Machbarkeitsstudie­ Naturpark Pöllauer Tal Grundlagen der Geoinformation Institut für Geoinformation TU Graz WS 08/09 Andrea Flois 0612032 Janine Raab 0611169 Inhalts
Das Ozonloch und seine Dynamik in den letzten Jahrzehnten Einleitung Ozon (O3) ist die dreiatomige Form von Sauerstoff (O2). Es wurde im Jahre 1840 von Christian Friedrich Schönbein entdeckt und
Bolivien ist eines der am
wenigsten entwickelten Länder Südamerikas, und das trotz seines Reichtums an
Bodenschätzen. Die großen Bergbauunternehmen wurde alle in den fünfziger Jahren
unter staatliche Kontrolle gestellt, gleichzeitig fördert die Regierung aber die
Entwicklung der privaten Industrie und Investitionen mit ausländischem Kapital
aktiv.
Bolivien verfügt über reiche Erzvorkommen. In den zahlreichen
Erzlagerstätten werden Zinn, Blei, Silber, Kupfer, Antimon, Zink, Schwefel,
Wismut, Gold und Wolfram abgebaut.
Ende der 80er Jahre erlitt der
Bergbau durch den Preisverfall an den Weltmärkten und die Erschöpfung der Minen
einen starken Einbruch. Die Erdöl- und Erdgasförderung im Südosten des
Landes gewann daher seit Anfang der siebziger Jahre zunehmend an Bedeutung.
Bolivien
verfügt über die zweitgrößte ErdgasreservenSüdamerikas,
und ist seit Ende der achtziger Jahre von der Einfuhr ausländischem
Erdöl und Erdgases nahezu unabhängig.
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Landwirtschaft
wird reformiert In der Landwirtschaft ist etwa die
Hälfte der Erwerbstätigen des Landes beschäftigt. Ein besonderes Problem
ist hier der illegale Anbau von Kokasträuchern.
Die geringe Produktivität im
Agrarsektor ist auf veraltete Bewirtschaftungsmethoden, extreme
Witterungsbedingungen und Bodenerosion sowie eine unzureichende
Verkehrserschließung zurückzuführen. Nur im tropischen Tiefland im Osten wird
die Landwirtschaft dabei einigermaßen modern betrieben, im Altiplano dagegen
wird traditionell auf Subsistenz-Basis angebaut.
Die wichtigsten bolivianischen
Agrarprodukte sind Kartoffeln, Zuckerrohr, Baumwolle, Kaffee, Mais, Reis,
Weizen und Quinoa. Ein Großteil des landwirtschaftlichen Ertrags entstammt dem
Anbau und der Verarbeitung des Kokastrauches. Im östlichen Tiefland werden
Rinder und Schafe gehalten. Landreform Der bolivianische Präsident Evo Morales hat eine Landreform
in Gang gesetzt.
Zunächst wurden staatseigene Ländereien im Osten des Landes an
Bauernfamilien verteilt, die Reform sieht auch Enteignungen privater Ländereien
vor, soweit sie von den Großgrundbesitzern nicht ausreichend bearbeitet werden.
Bis 2011 sollen ca. 20 Millionen Hektar an Landlose übereignen.
Nach
Regierungsangaben besitzt eine Gruppe von lediglich 50.000 Familien rund 90
Prozent des gesamten Farmlandes in Bolivien.
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Mehr als zwei Drittel der Industriebetriebe
befinden sich in La Paz, dem wichtigsten Industriestandort. Als weitere
Standorte sind Oruro, Cochabamba, Potosí und Santa Cruz zu nennen. Bolivien
hofft, über die industrielle Herstellung von Koka-Nutzprodukten auch die
ausländischen Märkte zu erobern.
Bolivien Aufbruch oder Spaltung?
Tropisches Tiefland tristes Hochland
Klimatisch wird es wohl kaum stärkere Gegensätze als
zwischen dem tropischen Tiefland im Osten Boliviens, und dem Andenhochland im
Westen geben. Hier sinken die Jahresdurchschnittswerte von 25 auf 10° Celsius
ab, und Niederschlagsbereiche mit 5000mm pro Jahr liegen neben Gebieten von nur
mehr knapp 400mm.
Die Vegetation wechselt vom stockwerkartig aufgebauten
Regenwald über in eine fast Baumlose Graslandschaft. Dort oben lagen bis vor
einigen Jahrzehnten die Reichtümer des Landes, doch so viel Gewinn wie damals
werfen die Bergwerke heute nicht mehr ab.
Neue Erdöl und Erdgasquellen im östlichen Tiefland bringen
Devisen. Trotzdem lebt gerade hier im Hochland ein Großteil der Bevölkerung,
nämlich die Indios, unter ärmlichsten Verhältnissen und ohne Perspektiven. Nur
wenige wagen nun langsam den Sprung in das tropische Santa Cruz, eine Metropole
zwischen Palmenhainen, mit enormen Wachstumsraten, sowohl in Wirtschaftlicher
als auch demographischer Hinsicht.
Bewohnt wird Santa Cruz großteils von
spanisch stämmigen Einwanderern.
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Doch mit der Wahl des sozialistischen Präsidenten Evo Morales
kamen erstmals große Gegensätze aufeinander. Große Staatsreformen sollten nun
kommen um vor allem die indigene Bevölkerung aus ihrer Benachteiligung zu
rücken.
·Ein Zentralstaat mit wenig Autonomie der einzelnen Provinzen
·Neuverteilung der Ländereien mit teilweiser Enteignung von
brachliegenden Flächen
·Abschaffung der Staatsreligion
·Schaffung eines plurinationalen Saates (mehrere Völker)
·Reform der liberalen Wirtschaft, Verstaatlichung von
Bodenschätzen, Eisenbahn, Industrie
·
Vor allem möchte Morales die Ölindustrie verstaatlichen, und
die Einnahmen an alle Bevölkerungsgruppen verteilen. Ein Plan der schon daher
kaum zu verwirklichen ist, da die Ölindustrie auf ausländische Investoren
angewiesen ist. Als ein neues Gesetz verabschiedet wurde welches nur mehr den
staatlichen Unternehmen die Belieferung von Tankstellen erlaubt, konnte
kurzerhand gar nicht mehr geliefert werden.
Das staatliche Unternehmen Yacimientos Petrolíferos Fiscales de
Bolivia hatte überhaupt kein Geld um Treibstoff einzukaufen.
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Nun sind nicht nur
Hoch und Tiefland gegeneinander aufgehetzt, auch Nord und Süd beginnen eine
Zerreißprobe.
Hochland gegen Tiefland, Arm gegen Reich, Indigene gegen
Weiße, neuer Sozialismus gegen Neoliberalismus das Konfliktpotential ist groß
im ärmsten Land Südamerikas. Nach fast Bürgerkriegsähnlichen Zuständen im
Sommer 2008 und Autonomiebestrebungen mehrere Provinzen hat sich die Lage
allmählich wieder beruhigt, Morales scheint Zugeständnisse zu machen.
Laut
letzten Verhandlungen wird den Provinzen ein Autonomie
gewährt die vorsieht, dass Regionen und Gemeinden ihre Autoritäten
direkt wählen können und eine weitergehende Mitsprache bei der Verwaltung von
Ressourcen und in Verwaltungsfragen erhalten.
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