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Betriebsorganisation - Organisationsformen, Aufbauorganisation .doc

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Economics
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Business Studies
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HTL Villach
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1997, Pichler Walter PIWI
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Betriebsorganisation

Die Organisationsformen von Betrieben

Sie ist das Gehäuse in dem Planung, Ablauf und Kontrolle sich vollziehen. Sie ist der dispositive (leitende) Faktor im Betrieb (Betriebsleitung).

Prinzip der Organisation ist das organisatorische Gleichgewicht . Zu starke Regelungen im Betrieb ergeben eine Überorganisation , zu schwache Regelungen ein Chaos.

Organisationskreislauf

Annahme der Istzustandes

Kontrolle Analyse und Wertung

des Istzustandes

 

Einführung des Entwicklung eines

Sollkonzeptes Sollkonzeptes

Organisationsgrundsätze

·      Einheitlichkeit und Eindeutigkeit der Aufgabenzuordnung

·      Zusammengehörige Aufgaben sollen nur einer Stell bzw.

Einer Abteilung übertragen werden ( die Regelung soll Eindeutig sein).

·      Einheitlichkeit und Eindeutigkeit der Verantwortungszuordnung. Jede Person ( Stelle ) soll einen klar Abgegrenzten Verantwortlichkeitsbereich besitzen.

·      Aufgabe und Verantwortungszuordnung sollen sich decken.

·      Beschränkung auf den Ausnahmefall. Organisatorische Regelungen sollen den Mitarbeitern gestatten so viele Aufgaben wie möglich ohne Rückfrage zu erledigen.

Nur in Ausnahmefällen sollen Entscheidungen von den Vorgesetzten getroffen werden müssen.

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Je mehr Kontrollen automatisch vorgenommen werden, desto geringer ist die Fehlerwahrscheinlichkeit.

Bedürfnisse der Mitarbeiter

·      Menschliche Bedürfnisse

Je mehr diese Bedürfnisse berücksichtigt werden, um so besser wird das Betriebsklima sein. z.B. Einrichtung der Arbeitsstätte, Urlaubsregelungen, Betriebsausflüge, Mitbestimmung und Mitentscheidungsrechte.

·      Wirtschaftliche Bedürfnisse

Nicht alle Wünsche der Mitarbeiter sind ökonomisch Vertretbar.

Maßnahmen die menschlich anzustreben sind aber wirtschaftlich nicht vertretbar sind können nicht durchgeführt werden. ( 10 Wochen Urlaub ).

Einheit der Auftragserteilung

Mitarbeiter sollen nur jeweils von einem Vorgesetzten Weisungen erhalten.

Vorteil: Weisungen können sich nicht überschneiden.

Nachteil: Der Dienstweg kann sehr lang sein.

Prinzip des direkten Weges

Weisungen von organisatorisch höher gestellten sollten auf kürzestem Weg zum organisatorisch nieder gestellten gelangen.

Formelle und Informelle Organisation

Formelle Organisation

Ist in der Aufbauorganisation festgelegt und beschreibt die Hierarchieordnung zueinander.

Informelle Organisation

Umfaßt die privaten Beziehungen innerhalb des Betriebs.

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Es gibt 2 Möglichkeiten der formelle Organisation auf die Bildung informeller Gruppen Einfluß zu nehmen.

1.    Vernichtung der informellen Gruppe. z.B. durch dauernde Umschichtung des Personals, wobei aber das Betriebsklima belastet wird und die Arbeitsleistung darunter leidet.

2.    Einbau der informellen Führer in die formelle Organisation. Optimal auf die Leistung wirkt es sich aus wenn es gelingt die informellen Gruppen in die formelle Organisation zu integrieren und die informellen Führer auch formell mit eingebunden werde.

Ist ein informeller Führer gegenüber dem Betrieb zu negativ eingestellt, so kann es auch zu einer Leistungssteigerung kommen indem man den selben entfernt.

1. Auftragsorganisation

Sie beschreibt wer wofür zuständig und wer wem Anweisungen geben darf.

Abteilung

 

Stellen Stellen Stellen Stellen

 

Aufgaben Aufgaben Aufgaben Aufgaben Aufgaben

Aufgabe = Art der Verrichtung um zu einer Stellen und Abteilungsgliederung zu kommen müssen zunächst die Aufgaben in Teilaufgaben zerlegt werden. => siehe Aufgabenanalyse.

Stelle = Ein Arbeitsplatz ist ein Grundelement der Aufbauorganisation und stellt eine Zusammenfassung von Teilaufgaben dar. Je nach Art der Weisungsbefugnis unterscheidet man.

·      Untergeordnete Stellen ( keine Weisungsbefugnis )

·      Instanzen sind Weisungsbefugt z.B. Direktion, Abteilungsleitung

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Je höher oben sich eine Stelle befindet desto höher ist die Hierarchie. Je flacher eine Hierarchie organisiert wird, um so mehr Verantwortung hat die einzelne Instanz.

Um den Umfang einer Stelle genau festzulegen wird in großen Betrieben zumeist eine Stellenbeschreibung aufgestellt. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf Folgenden Gesichtspunkten:

*      Aufgaben

*      Verantwortungsbereich

*      Weisungsbefugnis bzw. Unterstellungsverhältnis

*      Qualifikation

Die Abteilungen werden gegliedert nach

*      Verrichtung z.B. Einkauf, Verkauf

*      Objekten z.B. PKW LKW

*      Regionen z.B. Inland, Ausland

Es werden immer mehrere Stellen zu einer Abteilung zusammengefaßt

1.1. Arten der Aufbauorganisation

a) Einliniensystem

 

 


Merkmal: Jede Stelle ist nur einer Instanz untergeordnet d.h. Eine Stelle kann nur von einer Stelle Anweisungen bekommen. Dadurch kommt es zu einer straffen Regelung sämtlicher Kommunikationsbeziehungen.

Die Linien haben die Funktion die Kommunikationsbeziehungen darzustellen. Mitteilungen fließen in beide Richtungen: Von oben nach unten fließen Weisungen und Anordnungen und von unten nach oben fließen Anfragen, Vorschläge, Rückmeldungen und Beschwerden.

Die einzelne Linie ist der verbindliche Dienstweg d.h. das überspringen einer Instanz ist nicht erlaubt.

Vorteile:

*      Klare Regelung der Unterstellungsverhältnisse.

*      Klare Abgrenzung der Rechte und Pflichten.

*      Eindeutige Aufgabenzuordnung

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*      Übersichtlichkeit des Gesamtsystems

Nachteile:

*      Langer, umständlicher Instanzenweg.

*      Starke Belastung der Zwischeninstanzen.

*      Schwerfälligkeit und Zeitverlust durch lange Kommunikationswege.

*      Behinderung der Zusammenarbeit von Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen.

 

 


Foyal’sche Brücken

Um die Starrheit des Einliniensystems aufzuweichen, führte „Foyal“ sogenannte Brücken ein - Foyalsche Brücken - die den Informationsfluß zwischen den Stellen erleichtern.

a) 1. Stablinienorganisation

Das Stabliniensystem ist ein Einliniensystem, welches durch eine besondere Kategorie von Stellen ergänzt wurde. Eine Stabstelle erfüllt gewisse Teilaufgaben der Linieninstanzen. Stabstellen unterstützen die Linienstellen, sie sind als Leitungshilfsstellen die, die Aufgaben der Kontrolle der Entscheidungsvorbereitung und der fachlichen Beratung übernehmen.

Vorteile:

Es werden die Vorteile des Einliniensystems ( klare Kompetenz und Verantwortungsabgrenzung ) mit denen des Mehrliniensystems ( Spezialisierung ) verbunden

Aufgabe und Merkmale der Stabstellen

 

Unterstützung und Entlastung der Instanz

Sie besitzen keine Weisungsbefugnis und können daher nur Empfehlungen abgeben.

 

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