2.) Kein Unterschied im Ausmaß der Divergenz zwischen sympahtischen und
parasympathischem System. Muskel,Pupillenerweiterung kleines Ziel (Verhältnis
ist 1:4 prä/postganglion, Gefäßverengung 1:500)
3.) In den sympathischen Ganglien gibt es wenig Konvergenz (à auf einem
Postganglion laufen mehrere Präganglionen)
4.) Verschiedene Bedingungen lösen unterschiedliche Muster vegetativer
Reaktionen aus
..HIRNHÄUTE
(Meninges)..
„Pia Mater“: dicht an der Oberfläche vom
Gehirn, Rückenmark folgt jeder Falte
„Arachnoidea“: folgt den Konturen
„Dura Mater“: direkt um den Schädelknochen
herum
„Subarachnoidalraum“: Zwischenraum unter
Arachnoidea, mit Cerebralflüssigkeit gefüllt, Stoßdämpferfunktion, große
Blutgefäße
à Schädel–Hirn–Trauma
- Grades: Gehirnerschütterung, Commotio
Diffuse mikroskopische Verletzungen von
Nervenfasern (Zerrungen, Abscherung)
Bewusstseinseintrübung, Bewusstlosigkeit
Folgen: allgemeine neuropsychologische
Defizite z.B. Konzentration- Schlafstörungen, Schwindel (i.d.R. vorübergehend)
- Grades: Gehirnquetschung, Contusion
Diffuse mikroskopische Verletzungen von
Nervenfasern, fokale makroskopische Gewebeschäden, Bewusstlosigkeit, Koma, wenn
Verletzung genau dort auftritt wo Aufprall à Coup Verletzung, Wenn
Verletzungen nicht dort auftreten à Contre Coup Verletzung
Sekundäre Schäden: Hämatom, Ödem (schwerer
als primäre Schäden)
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..VENTRIKELSYSTEM..
Hohlräume mit Cerebrospinalflüssigkeit, die
Seitenventrikel sind am größten, das System läuft über Rückenmark, sind
miteinander verbunden à über Kanäle „Foramen“
„Aquaedukt“: zwischen 3. und 4.Ventrikel
„Foramen Interventricularis“: zwischen
Seitenventrikel und 3.Ventrikel
Kreislauf der Cerebrospinalflüssigkeit
Produziert im „Plexus choroidei“, fließt
durch Foramen übers Aquaedukt und 4.Ventrikel in den 3.Ventrikel, durch
4.Ventrikel über Foramina in Subarachnoidalraum bzw. Rückenmark
Es wird ständig neu produziert, ca. 150mL
4x täglich
Entsorgung: durch arachnoidale Granulation
wird es in die Venen geleitet
Foramina anfällig gegen Dinge die beengen
(Ödem, Hirnhautentzündung)
Wenn nicht mehr durchlässig à Stauung à braucht
eigentlich mehr Platz à ventröse Erweiterung à z.B. „Wasserkopf“ (Hydrocephalus) bei
Kindern
Bei Erwachsenen: Gehirn wird
zusammengedrückt, stark gedehnt und ganz dünn, Furchen und Windungen nicht mehr
sichtbar à Akut lebensbedrohlich!
Blutversorgung: Gehirn enormen Bedarf an
O2, 1.Priorität, Neuronen gehen ansonsten zugrunde (nach 2-3Minuten)
Große Blutzuflüsse:
-
2 Stück „Carotis Interna“
-
2 Stück „Vertrebalis
-
1 Stück „Basilaris“
Sind druch „A.
communicans anterior bzw. posterior! Verbunden à Circle of
Willis
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Versorgungsgebiete: siehe Folien
Bsp. „Schlaganfall“
1.) Ischämie (Mangeldurchblutung)
Meist in mittleren zentralen Hemisphäre,
links
Thrombose: Blockierung eines Gefäßes durch
Thrombus (Blutgerinnsel)
Embolie: Blockierung eines Gefäßes durch
verschleppten Thrombus
Arteriosklerose: Verengung oder Blockierung
von Gefäßen durch Ablagerung an Gefäßwand
Abgestorbenes oder absterbendes Gewebe à Infarkt
Sekundärer Effekt: Ödem, Mittellinie
verschoben, nach einiger Zeit Auflösung des Gewebes
2.) Hämorrhagie (Blutung)
Blutgefäße reißen, Bluthochdruck
Aneurysma: Ballonartige Ausstülpung von
Gefäßen, oft angeboren oder durch Infektionen hervorgerufen
In 20% der Fällen liegt eine Ischämie vor,
in 80% Hämorrhagie
Transitorische (vorübergehende) Attacken,
oft Tage, Wochen, Stunden lang
Kennzeichen dafür: plötzliches Erblinden
oder Sehstörungen auf einem Auge, Sehen von Doppelbildern, halbseitige Lähmung
oder Schwäche, plötzliche halbseitige Gefühlsstörung, Sprachstörung, Schwindel
oder Gangunsicherheit, erstmalig und plötzlich auftretender rasender
Kopfschmerz à ARZT!
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