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Betriebswirtschaft - Erstellung betrieblicher[...].doc ®
Faculty
Economics
Discipline
Macroeconomics
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University, School
HBLA Saalfelden
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2003
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ERSTELLUNG BETRIEBLICHER LEISTUNGEN

Betriebliche Funktionen bei der Leistungserstellung:

Betrieb = Planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in denen Menschen ihre Arbeitskraft einsetzen, um mit Hife des Betriebsvermögens Sachgüter und Dienstleistungen für den Bedarf Dritter zu erzeugen.

  1. Beschaffen

  2. Transportieren


    Lagern


  3. Fertigen

    ("Produzieren")


    Lagern


    Transportieren

  4. Absetzen

Laberbestand sollte so groß wie nötig und so klein wie möglich sein.

Leistungserstellung trifft auf gesamten Prozess zu.

Produktion = nur ein Teilbereich der Leistungserstellung.

Nach der erstellten Leistung unterscheidet man:

  • Rohstoffgewinnungsbetriebe
  • (Betriebe der Urproduktion, Betriebe des primären Sektors): 150 000 Arbeitnehmer

    Bergbau, Energiegewinnung jeder Art (Erdölförderung, Kraftwerke etc.), Land- und Forstwirtschaft

  • Betriebe des Prorduktionsbereichs im engeren Sinn (sekundärer Sektor):

  • Alle Betriebe, die Sachleistungen erstellen

  • Dienstleistungsbetriebe (tertiärer Sektor):

  • Handel, Banken und Versicherungen, Nachrichten- und Güterverkehr; ca. 2 Mio. Arbeitnehmer

Die betrieblichen Produktionsfaktoren:

Betriebsleistung wird vom Menschen durch Einsatz seiner Arbeitskraft erstellt, benötigt dazu das Betriebsvermögen.

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Produktionsfaktoren

Menschliche Arbeitsleistung Betriebliches Vermögen

Ausführende Arbeit Leitende Arbeit Anlagevermögen Umlaufvermögen

Betriebsvermögen dient dazu,


  • schwere körperliche Arbeit zu erleichtern (z.B. Hubstapler, Bagger)
  • Arbeitsplätze angenehmer zu gestalten (Klimaanlagen, Stababsaugvorrichtungen)
  • Arbeitsplätze sicherer zu gestalten (Schutz- und Kontrolleinrichtungen aller Art)

Menschliche Arbeitsleistung

  1. ausführende Tätigkeiten:

    Bedienung von Geräten und Maschinen

    einfache Bürotätigkeiten (z.B. Machinschreiben, Briefe ablegen, Telefondienst etc.)

    Hilfstätigkeiten (Aufräumearbeiten etc.)

  2. leitende Tätigkeiten:

    Entscheiden über die Geschäftspolitik (über die Unternehmensziele)

    Planen (Entwerfen der Ordnung für das betriebliche Geschehen)

    Organisieren (Umsetzen der von der Planung entworfenen Ordnung in die Wirklichkeit)

    Kontrollieren (Überprüfen, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden, bzw. feststellen, warum sie erreicht wurden)

Das betriebliche Vermögen

  1. Anlagevermögen:

    gesamte Ausstattung des Betriebes: Maschinen, Fahrzeuge, Büroausstattung, Grundstücke, Gebäude.....

  2. Umlaufvermögen:

    Wirschaftsgüter, die laufend umgesetzt (verkauft) bzw. verbraucht werden, sowie Zahlungsmittel und Forderungen.

    z.B. Rohstoffe wie Holz, Eisen; Handelswaren aller Art, Kassenbestände und Bankguthaben, Forderungen gegen Kunden

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Produktivität, Wirtschaftlichkeit u. Rentabilität als Kennzahlen erfolgreicher wirschaftlicher Tätigkeit

Wirtschaftlichkeitsprinzip:

  • Minimalprinzip
  • : ein bestimmtes Ergebnis soll mit dem geringsten Einsatz erzielt werden.

  • Maximalprinzip
  • : mit einem bestimmten Einsatz soll das bestmögliche Ergebnis erzielt werden.

Produktivität: Mengenmäßige Ausbringung (Output)

Mengenmäßiger Einsatz (Input)

Wirtschaftlichkeit: Wertmäßiger Ertrag

Wertmäßiger Einsatz

Rentabilität: Gewinn x 100

Kapitaleinsatz

WIRTSCHAFTSSTRUKTUR ÖSTERREICHS

S. 79

Arbeitslosenquote = Vorgemerkt Arbeitssuchende x 100

Unselbstständig Beschäftigte + Vorgemerkt Arbeitss.

PRODUKTIONSBETRIEBE

Übersicht:




Handwerkliche Gütererzeugung Verlagssystem Manufaktur Industriebetrieb

Handwerkliche Tätigkeit handwerkl. Tätigkeit Mechanisierung

Lohnarbeit in d. Wohnung in großen Werkstätten Automation

Verwertung durch d. Verlag

  • Arbeitsteilung nimmt zu (Teilung zw. leitender u. ausführender Tätigkeit, weitere Teilung der ausführenden Arbeit)
  • Betreibsgröße nimmt zu (Zahl der Beschäftigten, Kapitalbedarf)
  • Automation nimmt zu (Handarbeit nimmt ab, Überwachungstätigkeiten nehmen zu)

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gekennzeichnet durch:

  • kleine bis mittlere Produktionseinheiten, die selbstständig über ihre Leistung entscheiden (was wird produziert, an wan wird abgesetzt), haben wenige Mitarbeiter und geringen Kapitalbedarf
  • geringes Ausmaß der Teilung der ausführenden Arbeit (meisten Werkstücke werden von einer Person vollständig ausgeführt)
  • Mitarbeit des Unternehmers (meist auch seiner Angehörigen) bei der Fertigung

  1. Verlagssystem:

  • beschäftigt größere Zahl von Heimarbeitern, die für Rechnung des Unternehmers (Verlegers) in ihren Wohnungen Lohnarbeit ausführen.
  • Heimarbeiter erhalten v. Verleger zu bearbeitendes Material, oft auch d. technische Ausrüstung
  • Verleger beschränkt sich selbst auf den Absatz
  • Textil-, Bekleidungs-, Spielwaren-, Glas- und Metallwarenindustrie

  1. Manufaktursystem:

lat. manu factura = mit der Hand gemacht

  • auch handwerklich, aber in großen Werstätten produziert
  • um Bedarf an Massengütern zu decken
  • Industrie: Porzellan, Glas, Töpferwaren, Teppiche

  1. Industriebetriebe:

Entwicklung neuer Antriebsmaschinen (Verbrennungsmotor, Elektromotor), Eisenbahn und Dampfschiff,

industrielle Revolution (1. und 2.)

4. 1 Die industrielle Gütererzeugung

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Merkmale eines Industriebetriebes:

  1. Hoher Einsatz von Anlage- u. Umlaufvermögen: betriebswirschaftlich führt große Anlagenintensivtät zu hohen Fixkosten (=Kosten, die vom sich ändernden Beschäftigungsgrad unabhängig sind, z.B. Gebäudeabschreibung, Grundsteuer, Zinskosten) u. damit zu großer Abhängigkeit d. Industriebetriebs von Marktschwankungen.

  2. Verwendung "andersartiger" Maschinen als im Handwerk (z.B. höherer Grad der Automation), Verwendung einer Vielzahl gleichartiger Maschinen.

  3. Einsatz v. Maschinen u. technischen Einrichtungen ist räumlich u. organisatorisch aufeinander abgestimmt. Maschinen sind nach der Reihe angeordnet, wie die Herstellung erfolgt.

  4. Weitgehende Arbeitsteilung mit vorbestimmtem Arbeitsablauf (z.B. Fließband).

  5. Serienmäßige Erzeugung (meist für Käufer produziert, die man noch gar nicht kennt – z.B. bei PKW, Kühlschränken.....)

  6. Größere Zahl ständig beschäftiger Arbeitskräfte. Leisten regelmäßig wiederkehrende Handgriffe od. bedienen Automaten (also viele angelernte Arbeitskräfte)

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