„Blauer Abend in Berlin“ - Oskar Loerke
Das
Gedicht „Blauer Abend in Berlin“ ist 1991 von Oskar Loerke geschrieben worden
und handelt von einem Abend in Berlin. In dem Gedicht beschreibt Er den Tag
nicht genau Positives oder negatives nur das es Abend ist und der Himmel sich
langsam blau färbt. Also beschreibt er den Abend eher neutral.
Das
Gedicht wurde in 4 Strophen aufgeteilt, wobei die ersten beiden Strophen 4
Verse haben und die letzten beiden Strophen haben 3 Verse. Insgesamt hat das
Gedicht „Blauer Abend in Berlin“ also 14 Verse. Das Reimschema in dem Gedicht
ist durchgängig „abba“.
Das heißt, dass es ein Umarmender Reim ist. Das Versmaß
ist durchgängig „Jambus“. Da die Verseinteilung nicht immer gleich ist, wird
sichtbar das das Gedicht formal unregelmäßig aufgebaut.
In
der ersten Strophe handelt es davon, dass es so aussieht als ob der Himmel in
Kanälen fließt und dass zu diesen Kanälen alle Straßen steilrecht angehauen
sind. (V1 & V2 „Der Himmel fließt in steinernen Kanälen;“ und „Denn zu
Kanälen steilrecht angehauen“) Außerdem wird davon erzählt, dass die Straßen
voll vom Himmelblau sind und dass dadurch Kuppeln Bojen, Schloten und Pfählen
gleichen.
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schwelen“ und „Und sind wie Wasserpflanzen anzuschauen.“) Dadurch beschreibt er
den Rauch nicht negativ als störend sondern als sehr interessant.
Außerdem
erzählt er davon das sich die Lebenden auch im Wasser spiegeln und wie vom
Himmel auf uns herabschauen und anfangen zu erzählen. (V7 & V8 „Die Leben,
die sich ganz am Grunde stauen,“ und „Beginnen sacht vom Himmel zu erzählen,“)
In der dritten Strophe wird davon erzählt wie sich das Wasser nach einer
Melodie bewegt. Das der Verstand und Wille des Wasser sich so bewegt wie der
Bodensatz und Tand. (V9 & V10 & V11 „Gemengt, entwirrt nach blauen
Melodien.“ & „Wie eines Wassers Bodensatz und Tand“
und „Regt sie des Wassers Wille und Verstand“) In der vierten und letzten
Strophe handelt es davon, dass das Senke und Heben der Wellen sich wie ein
Kommen, Gehen, Gleiten und Ziehen verhält. Das die Menschen in Berlin wie ein
grober Sand sind und sich dem Spiel der einzelnen Wellen anpassen. (V12 &
V13 & V14 „Im Dünen,
Kommen, Gehen, Gleiten, Ziehen.“ & „Die Menschen sind wie grober bunter
Sand“ und „Im linden Spiel der großen Wellenhand.“) Das lyrische Ich beschreibt
in dem Geicht positive wie auch negative Punkte der Stadt.
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Im
Großen und Ganzen ist das Gedicht „Blauer Abend in Berlin“ am Anfang etwas
schwer zu verstehen aber durch eine genaue Analyse bekommt man einen besseren
Eindruck des Gedichtes. Was ich gut an dem Gedicht fand das das lyrische Ich
auch negative Sachen positiv umschrieben hat und so eine mysteriöse aber auch
entspannte Stimmung erzeugt hat. Was ich eher negativ fand war das man nach
dem ersten Lesen Wörter wie z.B. „Im linden Spiel ..“ nicht sehr gut
interpretieren konnte wobei sich das nach der Analyse geändert hat.
Zusammenfassend ist das Gedicht „Blauer Abend in Berlin“ ein etwas Schwieriges
zu verstehendes, jedoch nach einer Analyse sehr interessantes Gedicht.
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