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Biomechanik .doc

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Social Science
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Sport and Recreation
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Sport and Recreation

Einführung in die Bewegungswissenschaf­ten
Einführung in die Bewegungswissensch­aften Wissen: neues Wissen wird erarbeitet F = m × a Kraft = Masse × Beschleunigung Determinuismus: Alle Zustände folgen gesetzmäßig einem Anfangszustand &


Sportpädagogik 1
1. Dimensionen der Sportdidaktik a) Trainingstheoretis­che Dimension = Theorie des sportlichen Trainings (BERNHARD) Ziel/ Aufgaben = Leistungssportopti­mierung, Lenkung und Steuerung von

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Biomechanik

1.)Was versteht man unter Kinetik und was sind ihre Merkmale?

Die Kinetik beschreibt die Kräfte die zu einer Bewegung führen.

Die Kinetik ermittelt den Zusammenhang zwischen den Bewegungsvorgängen und den sie verursachenden Kräften.

Merkmale/Grundbegriffe: Gewicht/Masse: FG=m*g; Translation; Rotation; Impuls; Drehimpuls; Trägheitsmoment; Drehmoment; Arbeit; Energie; Leistung.

2.)Was versteht man unter Kinematik und was sind ihre Merkmale?

Die Kinematik ist die Bewegungsbeschreibung und ihre mathematische Formulierung.

Beschreibung/Analyse des Bewegungszustandes mit Hilfe von räumlichen und zeitlichen Bewegungsmerkmalen.

Bewegungsmerkmale:

Quantitative Kinematische Merkmale:

 

Translation

Rotation

Raummerkmale

Weg, Strecken

Winkel

Zeitmerkmale

Zeit

Zeit

Raum-Zeitmerkmale

Geschwindigkeit, Beschleunigung

Winkelgeschwindigkeit,

Winkelbeschleunigung

Qualitative kinematische Merkmale:

Die Ergebnisse, die man durch Messen, Zählen und Berechnen von Bewegungsmerkmalen erlangt.

3.)Bewegungsarten: Was sind Unterscheidungsmöglichkeiten, Beispiele?

Nach dem zeitlichen Verlauf:

*gleichförmige Bewegung: a=0; v=konstant; se=v0*te; allg. s=v*t.

*ungleichförmige Bewegung

gleichmäßig beschleunigte Bewegung: a=konst; v=a*t wenn v0=0; v=v0*a*t wenn v0 nicht 0. s=(a*t2)/2 wenn v0=0.

Gleichmäßig verzögerte Bewegung: a=konst; v=v0-a*t; s=v0*t-(a*t2)/2

Unterscheidung nach dem geometrischen Verlauf:

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Der Körper hat 3 Freiheitsgrade (Verschiebung in x, y, z - Richtung).

Rotation: Unter Rotation versteht man die Drehung eines starren Körpers um eine raumfeste Achse. Der Körper hat 3 Freiheitsgrade (Drehung um die x, y, z - Achse).

4.)Newtonsche Gesetze – wie lauten sie – Bsp.?

Das Trägheitsgesetz wird als erstes Newtonsches Axiom, das Dynamische Grundgesetz als Zweites und das Wechselwirkungsgesetz (Aktion und Gegenaktion) als drittes Newtonsches Axiom bezeichnet.

1;Jeder Körper verharrt in Ruhe oder in gleichförmig geradliniger Bewegung, so lange keine äußere Kraft auf ihn einwirkt. Jeder Körper setzt einer Änderung des Bewegungszustandes einen Widerstand (Trägheitswiderstand, Beharrungsvermögen) entgegen.

2; Wirkt auf einen Körper eine Kraft, so ist die daraus resultierende Beschleunigung der wirkenden Kraft proportional und umgekehrt proportional der Masse des Körpers. Fres = m * a Eine Masse m erfährt unter der Wirkung einer Kraft F eine Beschleunigung a.

Bsp: Volleyball: Schlag mit der Hand gegen den Ball.

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Bsp: Bodenreaktionskraft oder Schwerkraft/Federkraft.

5.)Drehmoment, Trägheitsmoment, Drehimpuls?

Drehmoment: Das Drehmoment ist das Maß für die Drehwirkung einer Kraft.

Es ist das Produkt aus Kraft und Kraftarm.M = F * l. (Drehmoment = Kraft * Normalabstand).

Trägheitsmoment: Verharrungsvermögen gegen Änderung einer momentanen Winkelgeschwindigkeit. Abhängig von der Masse des Körpers und den Abständen der einzelnen Massen von der Drehachse. I = Σ∆m*r2. Die Einheit ist [kgm²].

Drehimpuls: Der Drehimpuls ist das Produkt aus dem Trägheitsmoment I eines Körpers und seiner Winkelgeschwindigkeit ω. Drehimpuls = I * ω.

Drehimpulserhaltungssatz: Ist das Drehmoment Mres aller äußeren Drehmomente gleich Null (momentfreies System), dann ist auch der Momentenstoß Mres*∆t gleich Null. Mres * ∆t = I * ω2 – I * ω1 = 0

Bei Mres = 0 bleibt der Drehimpuls eines Körpers unverändert. I*ω2 = I*ω1 = konst.

6.)Impuls, Gesetz der Impulserhaltung, Def. Und Beschreibung?

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Der Impuls ist ein Vektor.

Gesetz der Impulserhaltung: Ist die Resultierende Fres aller äußeren Kräfte gleich Null (Kräftefreies System), dann ist ist auch der Kraftstoß (Fres * ∆t) gleich Null.

Damit folgt aus Fres *∆t = m*v2 – m*v1 = 0 à m*v2 = m*v1 = konstant.


5.)Bewegungsgesetze, Sonderfälle, Beispiele?

Pkt. 3! Es gibt auch noch kombi.: schräger Wurf.


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Geschwindigkeit in der Rotation:

Umfangsgeschwindigkeit: radius abhängig. U=Δs/ Δt [m/s].

Winkelgeschwindigkeit: ω= Δφ/Δt [rad/s].

Umfangs-/Winkelgeschw.: U=r* ω

Beschleunigung in der Rotation:

Tangentialbeschleunigung: a=Δv/Δt [m/s].

Radialbeschleunigung: ar=v2/r; ar= ω2*r; ar=dv/dt

Schräger Wurf:

Die Bewegung kann in zwei voneinander unabhängigen Teilbewegungen zerlegt werden: in eine geradlinige, gleichförmige mit der Geschwindigkeit v0 und in eine gleichmäßig verzögerte Bewegung. Wurfweite: W=(v02*sin 2α)/g. Steighöhe: H=(v02*sin2α)/2g. Steigzeit: T=(v0*sinα)/g.

Arbeit, Energie, Leistung

Arbeit: Kraft u. Weg gleiche Richtung: W=F*s.

Kraft u. Weg unterschiedl. Richtung: Skalares Produkt der wirkenden Kraft und dem durchlaufenden Weg. W=Fs*s.

Arten der Arbeit: Hubarbeit: Wh=m*g*h. Beschleunigungsarbeit: Wb=(m*v2)/2. Reibungsarbeit: Wr=Fr*s.

Energie: ist die Fähigkeit eines Objektes mechanische Arbeit zu verrichten, Wärme abzugeben oder Licht auszustrahlen. [J] [Nm].

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Leistung: P=W/t oder P=E/t [W]


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