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BWL für Juristen Mitschrift .docx

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Faculty
Economics
Discipline
Business Studies
Document category
Abstract
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
Additional information
WS 2009/10 - Reichmann
Responsible User
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1. Geschichte

Nicklisch: Betriebsinhaber handeln im gesellschaftlichen Interesse, ohne Eigenutz und sind als Teil der Gesellschaft zu sehen.

Schmalenbach: hat erwerbswirtschaftliche Prinzip eingeführt, hier geht es um Streben nach Gewinn.

Es geht ständig um die Steigerung von Gewinn bzw. Rentabilität. Sein Schwerpunkt war die anwendungsorientierte BWL.

1. Entwicklungen

§  Produktivitätsorientierter Ansatz:

Hat Produktionsfaktoren definiert, die wirtschaftliche Tätigkeit besteht aus einer Kombination dieser Faktoren. Im Mittelpunkt steht die Produktivität (Output : Input).

§  Entscheidungsorientierten Ansatz:

Man versucht Situation mathematisch zu lösen, rationales Verhalten. Man betrachtet Prozesse und Entscheidungen über mehrere Perioden hinweg.

§  Verhaltensorientierter Ansatz:

Man untersucht das tatsächliche Entscheidungsverhalten, dieser Ansatz spielt vor allem in 2 Teilbereichen große Rolle: Marketing und Organisation.

Ist ein interdisziplinärer Ansatz, versucht die Erkenntnisse der Psychologie oder auch Soziologie in die BWL einzuführen.

§  Umweltorientierter Ansatz:

Ökologische Fragestellungen werden in die traditionellen BWL Fragestellungen mit einbezogen. Ökonomie und Ökologie soll in Einklang kommen = radikaler Ansatz.

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§  Institutionenökonomischer Ansatz:

Dieser besteht in einer Annäherungen zu VWL, ist sehr stark theorielastig und quantitativ. Hat dazu geführt das es im Bereich der BWL zunehmend Mathematiker gibt. Bsp.: „property rights“, „principal agency theorie“

Man stellt auf Verfügungsrechte ab und nicht auf den Besitz/Eigentum an Produktionsfaktoren.

2. Gegenstand der BWL

2.1. Erfahrungsobjekt = Betrieb

§  Betrieb:

Erfahrungsobjekt ist der Betrieb. Er erstellt Produkte für Dritte. Tätigkeit ist die Kombination von Produktionsfaktoren (Leistungserstellung), Zweck dieser Produktion is die Herstellung/Absatz von Gütern bzw.

Dienstleistungen.

§  Produktionsfaktoren:

Arbeit: ausführend (Bearbeitung von Akten) oder dispositiv (Leitende Tätigkeiten, könnten man unter Unternehmensführung zusammenfassen).

Betriebsmittel: Die für die Produktion eingesetzten Arbeitsmittel, diese Betriebsmittel werden GEbraucht

Werkstoffe: werden VERbraucht.

Roh- (= Hauptbestandteil des Erzeugnisses), Hilfs- (= Nebenbestandteile, z.B.: Nägel) und Betriebsstoffe (= sind nicht mehr Bestandteil des Erzeugnisses, werden jedoch für Erzeugung benötigt, wie Energie)

 

§  Private Betriebe

Es geht um Gewinnmaximierung.

 

§  Öffentliche Betriebe

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2.2. Wirtschaften im Betrieb (Erkenntnisobjekt)

Es gibt Auswahlprinzipien: Disziplinen spezifische Perspektive.

§  Ökonomisches Prinzip: Erscheinungsformen

Maximumprinzip

Minimumprinzip: Output ist gegeben und man versucht Input zu minimieren.

Optimumprinzip: Erzielung eines möglichst guten Ergebnisses von Input und Output.

§  Erfolgsmaßstäbe des Wirtschaftens

Produktivität: Output/Input, ist in der Regel mengenmäßig.

Wirtschaftlichkeit: Input und Output werden bewertet, wertmäßig.

Gewinn: Ertrag - Aufwand

Rentabilität: Erfolgsgröße/Basisgröße (z.B.: Gewinn/Eigenkapital)

2.3. Einordnung/Abgrenzung der BWL

BWL (= Betrieb) und VWL unterschieden sich durch das Erfahrungsobjekt.

3. Gliederung der BWL

3.1. Funktionale Gliederung

§  Produktion (Leistungserstellung),

§  Absatz, Beschaffung

§  Investition und Finanzierung

§  Unternehmensführung (dispositiver Produktionsfaktor), Personal, Organisation

§  Rechnungswesen (Buchhaltung, Bilanzierung und Kostenrechnung)

3.2. Institutionelle Gliederung

Gliederung nach Branchen/Bereichen. Diese Gliederung gilt immer nur für eine Branche, spezielle BWL.

3.3. Genetische Gliederung

 

Stellt auf Werdegang des Betriebs ab.

§  Gründungsphase

o   Markanalyse

o   Standortwahl

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o   Organisation

§  Betriebsphase

o   Leistungserstellung

o   Umstrukturierung

o   Unternehmenszusammenschlüsse

§  Liquidationsphase

o   Insolvenz

o   Liquidation

Hat wenig praktische Bedeutung, Ausnahme: Lehrstühle für Unternehmensgründung.

Fragen und Beispiele:

1.

Es ist um Ausbildung von Praktikern gegangen: Buchhaltung, Bilanzierung, Bürgerliches Recht, Handelsrecht

2.

Schmalenbach

3.

- Institutionenökonomischer (property rights) Ansatz

- Produktivitätsorientierter Ansatz

- Umweltorientierter Ansatz

- Verhaltensorientierter Ansatz

- Entscheidungsorientierten Ansatz

4.

Ausführende Arbeit = Pizza backen, Dispositive Arbeit = Kalkulation der Preise

Betriebsmittel = Herd

Rohstoffe = Teig, Hilfsstoffe = Salz, Betriebsstoffe = Strom

5.

Zweiter hat Recht, man kann keinen Gewinn erzielen und von Zuschüssen abhängig sein.

Man kann kostendeckend arbeiten und gleichzeitig Gewinn erzielen.

6.

Erfahrungsobjekt bei BWL ist es der Betrieb, bei Betriebssoziologie ist Erfahrungsobjekt auch der Betrieb, somit unterschieden sie sich hier nicht.

7.

Maximumprinzip: mit den Anwälten die da sind (Input) will man die gewonnen Fälle maximieren.

Minimumprinzip: Fix bestehende Anzahl von gewonnen Fällen sollen mit möglichst wenigen Mitarbeitern erreicht werden.

 

8.

Produktivität: Output/Input (mengenmäßig), 100 (gewonnene Fälle) : 50 (Mannmonate) = 2 (Fällen pro Mannmonat)

Wirtschaftlichkeit: 100 * 2000 = 200.000 : (50 *2000) = 2 (dimensionslos, muss nur immer größer als 1 sein)

Gewinn: Ertrag (2.000 * 100) – Aufwand (2.000 * 50) = 100.000

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(1 MA Punkt!)

9.

Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsmathematik, Soziologie

10.

§  Unternehmensführung, Personalwirtschaft

§  Organisation

§  Produktion- und Logistikmanagement

§  Handelsabsatz und Marketing

§  Betriebliche und regionale Umweltwirtschaft

§  Management Accounting

§  Unternehmensrechnung und Wirtschaftsprüfung

Unternehmungsgründung und Organisation

1. Unternehmensgründung

Vision: Grundidee

Ziel: kurz-, mittel-, langfristiges Ziel

Strategie: Zielgruppe Definition und Gewinnung

Investitionen: Art, Wert = Kapitalbedarf, Finanzierung

27.10.2009

Ad Hausübung:

Drehkreuz rein à rechts sind BWL Zeitschriften

BFuP à Standortkennung: FB, B 650

DBW à FB, B 630

Vollzitate ist anzugeben: Autor, Titel und Fundstelle

Hefte 1-4 oben zu finden, alle andere in gebundener Form im 1. Untergeschoß (Keller), auf ersten Seiten ist ein Register, wo welches Heft von welcher Seite bis zu welcher Seite.

Zuteilung des Heftes BFuP für mich: Heft 1 aus 2008!!

2. Unternehmensführung

1.1. Shareholder vs. Stakeholder Ansatz

Shareholder Ansatz:

Shareholder ieS: im Prinzip die Aktionäre, Eigenkapitalgeber

Beliebige Kapitalgeber

Hat zum Ziel dass die Einkommens/Vermögensposition der Shareholder verbessert wird, Ziel ist die langfristige Gewinnmaximierung

 

Stakeholder Ansatz:


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