Station7:
„An eine vortreffliche schöne und Tugend begabte Jungfrau“
1.
Das
Gedicht „An
eine vortreffliche schöne und Tugend begabte Jungfrau“ besitzt fünf Strophen
mit je vier Versen.
Das Reimschema des Gedichtes, ist ein
Paarreim.
2.
Grafiken wurden automatisiert entfernt Inhalte der einzelnen Strophen:
3.Graue Haare , grau und fettig
/
Ochsen-Augen / schlimm vnd
dreckig /
Grässlich` Mündlein wie von
spitzen Corallen /
Zähnlein / wie die schwarze
Perlen fallen.
Grünes Zünglein in dem Sprachen
Grobes zörnen / krächzendes
Lachen /
Schnee- vnd Lügen blasse Wangen
Die voll abgestorben`r Rosen
hangen.
Schwarzes Hälßlein / schmutz`g
wie Raben /
Aermlein dürr / die mich
schlecht gemahnen /
Wie ein Fisch / der sei
verdorben /
Brüstlein wie verstorb`n.
Lebens voller Ignoranz /
Ohne jeglich` Toleranz
/
heidnisches Hertz, /
Aller Gefangenschaft / einer Diktatur ähnlich.
Außbund der
Alteralterkeit /
Auferhaltung der
Düsterkeit /
frech vnd unerzog`n /
Ihr habet es wohl
überzog`n.
Station
8: „An Amorn“
1.
Geh /
Amor / fleug geschwind / und sags ihr eilend an;
Es ist ümm mich geschehn; Ich lieg in letzten Zügen.
Das Blut ist außgedorrt: Das heisse Marck versiegen.
Ich singe selbst mein Lied / ich Tode naher Schwan.
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Iedoch / verzeuch noch hier / biß mein gewisser Todt
dich fertigt bald von hier. Diß kanst du hoch bewehren.
Ich brenne liechter Loh / und schwimm' in meinen Zehren.
Erzehls ihr / was du siehst / von meiner Todesnoth.
Ich kan nicht todt-arm seyn. Verschonen mich die Flammen /
So schlagt diß Thränen Meer doch über mich zusammen.
2.
Unsere
Konstruktion war es in vier Themen zu gliedern. Ebenfalls haben wir uns dem
Sonett orientiert.
3.
Die
beliebtesten Gedichtsformen im Barock waren:
Sonett, Ode, Epigramm, Madrigal,
Echogedicht & Gelegenheitsgedicht
4.
Paul
Fleming hat in dem Gedicht, die Sonett Form genommen.
Sonett:
Ein Sonett ist ein Gedicht aus 4
Strophen.
Die 1 & 2 Strophe sind jeweils
Quartette
Die 3 & 4 Strophe sind jeweils
Terzette.
Zusammenfassende
Aufgabe:
Die Gedichte aus Station 6 & 7
beschreiben beide, dass man das Leben genießen soll. Man soll den Tag nutzen um
etwas zu machen, (carpe diem) da der Tod allgegenwärtig ist und man jeder Zeit
sterben kann (memento mori). Man soll das Leben in allen Zügen
ausnutzen.(vanitas)
Station
9: Carpe Diem!
1.
Martin
Opitz argumentiert so, dass man den Tag nutzen solle.
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2.
In
beiden Gedichten, wird beschrieben, dass man den Tag nutzen solle. Im Gedicht
von Station 6 solle man noch an Lebensfreude besitzen sobald man noch lebe. Im
Gedicht von Station 9, solle man ebenfalls den Tag nutzen. Bei beiden Gedichten
besteht das Motto, Carpe Diem, nutze den Tag.
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