1. Was versteht man unter PTSD? 2. Welche Richtlinien regeln den Einsatz der Feuerwehr? 3. Was versteht man unter Paniksturm? 4. In welchem Gesetz wird die Brandursachenermit­tlung geregelt? 5. Wa
Kohlenstoff Allgemein: Kohlenstoff kommt vom altgermanischen Wort kolo das bedeutet Kohle. Kohlenstoff wurde um 1775 von Antoine Laurent Lavoisier als Element erkannt. Es ist ein chemisches Element
Chemie I Pflichtfragen 1.) Definieren Sie die Begriffe Chemische und Physikalische Eigenschaft! chemische Eigenschaft: einer Substanz ist ein Merkmal, das wir nur beobachten oder messen können, wenn
Protokoll - Versuch 15.1: Reaktion von
Calciumhydrid mit Wasser
Durchführung:
Eine kleine
Spatelspitze Calciumhydrid wurde in ein mit Wasser gefülltes Reagenzglas
gegeben. Nach der Reaktion wurde der pH-Wert der Lösung mittels eines
Indikatorpapiers bestimmt.
Beobachtung:
Nach der Zugabe
von Calciumhydrid zum Wasser konnte ein Zischen vernommen werden, wobei ein Gas
aufstieg. Die Lösung wurde daraufhin milchig und warm. Das in die Lösung
gehaltene pH-Papier färbte sich blau.
Deutung:
Calciumhydrid ist ein stark hygroskopisches Salz,
welches der Luft Wasser entziehen kann.
Die Reaktion von Calciumhydrid und Wasser führt
zur Bildung von Wasserstoff und Calciumhydroxid. Aufgrund des Calciumhydroxids
konnte ein alkalischer pH-Wert ermittelt werden. Das Gas, das entwichen ist war
Wasserstoff, welches bei dieser exothermen Reaktion entstanden ist.
Versuch 15.2: Löslichkeit der Sulfate
Durchführung:
Magnesiumsulfat
wurde in einem Becherglas mit so viel Wasser versetzt, bis es sich gerade
gelöst hat. Die entstandene Lösung wurde in ein Zentrifugenglas gegeben, in dem
sich 1 g Calciumchlorid in 5 ml Wasser gelöst befand. Nach dem Zentrifugieren
wurde der klare Überstand (das Zentrifugat) abgegossen und in 5 ml gesättigter
Strontiumnitrat-Lösung gegeben.
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Nach Zugabe von Strontiumnitrat zum Zentrifugat,
fiel ein weiterer weißer Niederschlag aus, der die Lösung eintrübte.
Deutung:
Die beobachteten
Niederschläge lassen sich mit der Löslichkeit erklären, die bei gleichem Anion
vom Kation abhängt (s. Tabelle 1).
Tabelle 1: Löslichkeitsprodukte von Sulfaten mit Kationen
aus der 2. Hauptgruppe
Anhand Tabelle 1
kann bestimmt werden, welche Sulfat-Ionen den ersten und den zweiten
Niederschlag gebildet haben. Magnesiumsulfat hat ein höheres
Löslichkeitsprodukt als Calciumsulfat, woraus geschlossen werden kann, dass bei
Mischung dieser beiden Sulfate das Calciumsulfat den ersten Niederschlag
gebildet hat.
Da Calciumsulfat
als Niederschlag verworfen wurde und nur das Zentrifugat bei der weiteren
Reaktion vorhanden gewesen ist, reagierten die dort noch vorhandenen
Sulfat-Ionen mit dem zugegebenen Strontiumnitrat. Aus Tabelle 1 kann entnommen
werden, dass das Löslichkeitsprodukt von Strontiumsulfat niedriger als
Calciumsulfat ist, woraus abgeleitet werden kann, dass Strontiumsulfat bei der
Reaktion ausgefallen ist.
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Beobachtung:
Ein weißer
körniger Niederschlag ist ausgefallen.
Deutung:
Bei der Reaktion
von Kalium mit Kalignost entstand ein Kaliumkomplex, welcher als weißer
Niederschlag ausgefallen ist.
Dieser Nachweis
kann auch für Ammonium erfolgen, weshalb der durchgeführte Versuch kein
eindeutiger Nachweis für Kalium gewesen ist. Da sich aber in der
Zigarettenasche kein Ammonium befunden hat, ist der Nachweis für Kalium
erfolgt.
Versuch 15.3.2: Nachweis von Carbonat-Ionen
Durchführung:
Zum Nachweis von
Carbonat-Ionen wurden 3 Spatelspitzen Zigaretten-Asche im Reagenzglas mit 10
Tropfen Salzsäure angesäuert. Sofort danach wurde ein Gärröhrchen mit
gesättigter Bariumhydroxid Lösung mittels eines Stopfens an der Öffnung des
Reagenzglases angebracht. Das Reaktionsgemisch wurde vorsichtig gewärmt.
Beobachtung:
Im Gärröhrchen,
in dem sich das Bariumhydroxid befand, hat sich während des Erwärmens ein weißer
Niederschlag gebildet.
Deutung:
Während der
Erwärmung des Reaktionsgemisches sprudelte Gas durch das Gärröhrchen, in dem
sich das Bariumhydroxid befand. Nach zwei Reaktionsschritten konnte
Kohlendioxid und in Folge dessen Carbonat durch entstandenes Bariumcarbonat
nachgewiesen werden.
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Versuch 15.4: Quantitative Analyse: Bestimmung der Wasserhärte
Versuch 15.4.1: Komplexometrische Bestimmung der Gesamthärte eines Wassers
Durchführung:
Von dem
Leitungswasser aus dem Chemielabor wurden 100 ml in einem Messzylinder
abgemessen. Dieses wurde mit einer Indikatorpuffertablette und 3 ml konzentriertem
Ammoniak in einen Erlenmeyerkolben gegeben. Danach wurde mit einer 0,01 molaren
Ethylendiamintetraacetat-Lösung (EDTA) (siehe Abbildung 1) bis zum Farbumschlag
von rot nach grün titriert.
Beobachtung:
Nach Zugabe der
Indikatorpuffertablette färbte sich die Lösung rot. Nach Zugabe von 12,5 ml
Ethylendiamintetraacetat durch Titration, schlug die rote Farbe nach grün um.
Deutung:
Der beobachtete
Farbumschlag kam dadurch zustande, dass Ethylendiamintetraacetat mit dem im
Wasser vorhandenen Erdalkali-Ionen der 2. Hauptgruppe Chelatkomplexe bilden.
Ethylendiamintetraacetat
ist ein gebräuchliches Mittel zur Titration welches eine komplexe Struktur
ausbildet. Es ist ein chelatisierender Ligand, welcher sechs Bindungen mit dem
Zentralatom eingeht (siehe Abbildung 2). Mehrzähnige Liganden sind stabiler als
ein einfach bindender Ligand.
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Abbildung1: Ethylendiamintetraacetat
Ethylendiamintetraacetat
bildet allerdings nur in einem bestimmten pH-Bereich mit den vorhandenen
Metallen einen Chelatkomplex aus. Daher musste ein Puffer hinzugegeben werden,
damit die Reaktion auch bei entstehenden Protonen einen nahezu gleich
bleibenden pH-Wert im Pufferbereich beibehält.
Als Puffersystem wurde Ammonium,
eine schwache Brønsted-Säure und Ammoniak, deren starke korrespondierende
Base, eingesetzt. Das Ammonium befand sich in der Indikatortablette und musste
daher nicht zusätzlich hinzu gegeben werden.
Die Gesamthärte
des Wassers besteht aus der Summe der Konzentrationen der beiden Kationen
Calcium und Magnesium. Diese Kationen binden bei Zugabe einer Indikatortablette
als Komplexe an den enthaltenen Farbstoff, der eine rote Farbe aufweist.
Durch
die Titration von Ethylendiamintetraacetat, binden die Calcium- und
Magnesium-Ionen an diesem chelatisierenden Liganden, wodurch ein Komplex
entsteht, der farblos und äußerst stabil ist. Dadurch, dass der vorliegende
Calcium-Farbstoff-Komplex weniger stabil ist, als der bei der Titration mit
Ethylendiamintetraacetat entstandene Calcium-Ethylendiamintetraacetat-Komplex,
löst sich die Bindung des Kations mit dem Farbstoff-Molekül.