Physiognomische Besonderheiten Graz Der Grazer Schloßberg Naturnahe Vegetation (Zimmermann, 1994) Der überwiegende Teil des Schloßberges (ca. 8 Hektar) ist heute mit einem geschlossenem
Die Problematik des Ozonschwundes in der Stratosphäre Das Ozonloch über der Antarktis Bakkalaureatsarbei­t von Flois Andrea Institut für Geographie und Raumforschung Karl-Franzens-Univ&
Fels und/oder Schuttbewegung, die
mit hoher Geschwindigkeit (in Sekunden bis Minuten) aus Bergflanken zu Tal
gehen. Das Ablagerungsgebiet muss dabei ein Volumen von zumindest 1 Million
m³ bzw. eine Fläche von 0,1 km² erreichen.
Verbreitung:
Bergstürze kommen im gesamten
Alpenbogen, verstärkt in sedimentären (Kalk, Dolomit) weniger in kristallinen
Gebirgsteilen vor.
Größte Dichte in Nördlichen und
Südlichen Kalkalpen.
Ausschlaggebend für das Auftreten
von Bergstürzen, ist das Gestein, das Relief und vor allem der Gebirgsbau.
Besonders gefährdet: tektonische
Störungszonen, Grenze zw. Gesteinsschichten, stark zerklüftete Bergflanken.
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Externe Ursachen: fluvitale
und glaziale Erosion. Vor allem der Gletscherrückzug im Spät- und Postglazial.
Der Gegendruck der Eismassen, fehlt in den glazial geprägten Trogtälern.
Auslöser: Erdbeben, lange
starke Niederschlagsereignisse.
Bei einem Bergsturz müssen mehrere
der Ursachen zusammenkommen und in den meisten Fällen auch ein konkreter
Auslöser.
Tomalandschaft:
Eine Tomalandschaft entsteht im
Ablagerungsgebiet eines großen Bergsturzes.
Toma = pyramiden, dachförmige Hügel
mit auffälliger gleichmäsigkeit in Höhe, Erscheinung und Anordnung.
Bergstürze im Exkursionsgebiet:
Es gibt 3 große Bergstürze im Exkursionsgebiet:
-Der Tschirgant Bergsturz
-Der Köfelser Bergsturz
-Der Fernpass Bergsturz
Vergleichstabelle:
Der Tschirgant Bergsturz:
Lage:
An der orografisch linke Seite des Inns, direkt gegenüber
der Mündung der Ötztaler Ache.
Besonderheiten
Große Ablagerungsfläche bei relativ geringem Volumen,
Tomalandschaft, Aufstauung der Ötztaler Ache Überschwemmung,
Ursache:
Gletscherrückgang, fehlender Gegendruck
Bilder:
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Das Abbruchsgebiet aus dem Ötztal aus fotografiert.
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Gipfel des Tschirgant im linken Teil des Bildes.
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Modell einer möglichen
Nachrutschung.
Besonderheit: das relativ kleine Abbruchgebiet, und das
große Ablagerungsgebiet. Grund dafür ist der flache Talboden, auf dem sich das
Bergsturzmaterial sehr ungehindert ausbreitet.
Der Köfelser Bergsturz:
Lage: im Ötztal, bei Köfels. Aus dem Westhang der
hohen Seite(2852m)
Besonderheiten: größter kristalliner Bergsturz in
Österreich und allgemein größter Bergsturz.
Relativ geringe Fläche, großes Volumen. Aufbranden der
Gesteinsmassen am gegenüberliegenden Berghang(bis 700m Höhe). Entstehung einer
3 km langen Schlucht.
Ursache: wahrscheinlich ebenfalls fehlender
Gegendruck eines Gletschers und dadurch hervorgerufenen Auflockerungen im
Gestein.
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Kartenausschnitt, mit der Bergsturzmasse. Fläche ca. 13 km²
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Tomalandschaft, mit den typischen Hügeln.
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Besonders zu beachten: Aufbrandung des Materials am
Gegenhang, bis zum Niederthaibach.
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Der Fernpass Bergsturz:
Lage: zw. Mieminger Gebirge und Lechtaler Alpen.
Besonderheiten: Ablagerungsgebiet bis zu 16 km lang,
flacher Hangwinkel im Abbruchsgebiet ( ≤ 20°). Entstehung von einigen
natürlichen Stauseen.
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3 D Modell des Bergsturzes.
Rot umrandet: Abbruchgebiet, rosa umrandet:
Ablagerungsgebiet.
Im Ablagerungsgebiet, die entstandene Stauseen und die
hügelige Tomalandschaft.
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Blick vom Fernpass Richtung Zugspitze: im Vordergrund der
Blindsee(größter See i. Gebiet)
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