Borderlin - Persönlichkeitsstörung
1. Einleitung
2. Häufigkeit und Geschichte
3. Verlauf
4. Diagnose
Symptome
Abwehrmechanismen
Gegenübertragung
5. Ursachen
6. Therapie
Nichtmedikamentöse
Therapie
Pharmakotherapie
1.
Einleitung
Bei der
Borderline-Störung handelt es sich um eine klar abgrenzbare psychische
Erkrankung, die sehr verbreitet ist. Sie tritt häufiger auf als die
Schizophrenie. Für Außenstehende ist diese Erkrankung schwer einfühlbar, weil
das Verständnis für extreme Gemütsschwankungen innerhalb von Minuten und
schwere, selbst zugefügte Verletzungen beschränkt ist. Zu dem wirken die
Betroffenen häufig zu gesund um als krank zu gelten.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
2. Häufigkeit und
Geschichte
Die
Diagnose Borderline-Persönlichkeitsstörung bedeutet eine tiefe Beeinträchtigung
der Beziehung zu sich selbst und zu anderen Menschen. Der Begriff Borderline
(=Grenzlinie) besagte ursprünglich, dass diese Störung zwischen Neurosen und
Psychosen anzusiedeln ist. Doch es handelt sich bei Borderline um eine
eigenständige Erkrankung, die Züge von anderen psychischen Erkrankungen in sich
trägt. An der Borderline-Störung leiden etwa 1 – 2 Prozent der Bevölkerung und
zwei Drittel davon sind Frauen.
3. Verlauf
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Die
Erkrankten neigen dazu ihre Mitmenschen in „Schwarz“ und „Weiß“ einzuteilen:
Entweder ist ein Mensch nur gut oder nur schlecht. Grautöne wahrzunehmen fällt
ihnen schwer. Dadurch können zwischenmenschliche Beziehungen in einem sehr
kurzen Zeitraum äußerst intensiv, aber ebenso schnell wieder abgebrochen
werden.
4.
Diagnose
4.1 Symptome
4.1.1 Chronische, frei flottierende
Angst:
Patienten mit einer Borderline-Störung betonen oft, dass sie vor
nichts und niemandem Angst haben. Sie verstecken ihre Angst hinter einer
scheinbar unverletzlichen Fassade, weil sie sich als angreifbar erleben würden.
Häufig wird diese diffuse Angst vor nichts Bestimmtem so sehr verleugnet, dass
sie nicht mehr bewusst wahrgenommen werden kann.
Die Angst muss als zentrales Symptom gesehen werden, weil sie der
Motor für die Entstehung aller anderen Symptome und der Art der
Abwehrmechanismen ist.
4.1.2 Multiple Phobien:
Phobien im Sinne einer Klaustrophobie oder Phobie vor großen
Menschenansammlungen treten häufig kombiniert auf. Die Erklärung dafür ist,
dass der Patient stets erwartet von anderen psychisch und/oder physisch
verletzt zu werden und somit versucht solchen „Angriffen“ vorzubeugen, indem er
Phobien entwickelt.
Sehr häufig sind außerdem Phobien, die den eigenen Körper, die
eigene Person betreffen.
4.1.3 Zwänge:
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Zwangssymptome werden von Borderline-Patienten eingesetzt um einen
Mangel an innerer Struktur mit einer zwanghaften äußeren Struktur
auszugleichen. Neben Zwangshandlungen treten auch Zwangsgedanken mit paranoiden
Inhalten auf. Zunächst wollen die Patienten diese Gedanken loswerden, aber mit
der Zeit empfinden sie diese als unumstößliche Gewissheit.
4.1.4 Konversionssymptome:
Diese können an Körperhalluzinationen grenzen und mit bizarren
Gefühlen und Bewegungsabläufen verbunden sein. Kopfschmerzen können von einem
auf den anderen Tag verschwunden sein und nahtlos durch Übelkeit mit Erbrechen
abgelöst werden.
Solche Wechsel haben mit der für Borderline- Patienten typischen
raschen Veränderung des Seelenlebens zu tun. Hierbei kann es sich beispielsweise
um unbewusstes Konkurrieren um die Aufmerksamkeit des Therapeuten handeln.
4.1.5. Dissoziative Reaktionen:
Es wird ein Trancezustand hervorgerufen und die Außenwelt wird aus
dem momentanen Erleben ausgeschlossen, weil die Patienten angstmachenden Situationen
entgehen wollen.
Dissoziative Reaktionen können so weit gehen, dass der Betroffene
als „multiple Persönlichkeit“ lebt, wobei die eine „Person“ nichts von der
anderen weiß.
4.1.6 Depression:
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Depressive Borderline-Patienten (im
Gegensatz zu depressiven Patienten im Rahmen einer Neurose oder Psychose) fordern
zwar Hilfe von Außenstehenden ein, aber können diese dann nicht annehmen und
entwerten sie somit. Die Hilfsbereitschaft lässt nach und die Meinung des Patienten
wird bestätigt, dass niemand helfen wolle und er immer im Stich gelassen werde.
4.1.7 Sexualität:
Die Schwankungen des Gefühls- und Seelenlebens eines Menschen mit
Borderline-Störung betreffen auch die Sexualität. Zur Entlastung der inneren
Spannung werden unterschiedliche, sich auch widersprechende sexuelle Praktiken
vollzogen.
Dies geschieht ohne jegliche Intimität und ohne eine Beziehung zu
dem Sexualpartner aufzubauen. Die Erkrankten leiden unter diesem
Beziehungsmangel und stillen ihre Unruhe mit erneuten sexuellen Aktivitäten.
4.1.8 Psychosomatische Symptome:
Bei Borderline-Patienten können Kopfschmerzen, Magenbeschwerden,
Hyperventilation oder zum Beispiel Herzschmerzen auf Grund von früheren
schweren Konflikten, Problemen etc. auftreten. Überwiegend weibliche
Borderline-Patienten weisen Essstörungen auf, die als Anzeichen auf Missbrauch
in der Kindheit gelten.
4.1.9 Psychotische Symptome:
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Optische Halluzinationen sind meistens Bilder mit „blutigen“
Inhalten und lassen sich sehr schnell in Beziehung zu konkreten Trauma-Erinnerungen
bringen.
Diese Halluzinationen entstehen häufig vor dem Einschlafen und sind
dann die Ursache für regelmäßig auftretende Schlafstörungen.
4.1.10 Sozialverhalten/Delinquenz:
Das Bedürfnis nach sozialen Kontakten ist bei Borderline-Patienten
besonders ausgeprägt. Durch die ständige Isolierung kann es jedoch nicht
gestillt werden. Sie fürchten kaum etwas so sehr wie die mit einer Trennung
verbundene Trauer. Deshalb sind Abschiede meist sehr spannungsgeladen, damit
sie die alte Umgebung möglichst nicht vermissen.
Kriminelle Straftaten sind bei schwer gestörten Borderline-Patienten
häufig. Dieses delinquente Verhalten muss als ungünstiges Zeichen gewertet
werden, weil es diesen Personen deutlich seltener als anderen gelingt nach
ihrer Entlassung den richtigen Weg einzuschlagen.
4.2 Abwehrmechanismen
4.2.1 Spaltung:
Die Spaltung ist der Hauptabwehrmechanismus der
Borderline-Patienten.
Sie dient der Angstreduzierung: Wenn jemand nur gut oder nur böse
ist, dann ist er einzuordnen, dann nimmt die Angst ab.
|