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Bevölkerungsgeographie .doc

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Environmental Science
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Geo Sciences
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Universität Regensburg - UR
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Geo Sciences

Graz und Umgebung
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Bevölkerungsgeographie

 

Bevölkerungsgeographie

beschäftigt sich mit der

Struktur (statisch) und Entwicklung (dynamisch) der Bevölkerung

-          Bevölkerungsverteilung

Quantitativ: Bevölkerungsdichte

Qualitativ: Ökonom./ biologische Strukturen

-          Bevölkerungsbewegungen

Natürliche/ biologische Bevölkerungsbewegung (z.B. Fertilität)

Räumliche Bevölkerungsbewegung (Migration)

Probleme: Tragfähigkeit der Erde

-          (Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung)

Zentrale Aufgaben:

Die Bevölkerungsgeographie analysiert auf verschiedenen Maßstabsebenen

die räumliche Differenzierung und raumzeitliche Veränderung der Bevölkerung

nach ihrer Zahl, ihrer Zusammensetzung und ihrer Bewegung.

Sie versucht, die beobachteten Prozesse und Strukturen zu bewerten und zu erklären

sowie ihre räumlichen Konsequenzen in Gegenwart und Zukunft zu erfassen

8.12.2004, 7.45h : Es gibt 6 405 000 591 Menschen auf der Erde

1830: 1 Mill. Menschen (nach 1 Mio. Jahre)

1930: 2 Mill. Menschen (nach 100 Jahren)

1960: 3 Mill. Menschen (nach 30 Jahren)

1975: 4 Mill. Menschen (nach 15 Jahren)

1985: 5 Mill. Menschen (nach 10 Jahren)

2000: 6 Mill. Menschen (nach 15 Jahren)

 
Verteilung der Menschen auf der Erde

 

Ökumene 47% Anökumene 12%

 

Subökumene 41% Periökumene
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Siedlungsraum 88%

Ökumene = ständig/ zeitweise bewohnter Raum

Subökumene = episodische/periodische Besiedelung

Anökumene = ständig unbewohnter Raum

Wetterstationen, etc. auf Unterstützung von außen angewiesen→ Periökumene

Grenzen

Physisch-geographische Faktoren

Außengrenzen: Polargrenzen

Küsten-, Meeresgrenzen

Innengrenzen: Trockengrenzen

Höhengrenzen

Waldgrenzen

Anthropogene Faktoren

Ökonomische Grenzen Ökologische Grenzen


Wirtschaftliche und natürliche Natürliche Faktoren als Begrenzung

Faktoren als Begrenzung


Tatsächlich vorhanden Potentielle Grenzen

 
Verteilungsmuster

-          Formlose Dispersion

-          Allgemeine Konzentration

-          Zentralisation (Ballung)

-          Dezentralisierte Konzentration

Definition:

Bevölkerung = Summe der Einwohner eines Gebietes zu einem bestimmten Zeitpunkt

Wohnbevölkerung = de jure: Leute, mit mehreren Wohnsitzen werden dem zugeordnet, an

dem sie sich am häufigsten befinden

de facto: Alle anwesenden an einem Ort werden registriert (auch Touristen, etc.)

3 unterschiedliche Dichtewerte

-          arithmetische Bevölkerungsdichte (Einwohner pro km²)

problematisch, da Anökumene eingeschlossen (z.B. Ägypten) = demographisches Maß

-          Arealitätsziffer (Hektar pro Einwohner)

Fläche, die auf jeden Einwohner entfällt

-          Abstandziffer (Proximität)

Bei gleichmäßiger Verteilung : Wie groß ist der Abstand zum jeweiligen Nachbarn? (in Deutschland 68m)

 

-          Physiologische Dichte (Einwohner pro landwirtschaftliche Nutzfläche)

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Anwendung in der Stadtgeographie

Eingrenzung des Merkmals Fläche

Idealkontinent

LAUTENSACH: Geographischer Formenwechsel

Zusammenfassung aller Landmassen

Merkmale:

-          Peripher-zentraler Formenwandel: Konzentration der Bevölkerung auf schmalen Küstenstreifen (Maritimität)

-          West-Ost Formenwandel: Klimatisch bedingter O-W-Gegensatz, vor allem in Höhe des Wendekreises

Im Norden: Westseite höher bevölkert

-          Planetarischer Formenwandel: Verteilung auf Klimazonen, Mischwald und subtropische Gebiete dicht besiedelt, Savanne eher dünn besiedelt

-          Hypsometrischer Formenwandel: Vertikaler Gegensatz (nach Höhenstufen), Abnahme der Bevölkerung mit zunehmender Höhe

In Europa: schnelle Abnahme

In Südamerika: Höchste Dichte auf 2000-4000m

Verteilung der Verdichtungszentren

Nordhalbkugel: Größte Verdichtungszentren Asien und N-Amerika

Geringster Verstädterungsgrad in Afrika

Natürliche Bevölkerungsbewegung (generatives Verhalten)

Räumliche Bevölkerungsbewegung


Grafiken wurden automatisiert entfernt

?

Bevölkerung


Prozeß der Zunahme der Bevölkerung

-          Zunahme durch Geburten

-          Abnahme durch Sterbefälle

-          Ab- und Zuwanderung der Bevölkerung

Demographische Grundgleichung:

 

P t+n = P t + B t, t+n – D t, t+n + NM t, t+n

 

P t = Bevölkerung zum Zeitpunkt t

B t, t+n = Zahl der Geburten zwischen t und n

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NM t, t+n = Nettowanderungsbilanz zwischen t und n

Darin bedeuten also

B (Births) und D (Deaths) = Bestimmungsgrößen der natürlichen Bevölkerungsbewegung

NM (net migration) = Bestimmungsgrößen der Bevölkerungsverteilung durch Wanderung

Biologische Bevölkerungsbewegung

 

Mortalitätsmaße:

Messung der rohen Sterberate (CDR = D x 1000/P)

Fertilitätsmaße:

Messung der Geburtenrate (CBR = B x 1000/P)

Alterspyramiden

z.B.Pyramide, Glocke, Birne,...

Urne: Schrumpfende Bevölkerungszahl mit langer Lebenserwartung

Tropfenform: z.B. amerikanische Rentnerstädte

Modell des Demographischen Übergangs

 

Phase I: Vorbereitung prätransformativ

Phase II: Einleitung frühtransformativ

Phase III: Umschwung mitteltransformativ

Phase IV: Einlenken spättransformativ

Phase V: Ausklingen posttransformativ

(riskant, dieses Modell für Entwicklungsländer zu verwenden)


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