Biomechanik Teilgebiete der Biomechanik physikalisch-mecha­nischer Ansatz Biokinematik (Beschreibung der Bewegung) Biodynamik (Welche Kräfte wirken in einer Bewegung) zweckorientierte
Die Verbesserung der Koordinationsfähig­keit gehört zu den elementaren sportübergreifende­n Zielsetzungen im Sportunterricht. Charakterisieren Sie das theoretische Konstrukt der koordinativen
4.Ausdauertraining in der Schule – Anwendung im 10km-Lauf 10
4.1Ist das sinnvoll? 10
4.2Besprechung eines Trainingsplans 12
5.Fazit 16
6.Literaturverzeichnis 17
7.Internetquellen 17
8.Anhang 18
Ausdauertraining
in der Schule – Anwendung im 10km-Lauf
1.Einleitung
Die folgende Ausarbeitung befasst sich mit dem Thema
Ausdauertraining in der Schule und der Beschreibung einer möglichen
Durchführung eines 10km-Laufs innerhalb eines darauf ausgerichteten
Sportkurses.
Es soll erörtert werden, wie Ausdauer definiert ist und welche
Möglichkeiten es gibt, sie zu trainieren. Daraufhin wird ein Überblick über
entwicklungsgemäßes Training gegeben. Aus dem daraus gewonnenen Wissen über die
Trainierbarkeit von Ausdauer bei Jugendlichen soll geklärt werden, ob ein
solcher Kurs in der Oberstufe überhaupt sinnvoll ist.
Fragen danach, ob ein
nachhaltiges Training im Schulsport möglich ist, oder wie die Schüler motiviert
werden können einen, auch außerunterrichtlichen, Trainingsplan einzuhalten
sollen geklärt werden.
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
Zudem wird
kritisch beurteilt, welche Eigenschaften des Erwachsenentrainings nicht
übertragbar auf den Jugend- und Schulsport sind.
Insgesamt soll also die Sinnhaftigkeit eines solchen Kursangebots
geprüft werden und auf seine trainingswissenschaftlichen Aspekte hin untersucht
werden.
2.Ausdauertraining
2.1Begriffsbestimmung
Die Ausdauer zählt zu den konditionellen Fähigkeiten und ist somit
Voraussetzung oder bestimmende Komponente für beinahe alle Sportarten. Sie kann
somit verschiedene Aufgaben für sportliche Leistung ermöglichen.
Dazu zählen
unter anderem die Beschleunigung der Regeneration nach einer Belastung, einer
Belastung möglichst lange mit möglichst geringen Einbußen in der Intensität
standzuhalten, sowie eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit während sportlicher
Belastung zu ermöglichen. Aus diesen Eigenschaften ergibt sich die Definition
für Ausdauer. (Vgl.
Grosser 1988, S. 93)
Grosser (1989, S.93) schrieb: „Ausdauer ist zum einen die
physische (körperliche) und kognitiv-psychische (geistig-seelische)
Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdungen bei lang anhaltenden oder sich ständig
wiederholenden Belastungen, zum anderen die Fähigkeit, sich nach Belastungen
relativ rasch zu erholen.“
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
Joch
& Ückert 1998, S. 115)
Unter dem Gesichtspunkt der an einer sportlichen Aktivität beteiligten
Muskulatur unterscheidet man lokale und allgemeine Ausdauer. Bei der
allgemeinen Ausdauer sind mehr als 1/6 der gesamten Skelettmuskulatur an der
Belastung beteiligt, zum Beispiel beim Dauerlauf.
Die lokale Ausdauer bezieht
sich dementsprechend auf Bewegungen, bei denen weniger als 1/6 der Muskulatur
beansprucht wird. Diese Differenzierung an der Marke 1/6 resultiert aus den
unterschiedlichen leistungslimitierenden Faktoren. Unterhalb der Grenze von 1/6
werden diese von der muskulären Energieversorgung gestellt, bei der allgemeinen
Ausdauer hingegen sind die begrenzenden Faktoren das Herz-Kreislauf-System und
die spezifische Bewegungstechnik. (vgl.
Joch & Ückert 1998, S. 112)
Eine zeitliche Einteilung von Ausdauerleistungen liefert die
Unterscheidung in Kurzzeitausdauer, Mittelzeitausdauer und Langzeitausdauer.
Die Kurzzeitausdauer bezieht sich auf eine Belastung in einem Zeitraum von 45
Sekunden bis 2 Minuten, die Energiebereitstellung dabei ist zwischen 60% und
80% anaerob.
Die Mittelzeitausdauer findet in einem Rahmen von 2 bis 11 Minuten
statt, wobei 40% bis 60% der Energie aerob bereitgestellt werden. In der
Langzeitausdauer ab 11 Minuten wird die Energie von 60% bis zu 100% aerob
gewonnen. (vgl. Joch & Ückert 1998, S. 114)
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
Ein weiteres Kriterium ist der Aspekt der muskulären
Energiebereitstellung. Wird die Energie im Muskel hauptsächlich aerob
bereitgestellt, spricht man von der Grundlagenausdauer.
Der aerobe Stoffwechsel
findet unter ausreichender Sauerstoffzufuhr statt. Die Energie wird somit aus
der oxidativen Verbrennung von Glykogen und Fettsäuren gewonnen. Jedoch muss
die Intensität der Belastung so gewählt werden, dass der Laktatwert im Blut
nicht über 2 bis 3 mmol pro Liter ansteigt. Ob dieser Wert eingehalten wird,
kann man an einer konstanten Pulsfrequenz zwischen 130 und 170 kontrollieren.
Wird die Energie überwiegend anaerob gewonnen, so ist an diesen
Stoffwechselprozessen kein Sauerstoff beteiligt.
Statt dessen findet zum einen
der Abbau von Adenosintriphosphat (ATP) und Kreatinphosphat (KrP) statt, zum
anderen der Glykogenabbau bei dem zusätzlich Laktat gebildet und somit im Blut
angereichert wird. Die Energiegewinnung aus Phosphatverbindungen findet vor
allem bei Sprintdisziplinen. Bei Mittel- und Langzeitausdauerdisziplinen wird
die Energie aus der Zersetzung von Glykogen gewonnen.
Leistungslimitierende
Faktoren hierbei sind die Größe der Phosphat- und Glykogenspeicher und die
Konzentration der Enzyme im Blut, die für die Stoffwechselprozesse benötigt
werden. (vgl. Joch & Ückert 1998, S. 112-113)
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
Jonath und Krempel (1981, S.26) schrieben:
„Kraftausdauer kennzeichnet
eine hohe Kraftleistungsfähigkeit bei gleichzeitigem guten Ausdauervermögen und
besonders gut entwickelter lokaler Ermüdungsfestigkeit. Sie wird hauptsächlich
in solchen Ausdauerdisziplinen vorausgesetzt, in der größere
Bewegungswiderstände zu überwinden sind, z.B. im Schwimmen, Rudern und Kanusport.“
Weiter schrieben sie: „Schnelligkeitsausdauer ist die
Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei Belastungen submaximaler bis maximaler
Reizintensität und überwiegend anaerober Energiegewinnung...“ Somit wird der
Verlust der Geschwindigkeit in zyklischen Übungen gering gehalten, für die
azyklischen Übungen bedeutet dies eine hohe Kontraktionsgeschwindigkeit trotz
langer Wettkampfdauer.
Als letzten Punkt lässt sich die Sportartspezifik anführen. Dort
differenziert man die allgemeine und spezielle Ausdauer. Die allgemeine
Ausdauer oder Grundlagenausdauer ist die Ausdauerfähigkeit bei langandauernden
Belastungen unter aerober Energiegewinnung.
Sie ist sportartunabhängig und eine
wichtige Grundlage für Trainings- und Wettkampfbelastungen. Die spezielle
Ausdauer wird gemessen an der sportart- und wettkampfspezifischen
Ausdauerfähigkeit. Sie wird gekennzeichnet durch eine hohe aerobe Kapazität und
einem Wechsel zwischen laktaziden und alaktaziden Phasen in Abhängigkeit von
der jeweiligen Sportart. (vgl.
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis