Bernhard Wagenpfeil
***
5. Semester
Matrikelnummer***
Proseminar WS 2009 / 10
Bilanzierung des Geschäftswerts
(Goodwill)
nach HGB und IFRS / IAS
Lehrstuhl für ABWL, Controlling und
Wirtschaftsprüfung
Prof. i.K. Dr. Max Göttsche
Literaturverzeichnis
Baetge, Jörg Konzernbilanzen,
8. Vollständig aktualisierte
Kirsch, Hans-Jürgen Auflage,
Düsseldorf 2009
Thiele,
Stefan (zitiert: Baetge 1.)
Baetge, Jörg Bilanzen,
10. Vollständig aktualisierte
Kirsch, Hans-Jürgen Auflage,
Düsseldorf 2009
Thiele,
Stefan (zitiert: Baetge 2.)
Born, Karl Rechnungslegung
international, 5. Auflage,
Stuttgart
2007
(zitiert:
Born)
Buchholz, Rainer Grundzüge
des Jahresabschlusses nach
HGB
und IFRS, 4. Auflage München 2008
(zitiert:
Buchholz 1)
Buchholz, Rainer Internationale
Rechnungslegung: Die wesentlichen Vorschriften nach IFRS und neuem HGB- mit
Aufgaben und Lösungen, 8 Auflage, Berlin, 2009
(zitiert: Buchholz 2)
Coenenberg, Adolf Jahresabschluss
und Jahresabschlussanlyse
Haller, Alex 21.
Auflage, Stuttgart 2009
Schultze,
Wolfgang (zitiert: Coenenberg)
Förschle,
Gerhard Internationale Rechnungslegung: US-GAAP
Kroner,
Matthias HGB und IAS, 6. überarbeitete und
aktualisierte
Holland,
Bettina Auflage, Bonn 2003
(zitiert:
Förschle)
Hayn, Sven IFRS, HGB,
HGB-BilMoG im Vergleich: synoptische
Waldersee, Georg Darstellung mit
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, 7. Auflage, Stuttgart, 2008
(zitiert: Hayn)
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Wüstemann, Jens 1.
Auflage
(zitiert:
Hommel)
Lüdenbach, Norbert/ Haufe-IFRS-Kommentar. 6.
Auflage, Freiburg,
Ciric, Dejan (Hrsg.) München,Würzburg
[u.a.],
2008
(zitiert: Lüdenbach)
Pellens, Bernhard Internationale
Rechnungslegung. IFRS 1 bis 8, IAS 1 bis 41, IFRIC-Interpretationen, Standardentwürfe;
mit Beispielen, Aufgaben und Fallstudie: 7. Auflage, Stuttgart, 2008
(zitiert: Pellens)
Schmidt, Ingo M. Bilanzierung des
Goodwills im Internationalen Vergleich, Eine kritische Analyse, 1. Auflage,
Bayreuth, 2002
(zitiert: Schmidt 1)
Schmidt, Ingo M. Ansätze für eine
umfassende Rechnungslegung zur Zahlungsbemessung und Informationsvermittlung :
eine Analyse am Beispiel der Goodwill-Bilanzierung, 1. Auflage, Bayreuth, 2007
(zitiert: Schmidt 2)
Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
bzw. beziehungsweise
d.h. das heißt
gem. gemäß
HGB Handelsgesetzbuch
IAS International
Accounting Standard
IASC International
Accounting Standard Committee
IFRS International
Financial Reporting Standard
S. Seite
u.a. unter anderem
z.B. zum Beispiel
sog. so genannt
inkl. inklusive
rev. Reverend
GoF Geschäfts- oder
Firmenwert
def. definiert
lt. Laut
BilMoG Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
i.V.m. in Verbindung mit
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
2. Definitionen.................. 2
2.1. Goodwill....................... 2
2.2. Derivativer Goodwill................... 3
2.3. Orignärer Goodwill....................... 3
2.4. Vermögensgegenstand..................... 3
2.5. Asset Deal.......................... 3
2.6. Share deal.......................... 4
3. Bilanzierung des Goodwill nach HGB............... 4
3.1. Bilanzierung des derivativen Goodwill nach HGB.......... 4
3.2. Bilanzierung des originären Goodwill nach HGB............ 5
3.3. Bilanzierung eines negativen Goodwills nach HGB im Falle
eines Share Deals...... 6
4. Bilanzierung des Goodwill nach IFRS.............. 6
4.1. Bilanzierung des derivativen Goodwill nach IFRS.......... 7
4.2. Bilanzierung des originären Goodwill nach IFRS............ 9
4.3. Bilanzierung des negativen GoF beim Asset Deal nach IFRS............ 9
5. Unterschied der GoF Bilanzierung von IFRS und HGB...... 10
5.1. Unterschiede der Bilanzierung eines originären GoF........... 10
5.2. Unterschiede der Bilanzierung eines derivativen GoF......... 10
5.4. Unterschiede in der Folgebewertung des derivativen GoF............ 11
5.5. Unterschiede der Folgebewertung/Behandlung des negativen
GoF......... 12
6. Annäherung des HGB an die IFRS im Rahmen des BilMoG.......... 12
6.1. Ansatz des Goodwill bei einem Asset Deal................. 12
6.2. Ansatz und Abschreibung des Goodwill bei einem Share Deal......... 12
7. Eigene Beurteilung............... 13
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Nicht erst durch den Zusammenbruch der internationalen
Finanzmärkte ist das Vertrauen auf den Investitionssektoren rund um den Globus
auf ein erschreckendes Tief gefallen. Schlagwörter wie „Transparenz“ oder
„Gläubigerschutz“ gibt es nicht erst seit gestern. Zwar ändern sich im
Zeitalter der multinationalen Vernetzung die Art und Weise der Maßnahmen, doch
im Kern geht es um Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Vergleichbarkeit von
Unternehmen.
Doch mit zunehmender Komplexität steigt das Misstrauen.
Hinzu kommt, dass es in anderen Ländern andere Gesetzesgrundlagen z.B. zur
Bewertung von materiellen und immateriellen Vermögenswerten gibt. Somit steigt das Bedürfnis nach internationaler
Vergleichbarkeit der Rechnungslegung. Bereits 1973 wurde das International
Accounting Standards Committee (IASC) als privatrechtlicher Verein nationaler
Verbände mit Sitz in London gegründet.
Einrichtungen wie einst die IASC und nun die IASB, welche
im Jahr 2001 aus dieser hervorging haben sich zur Aufgabe gemacht, genau diese
Problematik zu beheben. Sie schaffen internationale Richtlinien wie etwa die
IAS 38 zur einheitlichen Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten in
Konzernen.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Im Bereich des Anlagevermögens waren bisher die
Sachanlagen das vorherrschende Element, doch insbesondere hier hat sich in den
letzten Jahren ein enormer Wandel vollzogen. Immaterielle Gegenstände wie z. B.
Patente, Lizenzen und Marken sind jetzt in den Vordergrund gerückt und sind
maßgebliche Faktoren bei der Bewertung von Konzernen. Was macht etwa den 112
Mrd. US-$ Marktwert von Coca-Cola aus? Laut Bilanz des Jahres 2006 beträgt die
Bilanzsumme von Coca-Cola 30 Mrd. US-$, wobei die Betriebsanlagen den größten
Teil mit 6,9 Mrd. US-$ einnehmen. Die Marke Coca-Cola ist laut dem jährlich
durchgeführten Markentest von Interbrand 67 Mrd. US-$ wert, wobei in der Bilanz
unter der Position ,,Trademarks with Indefinite Lives’’ lediglich ein Wert von
2 Mrd. US-$ ausgewiesen wird. An diesen Zahlen kann man sehr gut erkennen dass
dem Bilanzieren von immateriellen Vermögenswerten offenbar starke Grenzen
gesetzt sind. Die Begründung dafür liegt in der Schwierigkeit der Bewertung
dieser immateriellen Vermögensgegenstände.
In der nachfolgenden Arbeit sollen die Unterschiede
zwischen der Bilanzierung des GoF nach HGB und nach IAS bzw. nach IFRS
dargestellt werden.
|