Bodenkunde
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Faktoren der Bodenbildung
Die Faktoren für die
Bodenbildung sind erstens das Gestein und dessen PH-Wert(sauer/basisch),
Textur und Härte, wobei man hier zwischen Lockersedimenten (meist tiefgründige
Böden) und Festgestein (weniger tief) unterscheidet.
Zweitens das Klima
mit den Elementen Temperatur, Niederschlag und Wind, wobei hier die
Strahlungsbilanz der wesentlichste Faktor für die Bodenbildung ist. Drittens die
Flora und Fauna (Edaphon) die ein Ökosystem mit dem Boden bilden, dem Boden
Stabilität geben, und einen Austauschkreislauf von organischen Nährstoffen und
Mineralien im Gang halten. 4 Faktor ist das Relief, hier wirken
Hangneigung, Exposition und Höhenstufe als indirekte Faktoren der
Strahlung(Nordhänge bekommen weniger Strahlung = geringere Verwitterung) bzw.
durch die Schwerkraft (Abtragung, Grundwasserabfluß). Ein weiterer Faktor ist
das Wasser, es modifiziert die Lebenwelt oder hemmt den Gasaustausch.
Böden brauchen Zeit um zu reifen (Böden hier sind ca. 12-14 K Jahre
alt), und als letzter Faktor wirkt auch der Mensch direkt auf die Böden
ein (Schadstoffe, Abwässer) oder indirekt durch Versiegelung und Ackerbau
(zerstört Horizonte durch Pflügen, verstärkt Belüftung und intensiver abbau
organischer Substanzen, Kalken und Düngen).
2. Prozesse
der Bodenbildung
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Dauerhumus nennt man ihn wenn er aus schwer
zersetzbaren Substanzen und Ton besteht. Der Humus ist die Gesamtheit aller
toten organischen Substanzen, man unterscheidet den sauren unfertigen Rohhumus,
den neutralen Moder und den fertigen Mull. Vergleyung ist die
Bodenbildung unter Wassereinfluß und Sauerstoffmangel; Pseudogley entsteht bei
Stauwasser, Gleye bei Grundwassereinfluß. Podsolierung (Bleichung), Al,
Fe oder Mangan werden mit gelösten Stoffen abwärts verlagert, bleiche Horizonte
entstehen, Grund ist ein ansteigender PH Wert (z.b.
Nadelabfall) oder Ca-Sättigung.
Lateritisierung (Roterdebildung) tritt bei starker Verwitterung vor allem
in den Tropen auf, leicht lösliche Elemente wie Silizium werden gelöst und in
tiefer Schichten gespült, schwer lösliche wie Fe bleiben erhalten.
3.
Bodenart
Die Bodenart spricht die Korngrößenklassen an, und hat somit
besondere Bedeutung für den Luft und Wasserhaushalt und für die
Bodenbearbeitung. Es gibt 4 Bodenarten: Sandböden(S), Schluffböden(U),
Tonböden(T) und Lehmböden(L) welche eine Mischform aus S, U und T darstellen.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Die Feststellung der Bodenart erfolgt mittels der
Fingerprobe:
Ton: gut formbar, schmutzt, zeigt glänzende Gleitflächen
und läßt sich gut ausrollen
Schluff: mäßig formbar, mehlig, schmutzt nicht, zeigt
rauhe Gleitflächen
Sand: ist nicht formbar, schmutzt nicht und ist
körnig,
4. Bodentypen in
Österreich
a)
Grundwasserbereich: Moore die aus abgestorbenen Pflanzen
unter Luftabschluß abgebaut werden wandeln sich in Torf um (Nährstoffarmut).
Niedermoor (Verlandung), Übergangsmoor (herauswachsen, Birken, Schwingrasen),
Hochmoor (über dem GW, Moose). Anmoore sind humusreiche Böden die bei
hohem GW entstanden sind. Auenböden entstehen aus Flußsedimenten, sind
schichtig und werden periodisch überflutet. Gleye ist ein Mineralboden,
entsteht im GW durch chem. Veränderungen / Blaue und Grüntone, sowie Rottöne
wenn wechselfeucht. Salzböden z.b. Solonchak sind im Untergrund feucht,
oben konzentrieren sich leicht lösliche Salze (Seewinkel)
b)
Landböden: Rohböden sind unreif und am Anfang der
Entwicklung, sie haben einen dünnen A Horizont, kaum Verwitterung. Ranker
und Redsina sind die nächste Stufe, seichte Böden auf Rücken, Kuppeln
und Buckeln.
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(östl. NÖ um Wien, Burgenland). Braunerde (häufigster Böden in Ö) ist in
humiden gemäßigten Klimaten verbreitet und entsteht wenn intensive chemische
Verwitterung von Silikaten im B-Horizont die Erde braun färbt. Es gibt
Felsbraunerde sowie Lockersedimentbraunerde. Parabraunerde besteht fast
immer aus Lockersedimenten und ist eine Weiterentwicklung der Braunerde,
oder auch degradierte Schwarzerde. Charakteristisch ist die Tonverlagerung von
der Krume in die Tiefe. Podsole entstehen in kühlen niederschlagsreichen
Regionen (Hoch-Gebirge) auf sauren grobkörnigen wasserdurchlässigen Gestein im
Kristallin. (Zentralalpen / Granit und Gneisland). Die Humusauflage ist
mächtig, darunter ein nährstoffarmer Bleichhorizont. Typisch kommt er im Wald
vor, außerhalb meist als Weide genutzt. Pseudogleye die im Stauwasser
entsteht und eine wasserundurchlässige Schicht hat ist auch sehr sauer,
nährstoffarm und eignet sich nur als Wald/Wiesen Standort.
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