Title, Topic

Baumwollfärbung mit Indigo .docx

®
Page 1 of 1
Faculty
Natural Science
Discipline
Chemistry
Document category
Protocol
University, School
Gymnasium Grootmoor Hamburg
Additional information
2010, Frau Hasselschmidt
Responsible User
This text has been add by user uli.14387 on 2012-02-02. Disclaimer
Popularity
49  visits
Document length
~1.078  Words
~6.601  Chars
Rating
Networking




















More documents
Chemistry

Energierohstoffe
Hausarbeit im Seminarfach Thema: -Energierohstoffe-­ vorgelegt von Weigel, Lennart Graf-Friedrich-Sch­ule Gymnasium des Landkreises Diepholz Schuljahr 2011/2012 Fach: Seminarfach


Säure-Base-Reaktione­n und pH-Puffer
Protokoll zum Chemischen Praktikum (25.10.2010) von Sarah Baddenhausen und M. Maute (Gruppe A12) 4.1 Bronsted-Säure-Bas­e-Reaktionen und pH-Puffersysteme Einführung Nach Bronsted und Lowry


Toxikologie der Pflanzen und Bakterien
Toxine (pflanzliche und tierische) Spezialgebiet aus: Chemie Katharina Lukitsch 1. Begriffserklärung + Abgrenzung des Begriffs 2. Toxinologie 3. Geschichte der Toxikologie 4. Toxizität 5. Fak

Färben mit Indigo

Protokoll


Durchführung:

Am Anfang haben wir in einem großen 600ml Becherglas 100ml Wasser und 17ml 3%ige Natronlauge vermischt. Zusammen mit einem Thermometer haben wir das ganze über dem Bunsenbrenner bis auf 70°C erhitzt.

In ein kleineres 100ml Becherglas gaben wir 3,5ml Brennspiritus und 17 ml 3%ige Natronlauge mit 0,35Indigo-Pulver vermischt und verrührt bis die dunkelblaue Flüssigkeit klumpenfrei war. Während das große Becherglas immer noch erhitzt wurde, wogen wir 3,5g Natriumdithionit ab.

Nachdem die Wasser-Natronlaugen-Mischung aus dem großen Becherglas 70°C erreicht hatte, nahmen wir das Glas vom Ständer und vermischten die Inhalte beider Bechergläser. Direkt danach gaben wir noch das Nartiumdithionit hinzu und verrührten bis sich dieses komplett aufgelöst hatte. Diese Flüssigkeit ließen wir einige Minuten stehen und beobachteten was geschah.

Derweil hatte uns Frau Krüger Filterpapier ausgeteilt, auf dieses wir mit der Pipette jeweils 3 Tropfen der Indigoküpe gaben. Eine Minute pusteten wir auf das Papier um diese zu trocknen. Die Beobachtungen schrieben wir auch hier wieder auf.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Baumwollfärbung mit Indigo.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!


Beobachtungen:

-Beim hinzugeben des blauen Indigo Pulvers hat sich auch die ganze Flüssigkeit im kleinen Becherglas blau gefärbt.

-Auf der Indigoküpe bildete sich durch das hinzugeben von Natriumdirhionit ein ölähnlicher grün-blauer Film. Die Küpe insgesamt war nicht komplett blau sondern mit leicht grünem Schimmer durchzogen.

-Auf dem Filterpapier waren die Tropfen zuerst grün-gelb, erst nach dem pusten und dem trocknen an der Luft wurden sie blau.

-Als wir die Stoffstücke in die Indigoküpe gaben wurden diese mit der Zeit gelbgrün, aber nicht blau. Erst als wir die Stücke aus der Küpe genommen hatten und sie an der Luft getrocknet wurden, nahmen sie die blaue Farbe an.


Aufgaben:

1)

Die Küpe ist die Flüssigkeit aus erhitztem Wasser/Natronlauge und Indigo/Brennspiritus in welcher wir die Baumwollstreifen gefärbt haben. Die Küpenfärberei (auch als Küperei bezeichnet) bedient sich in der Regel wasserunlöslicher Farbstoffe zum Färben von Textilien auf Cellulosebasis.

Obwohl diese Farbstoffklasse auch Affinität zu Protein- bzw. Polypeptidfasern (Wolle, Seide aber auch Polyamid) zeigt, findet sie heute fast ausschließlich auf Baumwolle und Leinen, selten auf Celluloseregeneratfasern, sowie deren Mischungen mit Polyethylenterephthalatfasern (Polyester) Verwendung.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Baumwollfärbung mit Indigo.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Die überwiegend in reduzierter Form vorliegenden in Wasser gelösten Farbstoffe werden als Küpe bezeichnet. Die Unlöslichkeit des Indigo in Wasser und seine Unfähigkeit, sich mit Beizen (s.d.) zu vereinigen, erfordern seine Ueberführung in lösliche Form, um seine Anwendung in der Färberei zu ermöglichen.

Man fand diese zuerst in seiner Eigenschaft, durch Reduktion in eine in alkalischen Flüssigkeiten lösliche farblose Verbindung, das Indigweiß, überzugehen, das sich durch Oxydation leicht wieder in Indigblau zurückverwandelt.

Da nun aus einer solchen alkalischen Indigweißlösung, einer Indigoküpe, wie man diese nennt, das Indigweiß von der eingetauchten Textilfaser aufgenommen wird, um dann in Berührung mit dem Sauerstoff der Luft in unlösliches Indigblau (Fayenceblau, Englischblau) verwandelt zu werden und sich festhaftend in und auf der Faser niederzuschlagen, so ist dadurch eine echte Färbung der letzteren gegeben.

Den Begriff der Indigoküpe hat man von der färbenden Lösung des Indigo auf das Gefäß übertragen, in dem der Färbeprozeß ausgeführt wird.Je nach dem zu färbenden Fasermaterial benutzt man warme und kalte Küpen.

Zu den warmen gehören die Waid-, Pottasche-, Soda-, Urin- und die Hydrosulfitküpe, zu den kalten die Vitriol- und die Zinkstaubküpe.

Die warmen Küpen werden für animalische, die kalten für vegetabilische Fasern angewendet.

Der zum Ansetzen einer Küpe verwendete Indigo muß zur Beschleunigung seiner Lösung im Zustande möglichst seiner Verteilung sein.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Baumwollfärbung mit Indigo.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!


2)

Da Indigo ein wasserunlöslicher Stoff ist, kann er nicht direkt zur Färbung eingesetzt werden. Daher muss das Indigo erst einer Reduktion in alkalischer Lösung mit Natriumdithionit (Na2S2O4) unterzogen werden. So wird es wasserlöslich.

Dieses wasserlösliche Indigo ist gelblich und nennt sich Leuko-Indigo. Das Gewebe wird mit dem Leuko-Indigo getränkt und an der Luft zum Trocknen aufgehängt. Durch die Sauerstoffzufuhr erfolgt eine Rückoxidation zu Indigo, dem blauen Farbstoff. Durch eine Redox Reaktion wird das Indigomolekül zu dem gelben und löslichen Leuko-Indigo Molekül reduziert.

Oxidation:

      +       4OH-                             ==>                2 
     +     2e-         +        2H2
     (Dithionit)                                                                                                 (Sulfit)

Reduktion:

   +2e-  ==> 


 

Redox:              S2O42-       +       Indigo    +     4OH-   ==>     2SO32-     +     Leuko-Indigo       +          2H2O

3) Schon in prähistorischer Zeit hat der Mensch Pelze, später Textilien und andere Gegenstände gefärbt. Als Farbstoffe dienten Naturstoffe, vor allem pflanzlichen, aber auch tierischen Ursprungs. In ägyptischen Keilschriften findet man genaue Anleitungen zur Gewinnung von Naturfarbstoffen und deren Anwendung.

Doch lange Zeit fehlte das Blau. Die damaligen Menschen sahen überall blau um sich herum: am Himmel, im Wasser. Und manche Blüte und Frucht ist intensiv blau. Doch ist das eine Blau nicht greifbar, das andere nicht beständig.Die Natur hatte zwar mehrere Möglichkeiten bereit, doch mussten sie zuerst durch spezielle Technologien gefunden und erschlossen werden.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Baumwollfärbung mit Indigo.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

4) Der Färberwaid wird seit mindestens zwei Jahrtausenden als Rohstoff für einen blauen Farbstoff angebaut.Gefürchtet war der Gestank, der durch die Vergärung enstand, die nötig war um den Farbstoff Indigo zu gewinnen.Der Färberwaid wurde in England, Thüringen, Elsass und Südfrankreich angebaut.

Im 17. Jahrhundert löste Indigo aus dem Indigostrauch den aus Färberwaid ab.Auch als Heilpflanze hat er eine lange Tradition, sowohl in Europa als auch in Asien.Innerlich wurde Färberwaid in Europa selten eingesetzt, er wurde meist in Salben verarbeitet.Nachdem der Färberwaid sowohl als Farbstoff als auch als Heilpflanze fast vergessen war, wird der Färberwaid heute wieder verstärkt genutzt.Zum einen eignet sich der Färberwaid für die Behandlung (gegen Pilze) und Färben von Holz und es wird die Wirkung auf Viren und Tumore untersucht.





http://www.seilnacht.com/Lexikon/Indigo.htm


http://de.wikipedia.org/wiki/Indigo


http://de.academic.ru/dic.nsf/technik/11511/Indigok%C3%BCpen



http://www.dutly.ch/indigohtml/indigo1.html




http://www.heilkraeuter.de/lexikon/faerberwaid.htm



http://www.bautschweb.de/chemie/blaumach.htm


http://www.omikron-online.de/cyberchem/cheminfo/indigo.htm


Page 1 of 1


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents