1. Geschichte
Nicklisch: Betriebsinhaber
handeln im gesellschaftlichen Interesse, ohne Eigenutz und sind als Teil der
Gesellschaft zu sehen.
Schmalenbach: hat erwerbswirtschaftliche
Prinzip eingeführt, hier geht es um Streben nach Gewinn.
Es geht ständig um die
Steigerung von Gewinn bzw. Rentabilität. Sein Schwerpunkt war die
anwendungsorientierte BWL.
1. Entwicklungen
§ Produktivitätsorientierter
Ansatz:
Hat Produktionsfaktoren definiert, die wirtschaftliche
Tätigkeit besteht aus einer Kombination dieser Faktoren. Im Mittelpunkt steht
die Produktivität (Output : Input).
§ Entscheidungsorientierten
Ansatz:
Man versucht Situation mathematisch zu lösen, rationales
Verhalten. Man betrachtet Prozesse und Entscheidungen über mehrere Perioden
hinweg.
§ Verhaltensorientierter
Ansatz:
Man untersucht das tatsächliche Entscheidungsverhalten,
dieser Ansatz spielt vor allem in 2 Teilbereichen große Rolle: Marketing und
Organisation. Ist ein interdisziplinärer Ansatz, versucht die Erkenntnisse der
Psychologie oder auch Soziologie in die BWL einzuführen.
§ Umweltorientierter Ansatz:
Ökologische Fragestellungen werden in die traditionellen BWL
Fragestellungen mit einbezogen. Ökonomie und Ökologie soll in Einklang kommen =
radikaler Ansatz.
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§ Institutionenökonomischer
Ansatz:
Dieser besteht in einer Annäherungen zu VWL, ist sehr stark
theorielastig und quantitativ. Hat dazu geführt das es im Bereich der BWL
zunehmend Mathematiker gibt. Bsp.: „property rights“, „principal agency
theorie“
Man stellt auf Verfügungsrechte ab und nicht auf den
Besitz/Eigentum an Produktionsfaktoren.
2. Gegenstand
der BWL
2.1. Erfahrungsobjekt = Betrieb
§ Betrieb:
Erfahrungsobjekt ist der Betrieb. Er erstellt Produkte
für Dritte. Tätigkeit ist die Kombination von Produktionsfaktoren
(Leistungserstellung), Zweck dieser Produktion is die Herstellung/Absatz von
Gütern bzw. Dienstleistungen.
§ Produktionsfaktoren:
Arbeit: ausführend (Bearbeitung
von Akten) oder dispositiv (Leitende Tätigkeiten, könnten man unter
Unternehmensführung zusammenfassen).
Betriebsmittel: Die für die Produktion eingesetzten
Arbeitsmittel, diese Betriebsmittel werden GEbraucht
Werkstoffe: werden VERbraucht. Roh- (=
Hauptbestandteil des Erzeugnisses), Hilfs- (= Nebenbestandteile, z.B.: Nägel)
und Betriebsstoffe (= sind nicht mehr Bestandteil des Erzeugnisses, werden
jedoch für Erzeugung benötigt, wie Energie)
§ Private Betriebe
Es
geht um Gewinnmaximierung.
§ Öffentliche Betriebe
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2.2. Wirtschaften im Betrieb (Erkenntnisobjekt)
Es
gibt Auswahlprinzipien: Disziplinen spezifische Perspektive.
§ Ökonomisches Prinzip: Erscheinungsformen
Maximumprinzip
Minimumprinzip: Output
ist gegeben und man versucht Input zu minimieren.
Optimumprinzip: Erzielung
eines möglichst guten Ergebnisses von Input und Output.
§ Erfolgsmaßstäbe des
Wirtschaftens
Produktivität: Output/Input, ist in der
Regel mengenmäßig.
Wirtschaftlichkeit: Input und Output werden bewertet,
wertmäßig.
Gewinn: Ertrag - Aufwand
Rentabilität: Erfolgsgröße/Basisgröße (z.B.:
Gewinn/Eigenkapital)
2.3. Einordnung/Abgrenzung der BWL
BWL
(= Betrieb) und VWL unterschieden sich durch das Erfahrungsobjekt.
3. Gliederung
der BWL
3.1. Funktionale Gliederung
§
Produktion (Leistungserstellung),
§
Absatz, Beschaffung
§
Investition und Finanzierung
§
Unternehmensführung (dispositiver Produktionsfaktor),
Personal, Organisation
§
Rechnungswesen (Buchhaltung, Bilanzierung und
Kostenrechnung)
3.2. Institutionelle Gliederung
Gliederung
nach Branchen/Bereichen. Diese Gliederung gilt immer nur für eine Branche,
spezielle BWL.
3.3. Genetische Gliederung
Stellt
auf Werdegang des Betriebs ab.
§
Gründungsphase
o Markanalyse
o Standortwahl
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o Organisation
§
Betriebsphase
o Leistungserstellung
o Umstrukturierung
o Unternehmenszusammenschlüsse
§
Liquidationsphase
o Insolvenz
o Liquidation
Hat
wenig praktische Bedeutung, Ausnahme: Lehrstühle für Unternehmensgründung.
Fragen und
Beispiele:
1.
Es
ist um Ausbildung von Praktikern gegangen: Buchhaltung, Bilanzierung,
Bürgerliches Recht, Handelsrecht
2.
Schmalenbach
3.
-
Institutionenökonomischer (property rights) Ansatz
-
Produktivitätsorientierter Ansatz
-
Umweltorientierter Ansatz
-
Verhaltensorientierter Ansatz
-
Entscheidungsorientierten Ansatz
4.
Ausführende
Arbeit = Pizza backen, Dispositive Arbeit = Kalkulation der Preise
Betriebsmittel
= Herd
Rohstoffe
= Teig, Hilfsstoffe = Salz, Betriebsstoffe = Strom
5.
Zweiter
hat Recht, man kann keinen Gewinn erzielen und von Zuschüssen abhängig sein.
Man
kann kostendeckend arbeiten und gleichzeitig Gewinn erzielen.
6.
Erfahrungsobjekt
bei BWL ist es der Betrieb, bei Betriebssoziologie ist Erfahrungsobjekt auch
der Betrieb, somit unterschieden sie sich hier nicht.
7.
Maximumprinzip: mit
den Anwälten die da sind (Input) will man die gewonnen Fälle maximieren.
Minimumprinzip: Fix
bestehende Anzahl von gewonnen Fällen sollen mit möglichst wenigen Mitarbeitern
erreicht werden.
8.
Produktivität: Output/Input
(mengenmäßig), 100 (gewonnene Fälle) : 50 (Mannmonate) = 2 (Fällen pro
Mannmonat)
Wirtschaftlichkeit: 100
* 2000 = 200.000 : (50 *2000) = 2 (dimensionslos, muss nur immer größer als 1
sein)
Gewinn: Ertrag
(2.000 * 100) – Aufwand (2.000 * 50) = 100.000
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(1
MA Punkt!)
9.
Wirtschaftsrecht,
Wirtschaftsmathematik, Soziologie
10.
§
Unternehmensführung,
Personalwirtschaft
§
Organisation
§
Produktion- und
Logistikmanagement
§
Handelsabsatz und
Marketing
§
Betriebliche und
regionale Umweltwirtschaft
§
Management Accounting
§
Unternehmensrechnung
und Wirtschaftsprüfung
Unternehmungsgründung
und Organisation
1.
Unternehmensgründung
Vision: Grundidee
Ziel: kurz-,
mittel-, langfristiges Ziel
Strategie: Zielgruppe
Definition und Gewinnung
Investitionen: Art,
Wert = Kapitalbedarf, Finanzierung
27.10.2009
Ad Hausübung:
Drehkreuz rein à rechts sind BWL Zeitschriften
BFuP à Standortkennung: FB, B 650
DBW à FB, B 630
Vollzitate ist anzugeben: Autor, Titel und Fundstelle
Hefte 1-4 oben zu finden, alle andere in gebundener Form im
1. Untergeschoß (Keller), auf ersten Seiten ist ein Register, wo welches Heft
von welcher Seite bis zu welcher Seite.
Zuteilung des Heftes BFuP für mich: Heft
1 aus 2008!!
2. Unternehmensführung
1.1. Shareholder vs. Stakeholder Ansatz
Shareholder Ansatz:
Shareholder ieS: im Prinzip die Aktionäre,
Eigenkapitalgeber
Beliebige Kapitalgeber
Hat zum Ziel dass die Einkommens/Vermögensposition der
Shareholder verbessert wird, Ziel ist die langfristige Gewinnmaximierung
Stakeholder Ansatz:
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