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Betriebssysteme .doc

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Faculty
Information Science
Discipline
Information Technology / Computer Science
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University, School
Schule Jena
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2008
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Information Technology / Computer Science

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0. Einführung

Aufgaben eines Systemadministrator

 

  • Rechte und Berechtigungen geben
  • Rechner runterfahren
  • Netzwerk von außen schützen
  • Datensicherung auf externen Festplatten immer bei sich zu tragen
  • Drucker im Server warten
  • Wartung
  • Schulung
  • Verantwortlich Netzwerke zu erstellen
  • Zynisch einen Systemadministrator einen schönen Abend zu wünschen

 

1. Aufbau, Struktur und Aufgaben eines Betriebssystems

1.1 Was ist eine Betriebssystem?

Betriebsystem „im engeren Sinne“:

  • Programme oder eine Menge zusammenwirkender Programme zur Steuerung aller programmabarbeitung und zur Verwaltung aller Ressourcen des C.

 

Systemsoftware (Betriebssystem „im weiteren Sinne“):

  • Zusätzlich einbeziehen: alle universellen Programme zur Bearbeitung und Verwaltung von Programmen und allgemeinen Daten (Kommunikationssysteme, Dienstprogramme, Datenverwaltungssysteme, Programmbearbeitung)

 

Anm.: die Grafik befindet sich in der Datei:

Grundlagen_eines_Betriebssystems_Tabelle_und_Grafiken.doc


Grafiken wurden automatisiert entfernt
 


1.2 Die Aufgaben eines Betriebssystems

Definition (aus Abiturprüfung 2004)

  • Elementare Computersoftware zur Steuerung und Verwaltung der Hardware, der Programmabläufe und Daten sowie zur Kommunikation mit dem Benutzer.

 

 

Mit dem Star eines Programms richtet das BS diese, eine Arbeitsumgebung ein.

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äußere Fkt.: BS übernimmt die gesamte Steuerung und Überwachung der Programmausführung

innere Fkt.: Verwaltung der Ressourcen zwecks effektiver Auslastung und die Konfliktvermeidung bei Aufteilung der Ressourcen des C. auf mehrere Prozesse.

  • Vergabe der Anforderung
  • Überprüfung der Berechtigung zur Nutzung einer Ressource
  • genaue Speicherung der Parameter über die vergebenen Anteile an der Ressource
  • Sicherung der Kontinuität der Ressourcennutzung (Vergabe von Speicherbereichen ohne Lücken, Sicherung, dass bei aufeinander folgenden Zugriffen auf eine sequentielle Datei auch die aufeinander folgende Daten gelesen werden usw.)
  • Freigabe nach Abmeldung des Bedarfs oder bei Programmende

 

im Multiprogrammbetrieb: „gerechte“ Verteilung der Ressourcen

akzeptable Reaktionszeiten

  • „Ungeduldshandlungen“
  • Wartezeiten auch heute noch erheblich
    • immer komplizierter werdende SW
    • immer stärkere Vernetzung nicht nur der Computer, sondern auch der SW (Zugriff auf Daten aus dem Internet)
    • immer komplizierter SW-Struktur

 

Schutzstrategien

  • Daten dürfen nicht durch andere Programme verändert oder gelöscht werden
  • Schutz von unberechtigter Einsichtnahme
  • Daten dürfen nur durch dazu Autorisiert verändert oder gelöscht werden
  • Geräte dürfen nicht zwischenzeitig durch andere Programme genutzt werden

 

Abrechnung der Ressourcennutzung

  • z. B. Outsourcing, Internet

 

Möglichkeiten zur Synchronisation und Kommunikation

 

Funktionen des BS

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1.3 Einige Grundbegriffe

Prozess: gestartetes Programm

  • Prozess kann selbst einen anderen Prozess erzeugen

 

Task: Im Sprachgebrauch mancher Bse spricht man statt von Prozessen von Tasks und meint damit allerdings mehr die Anweisungen an das System, den Prozess auszuführen

Thread: ein gestarteter Programmzweig (moderne Bse erlauben es, Programme so zu teilen, dass man die Teile einzeln und – soweit es ihre Funktion zulässt – parallel zueinander starten kann)

Ressourcen (Betriebsmittel): RAM-Speicher, Dateien auf Datenträgern (event. auch den ganzen Datenträger), alle Geräte und Gerätekanäle, Nachrichten und Signale

  • bei Mehrprozess-Bsen: Rechtzeit wird wichtiges Betriebsmittel

 

Dateien und Dateisysteme

Verzeichnisse

  • zur Lokalisation von Dateien auf einem Datenträger

 

hierarchische Dateisysteme

  • kann man durch baumförmige Graphen darstellen

 

Pfad:

  • eine beim Hauptverzeichnis (Wurzelverzeichnis, Root Directory) beginnende Verzeichnisfolge
  • beschreibt die genaue Lage einer Datei im Dateisystem

 

1.4 Betriebsart & Nutzungsform

Betriebsarten

- wichtige Charakteristika der internen Abläufe der Programmbearbeitung

Nutzungsform

- zeitliche Abhängigkeiten & Organisationsformen der Nutzung durch verschiedene Nutzer

 

Generation

Genutzte Bauelemente

1

Elektronische Röhren

2

Transistoren

3

Integrierte Schaltkreise

4

Schaltkreisminiaturirsierung

 

1.4.1 Ein- oder Mehrprozesserbetrieb

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Betriebsarten

  • Einprozessorbetrieb
    • Zu jeden Zeitpunkt kann genau immer nur ein Prozess abgearbeitet werden
    • Einzige Betriebsart der Computer in der 1. & 2. Generation
    • Nachteil: geringe Ressourcenauslastung (Zentraleinheit wartete 90% & mehr der Rechenzeit darauf, das E/A – Operationen zum Abschluss kamen)

 

  • Kanalgesteuerte E/A
    • In der 2. Rechnergeneration
    • E/A Geräte erhielten eigene Steuerungen & Pufferspeicher
    • Trotzdem Zentraleinheit nach wie vor zu sehr geringen Anteilen ausgelastet

 

  • Mehrprozessorbetrieb
    • Ausweg aus der geringen Nutzung der Zentraleinheit
    • Seit der 3. Rechnergeneration

 

    • Scheduler

 

      • Komponente des BS die den einzelnen Prozessen den Zugriff auf den Prozessor zuteilt (nach Möglichkeit nach einer angemessenen Zeit auch wieder entzieht

 

o   Kooperative Systeme

·         Ihre Stabilität ist davon abhängig, ob sich die Prozesse kooperativ zeigen & die Ressource Prozessor wieder abgeben.

·         Mit rechenintensiven Programmen kann man diese Systeme zu schwerfälligen Verhalten bringen, mit einfachen Programmierfehlern, wie unendliche Schleifen kann man sie voll blockieren

·         Bsp.: Windows 3.x

 

o   Preemptive Systeme

 

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·         Bsp.: Windows 2000, Windows XP Professional, Windows 2003 Server

o   Forderung nach umfangreichen Ressourcen

·         Größerer Hauptspeicher, zusätzliche Geräte

o   BS selbst benötigt Ressourcen (insbesondere Rechenzeit)

·         Z.B. für die Situationen des Prozesswechsels

o   Time – Sharing

Jedem Prozess werden exakt vorgegebene Zeitscheiben

·         Echtzeitbetrieb (Real time)

o        Betriebsart, bei der Prozesse ständig betriebsbereit auf anfallende Daten warten, um diese in kürzester Zeit zu verarbeite

o        Bei der Steuerung schnelllebiger Prozesse Steuerungen von Flugzeugen, Raketen, Satelliten, kerntechnische Prozesse, Robotersteuerung, Verkehrsleitsysteme,..

1.4.2 Stapel- oder Dialogbetrieb

Stapelverarbeitung

·         „Batch-Datei“

·         Shell-Scripts (UNIX-Systeme)

Dialogbetrieb (auch als interaktiver Betrieb bezeichnet)

·         Reaktionsfähigkeit

·         Anm.: Die Bezeichnung „interaktiv“ trifft aber auch auf Echtzeitbetrieb zu.

1.4.3 Mehrnutzerbetrieb

Mehrnutzerbetrieb

·         Eine Betriebsart, bei der das BS bei der Verwaltung von Prozessen und Datenbeständen dem besitzenden (auslösenden) Nutzer bei Wahrnehmung und den Schutz bestimmter Rechte gewährleistet.

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