Die Verbesserung der Koordinationsfähig­keit gehört zu den elementaren sportübergreifende­n Zielsetzungen im Sportunterricht. Charakterisieren Sie das theoretische Konstrukt der koordinativen
Dynamikà Lehre der Bewegung (Translation, Rotation)
Kinetikà beschreibt die Kräfte, die zu
einer Bewegung führen Merkmale: Gewicht/Masse, Translation, Rotation, Impuls, Drehimpuls,
Trägheitsmoment, Drehmoment, Arbeit, Energie, Leistung
Kinematikà Die Kinematik ist die
Bewegungsbeschreibung und ihre mathematische Formulierung.
Beschreibung von Bewegungszuständen mit Hilfe räumlicher und zeitlicher
Merkmale.
Quantitative
kinematische Merkmale:
Qualitative
kinematische Merkmale:
Die
Ergebnisse, die man durch Messungen, Zählen und Berechnen von
Bewegungsmerkmalen erlangt.
Bewegungsarten
Translation
(fortschreitende Bew.)à Ist eine Bewegung, bei der alle Punkte des bewegten
Körpers die gleiche Bahn beschreiben.
Bei einer reinen Translationsbewegung dreht sich der Körper nicht um die eigene
Achse (zB.
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gleichförmige
Bewegung
Bescheunigung: a = 0
Geschwindigkeit: v0 = konstant
Weg: s = v * t
ungleichförmige
Bewegung (a ≠ 0)
gleichmäßig
beschleunigte Bewegungà
Bescheunigung: a = konstant
Geschwindigkeit: v = a * t (wenn v0 =
0)
v
= v0 + a * t (wenn v0≠ 0)
Weg: s = (v * t)
/ 2
(
wenn v0 = 0) oder
s
= (a * t2) / 2 (wenn v0 = 0)
gleichmäßig
verzögerte Bewegung
Beschleunigung: a = -konstant
Geschwindigkeit: v = v0 – a * t
Weg: s = v0
* t – (v * t) / 2 oder
s
= v0 * t – (a * t2) / 2
Grundbegriffe der
Kinetik
Newtonsche
Axiom (Trägheitsprinzip) besagt, dass ein
Körper in seinem momentanen Bewegungszustand verharrt, wenn keine Kräfte
auf ihn wirken.
Dh. Er bleibt in Ruhe oder bewegt sich geradlinig, gleichmäßig fort.
Maß der Trägheit à Masse (m = g (Dichte) * V
(Volumen))
Newtonsche
Axiom (Aktionsprinzig, Dynamikgrundsatz) Wirkt auf einen
Körper eine Kraft, so ist die daraus resultierende Beschleunigung der
wirkenden Kraft proportional und umgekehrt proportional der Masse des
Körpers.
F = m * a (zB. Volleyball à Schlag mit der Hand auf den
Ball)
Newtonsche
Axiom (Reaktionsprinzip) „actio = reactio“ Wirkt ein Körper
mit einer Kraft auf einen zweiten Körper, so wirkt der zweite Körper mit
gleich großer aber entgegengesetzter Kraft (Gegenkraft, Reaktion) auf den
ersten Körper
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Drehmomentà Das
Drehmoment ist das Maß für die Drehwirkung einer Kraft
M = l * a (Winkelbeschleunigung) oder M = F * r
Drehimpulsà Ist das
Produkt aus dem Trägheitsmoment eines Körpers und seiner Winkelgeschwindigkeit.
b = l * w
Drehimpulserhaltungssatzà ist das Drehmoment Mres aller äußeren
Drehmomente gleich Null (momentfreies System), dann ist auch der Momentanstoß
Mres * ∆t gleich Null.
Bei Mres = 0 bleibt der Drehimpuls eines Körpers unverändert.
Trägheitsmoment = Masse
(Translation)
Drehmoment = Kraft (Translation)
Drehimpuls = Impuls (Translation)
Impulsà Der
Impuls ist das Produkt aus der Masse (m) eines Körpers und der Geschwindigkeit
(v). (Impuls = Vektor)
Impulserhaltungssatzà Ist die resultierende Fres aller
äußeren Kräfte gleich Null (kraftfreies System), dann ist auch der Kraftstoß
(Fres * ∆t) gleich Null.
Fres * ∆t = m * v2 – m * v1 = 0 à m * v2 = m *v1 = konstant
Arbeità man
spricht von mechanischer Arbeit (W), wenn ein Körper sich unter Einwirkung
bewegt oder verformt.
Bei
gleicher Richtung von Kraft und Weg:
W = F * s
Bei
unterschiedlicher Richtung von Kraft und Weg: W = F * cos (a) * s
Bei
variabler Kraft: W
= ∫F * ds
Arten der Arbeit: - Hubarbeit (Wh = m * g * h
(Höhe))
- Beschleunigungsarbeit ( Wb = m * v2 / 2)
- Reibungsarbeit (Wr = Fr * s)
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Lageenergie (Ep = m * g * h)
Bewegungsenergie ( Ekin = m * v2
/ 2)
Leistung (Watt) à gibt an
wie viel mechanische Arbeit pro Zeiteinheit verrichtet wird oder wie viel
Energie pro Zeiteinheit verbraucht wird.
P = W / t oder P = E / t
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