calciumhydrid Kurstag 15 (Page 2).doc

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Faculty
Natural Science
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Chemistry
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Universität Hamburg
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2009 Prosenc
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Chemistry

Ist der Brandschutz ein Stiefkind? Teil 2
1. Was versteht man unter PTSD? 2. Welche Richtlinien regeln den Einsatz der Feuerwehr? 3. Was versteht man unter Paniksturm? 4. In welchem Gesetz wird die Brandursachenermit­tlung geregelt? 5. Wa

| M= Ca, Mg

Abbildung 2: Ethylendiamintetraacetat-Komplex gebunden mit 6 Stellen am Metall-Atom

Berechnung der Gesamthärte:

c(EDTA)= 0,01

V(EDTA)= 8,1 ml

t(EDTA) = 0,93340

Bestimmung von n(EDTA):

Umrechnung auf Grad deutscher Härte:

Gesamthärte:

Die Gesamthärte der Leitungswasserprobe betrug 6,5338° dH.

 

Versuch 15.4.2: Acidimetrische Bestimmung der Carbonathärte

 

Durchführung:

Der Leitungswasserprobe aus dem Chemielabor wurden 100 ml entnommen und mit TASHIRO als Indikator versetzt und mit 0,02 molarer Salzsäure bis zum Farbumschlag von grün nach grau titriert.

Beobachtung:

Nach der Titration von 8,1 ml Salzsäure erfolgte der Farbumschlag von grün nach grau.

Deutung:

Nachdem die Hydrogencarbonat-Ionen der Wasserprobe mit Salzsäure titriert wurden, erfolgte eine Umsetzung dieser zu Wasser und flüchtigem Kohlendioxid.

Durch die zugegebenen Protonen wurden die Hydrogencarbonat-Ionen umgewandelt, womit eine Veränderung des pH-Wertes einherging. Dies konnte durch den Farbumschlag des Indikators ausfindig gemacht werden. Der eingesetzte Indikator Tashiro ist ein Mischindikator, der aus Methylrot und Methylenblau besteht und einen Umschlagspunkt von pH = 5,8 hat.

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Berechnung:

Gegeben:

c(HCl)=

Berechnung von n(HCl):

Der Stöchiometrische Faktor F(Stöchio) beträgt 0,5, da ein Metall-Ion mit zwei Hydrogencarbonate reagieren.

Umrechnung auf Grad deutscher Härte:

Die Carbonathärte betrug 5,103° dH.

Aus der Gesamthärte und der Carbonathärte kann die Nicht-Carbonathärte berechnet werden.

Die Nicht-Carbonathärte in der Probe betrug 1,4308° dH.

Die Nicht-Carbonathärte hat ihren Namen daher, dass sie im Gegensatz zu der Carbonathärte nicht aus dem Wasser durch Erhitzen ausgefällt werden kann. Die Sulfate und Chloride bleiben in dem Falle in Lösung.

Tabelle 2: Kennzeichnung der Stoffe bezüglich ihrer Gefahrensymbole, der besonderen

Gefahren (R-Sätze) und der Sicherheitsratschläge (S-Sätze) aus der Stoffdatenbank

BGIA GESTIS

Name

Formel

Gefahrensymbole

R-Sätze

S-Sätze

Calciumhydrid

H2Ca

F

R 15

S (2)

S 7/8

S 24/25

S 43

Magnesiumsulfat

MgSO4

Calciumchlorid

CaCl2

Xi

R 36

S (2)

S 22

S 24

Strontiumnitrat

Sr(NO3)2

O, Xi

R 8

R 36/38

S 17

S 26

Kaliumcarbonat

K2CO3

Xi

R 36/37/38

S 22

S 26

Natriumtetraphenylborat

Salzsäure

HCl

C

R 34

R 37

S (2)

S 7/8

S 43

Bariumhydroxid

Ba(OH)2

C

R 20/22

R 34

S 26

S 36/37/39

S 45

Ammoniak

NH3

C, N

R 34

R 50

S (1/2)

S 26

S 36/37/39

S 45

S 61

Ethylendiamintetraacetat

EDTA

Xi

R 36

S (2)

S 26

Legende der Gefahrensymbole:

F Leichtentzündlich N Umweltgefährlich

C Ätzend Xi Reizend

O Brandfördernd

Legende der R-Sätze:

R 8 Feuergefahr bei Berührung mit brennbaren Stoffen

R 15 Reagiert mit Wasser unter Bildung hochentzündlicher Gase.

R 20/22 Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken

R 34 Verursacht Verätzungen

R 36 Reizt die Augen

R 36/38 Reizt die Augen und die Haut

R 37 Reizt die Atmungsorgane

R 36/37/38 Reizt die Augen, Atmungsorgane und die Haut

R 50 Sehr giftig für Wasserorganismen

 

Legende der S-Sätze:

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S (2) Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen (wenn für die allgemeine Öffentlichkeit bestimmt)

S 7/8 Behälter trocken und dicht geschlossen halten

S 8 Behälter trocken halten

S 22 Staub nicht einatmen

S 24 Berührung mit der Haut vermeiden

S 24/25 Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden

S 26 Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren

S 36/37/39 Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/ Gesichtsschutz tragen

S 43 Zum Löschen ... (vom Hersteller anzugeben) verwenden (wenn Wasser die Gefahr erhöht, anfügen: Kein Wasser verwenden)

S 45 Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen)

S 61 Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/ Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen.

Quellen:

 

C.E. Mortimer (2001), Chemie: Basiswissen der Chemie, Edition: 7, Thieme Verlag

Jander, Blasius (2006), Lehrbuch der analytischen und präparativen anorganischen Chemie, 16. Auflage, S. Hierzel Verlag Stuttgart

www.seilnacht.com Zugriff am 21.03.2009

http://biade.itrust.de/biade/lpext.dll?f=templates&fn=main-h.htm (BIA GESTIS) Zugriff am 21.3.2009

 


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