Bericht
zum Unterrichtspraktikum Geographie
Inhaltsverzeichnis
1.
Bescheinigung über ordnungsgemäße Teilnahme am
Unterrichtspra-ktikum
2.
Tabellarische Übersicht über hospitierte und gehaltene
Stunden
3. Einleitung/Unterrichtsvoraussetzungen
für den Geographieunterricht
3.1
Ausstattung der
Schule und der Fachräume
3.2
Lernvoraussetzungen
der Schüler
3.3
Zusammensetzung
und Eigenheiten der Klasse
4. Beschreibung und Auswertung des
Einsatzes eines besonderen Me-diums
4.1
Funktion des
Mediums
4.2
Beschreibung und
Begründung des Einsatzes des Mediums im Unterricht
4.3
Auswertung des
Medieneinsatzes (Einschätzung und Begründung des Erfolgs/Misserfolgs,
Kritikpunkte, Verbesserungsvorschläge)
5. Beschreibung und Auswertung des
Einsatzes einer besonderen Unterrichtsmethode
5.1
Funktion des
Mediums
5.2
Beschreibung und
Begründung des Einsatzes des Mediums im Unterricht
5.3
Auswertung des Medieneinsatzes
(Einschätzung und Begründung des Erfolgs/Misserfolgs, Kritikpunkte,
Verbesserungsvorschläge)
6.
Persönliches
Fazit
7.
Anhang
CD-Rom mit PowerPoint-Präsentationen, U-Planung und selbst entwickelten
Arbeitsblättern
1.
Einleitung/Unterrichtsvoraussetzungen für den Geographieunter-richt
Ausstattung der Schule und der Fachräume
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meinen Stunden, in denen es über Indien ging, keine adäquate Indienkarte und
musste daher mit einer Karte, welche das ganze südliche Asien beziehungsweise,
wenn diese Karte aus unerfindlichen Gründen auch nicht auffindbar war, mit
einer Karte die ganz Asien zeigte, vorlieb nehmen.
Da man auf einer
solchen Karte natürlich vor allem aus den hinteren Sitzreihen kaum noch etwas
erkennen kann, zog ich additiv noch Atlanten hinzu, mit welchen die Schüler
dann beispielsweise bei der Einführungsstunde, in der es um die Topographie
Indiens und Indiens Nachbarländer ging, arbeiten konnten. Die Atlanten sind
allerdings auch schon zum größten Teil stark beschädigt. Fehlende oder
zusammengeklebte Seiten finden sich häufig. Auch Atlanten bei denen das
Hardcover bereits fehlt, sind nicht nur vereinzelt Bestandteil des Interieurs.
Darüber hinaus
ist der Vorbereitungsraum für das Fach Geographie, welcher nicht im Geringsten
zum Verweilen einlud, da er sehr kühl vom Ambiente her war, auch sehr klein und
vollgestellt mit zahlreichen Schränken in denen sich allerlei Kram befindet,
welcher nicht nach einem bestimmten Muster geordnet ist.
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Allerdings hat
der Fachbereich einen eigenen Fernseher und Videorekorder zur Verfügung
gestellt bekommen. Somit ist eigentlich so gut wie immer gewähr-leistet, dass
diese Geräte auch genutzt werden können, wenn sie benötig werden.
Da ich meine unterrichteten Stunden vornehmlich mit PowerPoint begleite,
brauchte ich auch einen Beamer, welcher nach Vorankündigung auch immer von mir
genutzt werden konnte. Allerdings ist dieser nicht speziell für die Sektion
Geographie gedacht, sondern bedarf einer Absprache mit dem ganzen Kollegium der
Schule. Da sich dieses Medium allerdings noch nicht so durchgesetzt zu haben
scheint, gab es keinerlei Probleme.
Im Klassenraum
befanden sich neben der obligatorischen Tafel und der dazuge-hörigen Kreide
auch ein funktionierender Polylux.
Besonders
hervorzuheben ist, dass die Geographieräume wirklich sehr schön mit
Wandmalereien, welche geographischen Inhaltes sind, dekoriert wurden. So sind
beispielsweise Zeichnungen der Ökozonen der Erde, ein topographisches Abbild
Afrikas, der schematische Verlauf einer Zyklone in fünf Bildern u. s. w. zu
finden.
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Lernvoraussetzungen der Schüler
Die Schüler
behandelten, wie es der Rahmenlehrplan ja vorschreibt, in diesem Schuljahr
schon einige asiatische Länder: Japan, China und Russlands in Asien liegenden
Teil Sibirien. Daher war die Orientierung im ja nicht mehr so unbe-kannten
Raum kein Problem. Die Schüler waren schon darauf eingestellt, dass sie fremde
Länder, Kulturen und Sitten kennen und zum Teil auch kuriose Dinge lesen, hören
und lernen werden. Das Interesse an diesem Stoffgebiet war deshalb bei den
Schülern vorhanden und wirkte sich positiv auf die Wissbegierigkeit und
Mitarbeit der Allermeisten aus.
Da es sich bei
der Einstein Schule um ein Gymnasium handelt, waren zum größten Teil auch eher
leistungsstarke Schüler in der Klasse. Allerdings gab es natürlich auch einige
Ausnahmen. Hervorzuheben seien zwei Schüler, wobei mir der Eine durch eine
diagnostizierte Lese-Rechtschreib-Schwäche erst nach einiger Zeit und der
Andere durch unrühmliches Verhalten sogleich auffiel, da er perma-nent unter
Einbeziehung seines Lernumfeldes den Unterricht zu stören versuchte, was ihm
zugegebener Maßen Anfangs auch recht gut gelang.
Zusammensetzung und Eigenheiten der Klasse
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mehr oder weniger stark fraulich, wohingegen die Jungen äußerlich noch sehr
stark knaben-haft sind. Die Jungen sind eindeutig die aktiveren,
aufgeschlosseneren und leb-hafteren. Die Mädchen fallen eher durch Ruhe,
Besonnenheit und Rückhaltung bzw. Schüchternheit auf. Unter Berücksichtigung
des Alters der Schüler kann ich keine besonderen Eigenheiten ausmachen.
2.
Beschreibung und Auswertung des Einsatzes eines besonderen
Mediums
Funktion des Mediums
Kinder
und Jugendliche eignen sich Kultur und Welt immer mehr über Medien vermittelt
an, wobei die ikonische also bildhafte Aneignungsweise dominiert. Eigenerfahrungen
werden von Erfahrungen aus zweiter Hand überlagert und ein-geschränkt.
Da
die originale Begegnung mit den Lerngegenstand vor allem im
Geographie-unterricht leider zu oft nicht möglich ist, müssen gerade hier
Medien dieses Manko kompensieren.
Medien
sind in der Lage die Darbietung von Lerninhalten zu perfektionieren. Sie werden
zum Hilfsmittel zur mittelbaren Begegnung, zum Träger von Informa-tionen und
Vermittler zwischen der Wirklichkeit und dem empfangendem Schüler und sprechen
nicht nur kognitive sondern auch affektiv-soziale Aspekt an und intensivieren
damit den Lernprozess abermals.
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