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Bestimmung der Äquivalentmasse von Magnesium .doc

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Natural Science
Discipline
Chemistry
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Laborprotokoll, 2007
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Chemistry

Chemisches Gleichgewicht
Problemstellung: Experiment 1: Eichung einer 50ml-Bürette Beschreibung: Eine Bürette wurde mit dest. Wasser gut gereinigt und gespült. Sie wurde mit dest. Wasser bis zur Nullmarke gefüllt und


Raoult’sches Gesetz
Beschreibung: Es wurden die Nullpunkte der verwendeten Thermometer durch Tauchen in ein Zweiphasensystem (Eis – Aqua dest.) bestimmt und notiert. Ein 25ml-Becherglas wurde mit Magnetrührstäbc



Problemstellung:

Die Äquivalentmasse von Magnesium soll mit Hilfe der Reaktion von Magnesium mit Salzsäure und des dabei entstandenen H2-Gas bestimmt werden. Mit der ermittelten Menge H2, der bekannten Menge an Mg und der Reaktionsgleichung wird bestimmt wie viel Mg benötigt wird um 1 mol H zu reagieren.


Experiment: Bestimmung der Äquivalentmasse von Magnesium


Beschreibung:

Es wurden 15ml HCl in eine gespülte Bürette gegeben und mit dest. Wasser bis zum Rand befüllt. Ein auf 0,1 mg genau gewogenes Stück Mg-Band wurde mit einem ca. 20 cm langen Bindfaden am Bürettenrand befestigt und ca. 3cm tief in die Bürette gegeben.

Die Bürette wurde mit dem Zeigefinger verschlossen umgedreht und in ein Becherglas mit 100 ml dest. Wasser gegeben, wobei darauf geachtet wurde dass das Mg-Band in der Bürette blieb. Schnell wurde die Bürette am Stativ befestigt und der Flüssigkeitsspiegel in ihr wurde durch vorsichtiges Öffnen des Ventils auf ca. 50 ml gesenkt. Der genaue Wert wurde notiert.

Die Salzsäure diffundierte nach unten und reagierte mit dem Mg-Band. Das Volumen des dabei entstandenen H2-Gas wurde abgelesen und die Höhe der Wassersäule mit einem Lineal gemessen und notiert. Mit Raumtemperatur, Luftdruck und mit Hilfe der Allgemeinen Gasgleichung wurden beide Versuche berechnet, die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle angegeben:



Versuch 1

Versuch 2

Einwaage Mg [mg]

30,6

23,9

Volumen H2 [ml]

32,3

26,5

Höhe Wassersäule [mm]

237

310

Luftdruck [Torr]

718

718

Gastemperatur [K]

296

296

Gasvolumen H2O [ml]

32,3

26,5

Partialdruck H2O [Torr]

21,1

21,1

Partialdruck Wassersäule [Torr]

17,6

22,96

Partialdruck H2 [Torr]

679,3

673,9

V0 H2 [ml]

26,6

21,7

Errechnete Äquivalentmasse Mg [g]

12,9

12,4

Relativer Fehler [%]

7,5

3,3



Berechnung zu Versuch 1:

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Berechnung von p(H2): 718 = 21,1 + p(H2 ) + 17,6 à p(H2 ) = 679,3 Torr

 

Berechnung von V(H2): 679,3∙32,3 760∙ V à V = 26,6 ml

296 273

 

1 mmol H2 .... 22,4 ml

x mmol H2 .... 26,6 ml à x = 1,19 mmol H2 = 2,38 mmol H+

 

30,6 mg Mg ... 2,38E-3 Mole Äquivalentmasse

x mg Mg ... 1 Mol Äquivalentmasse

 

à x = 12,9E3 mg oder 12,9 g Mg



Einwaage Mg = 30,6 mg

Luftdruck = 718 Torr

Gastemperatur = 296 K

Partialdruck von H2O = 21,1 Torr

Gasvolumen V(H2) = 32,3 ml

Partialdruck Wassersäule = 17,6 Torr








Berechnung zu Versuch 2:

Berechnung von p(H2): 718 = 21,1 + p(H2 ) + 22,96 à p(H2 ) = 673,9 Torr

 

Berechnung von V(H2): 673,9∙26,5 760∙ V à V = 21,67 ml

296 273

 

1 mmol H2 .... 22,4 ml

x mmol H2 .... 21,67 ml à x = 0,967 mmol H2 = 1,93 mmol H+

 

23,9 mg Mg ... 1,93E-3 Mole Äquivalentmasse

x mg Mg ... 1 Mol Äquivalentmasse

 

à x = 12,4E3 mg oder 12,4 g Mg



Einwaage Mg = 23,9 mg

Luftdruck = 718 Torr

Gastemperatur = 296 K

Partialdruck von H2O = 21,1 Torr

Gasvolumen V(H2) = 26,5 ml

Partialdruck Wassersäule = 22,96 Torr







Fehleranalyse:

Die Abweichungen vom Sollwert dürften auf ungenaue Messwerte bei Temperatur, Höhe der Wassersäule oder Masse des Mg zurückzuführen sein.


Diskussion:

Der ermittelte Wert bestätigt im Rahmen der Messgenauigkeit die theoretischen Vorhersagen für die Äquvalentmasse des Magnesiums von 12g.


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