Sie
übernehmen Detailarbeit aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen
Assistent
des Direktors, Abteilungsleiters.
Spezialisierte
Stabstellen
Werden
zur Erfüllung ganz bestimmter Teilaufgaben eingesetzt. Der Spezialist
steht zumeist allen Stellen zur Verfügung und untersteht direkt der obersten
Leitung.
Probleme
der Staborganisation in der Praxis
· Sie Stellen Fachwissen zur Verfügung ohne
Weisungen geben zu dürfen.
· Sie übernehmen Autorität die formal der Instanz
zusteht.
· Der Stab glaubt daß er zumeist die unangenehmen
Aufgaben zugeteilt bekommt und erhält dafür die Verantwortung aufgebürdet.
· Die Linie kann den Stab gegenüber andere Stellen als Kontrolleinrichtung
benutzen. Das führt zumeist dazu, daß die anderen Stellen immer weniger bereit
sind den Stab Informationen zu geben.
a) 2. Funktionale Organisation
Die
Funktionale Organisation gliedert die erste Hierarchie nach den betrieblichen
Aufgabengebieten. Die Einzelnen Abteilungen sind also funktional geordnet. Sie
kann sowohl als Einliniensystem, Mehrliniensystem oder Stabliniensystem
vorkommen. In der Praxis herrscht das Stabliniensystem vor.
Vor- und Nachteile der funktionalen Organisation
+ )
Hohe Spezialisierung durch Orientierung nach Funktionen.
+ )
Fachliche Fähigkeiten können gut genützt werden.
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- )
Gefahr der einseitigen Spezialisierung
- )
Fachmann sieht nur sein Fachgebiet und wird abteilungsblind (
Disharmonie )
- )
Um die Beziehung zwischen den einzelnen Funktionen aufrecht zu erhalten, müssen
Koordinationsstellen ( Stäbe ) eingerichtet werden, um die Linieninstanzen
von dem hohen Koordinationsaufwand zu entlasten.
Einsatzgebiete der Funktionalen Organisation
Es
wird von der Annahme ausgegangen, daß die Tätigkeiten der einzelnen Stellen von
den zuständigen Vorgesetzten kontrolliert werden können. D.h. der Vorgesetzte
versteht von der Arbeit mind. ebensoviel wie der Sachbearbeiter.
z.B.
Bei Handwerksbetrieben wo der vorgesetzte Meister oder Geselle die
Aufgabe von Grund auf gelernt haben und daher die Lösung der
Probleme geben kann.
In
der Praxis ist die Funktionale Organisation bei Klein- und Mittelbetrieben
zu finden, die mit relativ wenig Mitarbeitern und Sachmitteln, wenige Produkte
herstellen und verkaufen. ( Die einzelnen Funktionen sind überschaubar )
a) 3 Spartenorganisation
Unter
Spartenorganisation versteht man die Gliederung eines Betriebes nach dem Objektprinzip.
Das Grundprinzip besteht darin, daß die Tätigkeiten in Bezug auf Produkte und
Produktgruppen zusammengefaßt werden. Man geht von der
Verrichtungszentralisation als oberstes Einteilungskriterium ab, und verwendet
das Prinzip der Objektzentralisation.
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Das
bedeutet, daß innerhalb der Sparte alle wichtigen Funktionen wahrgenommen
werden müssen. Für die Gesamtbetriebsleitung bleiben jene Bereiche die für alle
Sparten in gleicher Weise von Bedeutung sind. Diese Funktionen werden zumeist
von Stäben durchgeführt, die direkt der Gesamtbetriebsleitung
unterliegen. Man bezeichnet sie auch als Zentralbereiche.
Typisch
dafür sind:
· Verwaltung
· Personalwesen
· Technik
· EDV
· Rechnungswesen
Durch
die Verselbstständigung der Produktgruppen entstehen Teilbereiche die
leichter zu überschauen sein, als der Gesamtbetrieb.
Oft
werden diese Bereiche auch als sogenannte Profitcenters geführt, d.h.
sie müssen ihre Wirtschaftlichkeit unabhängig vom Gesamtbetrieb unter Beweis
stellen.
Merkmale
der Spartenorganisation:
· Jede Sparte leitet ihre Tätigkeiten weitgehend selbstständig.
· Jede Sparte gehört gleichzeitig dem Gesamtbetrieb an.
· Die Sparten sind rechtlich nicht selbstständig.
Vorteile:
· Durch Aufgliederung eines Gesamtbetriebes in
Teilbereiche steigt die Flexibilität.
· Jede Sparte kann individuell auf
Marktanforderungen und Marktänderungen reagieren, ohne andere Sparten dadurch
zu behindern.
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· Der Gesamtbetrieb bzw. Die Gesamtbetriebsleitung
wird wesentlich entlastet und kann sich so auf strategische Probleme
konzentrieren.
· Da die Leiter der Division für diese verantwortlich
sind, müssen diese auch alle erforderlichen Entscheidungen treffen. Die
Gesamtleitung muß sich daher nicht mit den operativen Problemen beschäftigen.
Nachteile:
· Erhöhung der
Anzahl der leitenden Stellen.
· Die Koordination zwischen den Sparten ist ein Problem,
da die Sparten untereinander in Konkurrenz stehen ( Wenn es um die
Verteilung von Geldmitteln oder um zusätzliches Personal geht )
· Wenn jede Sparte nur ihre eigenen Interessen verfolgt,
kann es zum Verlust einer einheitlichen, gesamtbetrieblichen Zielsetzung
kommen.
a)4 Mehrliniensystem
Grundschema:
Jeder
Stelle sind mehrere Instanzen
übergeordnet d.h. eine Stelle ist einer Mehrzahl von übergeordneten Stellen
unterstellt. Dieses System entwickelte sich um die Jahrhundertwende um eine
konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Vorgesetzten und
Mitarbeitern zu ermöglichen.
Taylor
entwickelte sein Modell für Produktionsbetriebe in denen spezialisierte Meister
den Arbeitern jeweils auf einem Spezialgebiet Weisungen erteilen. Hauptzweck
ist hierbei die Errichtung qualifizierter Entscheidungen durch den
Vorgesetzten.
Man
spricht in diesem Fall von Funktionssystemen.
Prinzipien des Mehrliniensystems
Prinzip
der Spezialisierung
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Prinzip
des direkten Weges
Es herrscht eine direkte Verbindung Sachbearbeiter -
kompetenter Vorgesetzter
Prinzip
der Mehrfachunterstellung
Die Mehrfachunterstellung schlägt sich in der Anzahl
der Weisungsbeziehungen nieder, die eine untergeordnete Stelle mit der
übergeordneten Instanz verbindet. Eine Stelle kann so vielen Instanzen
unterstellt sein, wie sie unterschiedliche Teilaufgaben durchführt.
Vorteile
des Mehrliniensystems
· Fachliche Anweisungen erfolgen von jener Stelle die
kompetent ist.
· Direkter Kontakt, Vorgesetzter - Mitarbeiter, dadurch
Möglichkeit der raschen Problemlösung.
· Kurze Kommunikationswege und Informationswege.
Nachteile
· Oft nicht klar abgegrenzte Kompetenz zwischen
Vorgesetzten
· Unter Umständen widersprüchliche Anweisungen an die
Mitarbeiter.
· Eventuell unklare Aufgabenstellung.
· Problem der Zuordnung der Verantwortung.
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