Title, Topic

Aus Bortz Döring - Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaften .doc

®
Page 1 of 6
[1] [2] [3] [4] [5] [6]
Faculty
Social Science
Discipline
Psychology
Document category
Notes
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
Additional information
2005
Responsible User
This text has been add by user d20028 on 2008-10-04. Disclaimer
Popularity
8.951  visits
Document length
~5.180  Words
~40.406  Chars
Rating
Networking




















More documents
Psychology

Psychologische Forschungsmethodik II - Auswirkungen der experimentell induzierten Emotionen Freude und Traurigkeit auf Bewertung und Konsum von Schokolade
Aufbauend auf die Vorgängerstudie von Macht et al. (2002) zum Einfluss qualitativ unterschiedlicher Emotionen auf das Essverhalten bei Männern, soll Ziel dieser Untersuchung sein, Geschlechtsuntersc&s


Das ELM in der Werbung
Das ELM in der Werbung 5 verschiedene Werbekampagnen zum Tragen von Fahrradhelmen Kampagne 1: Use your brain to save it Die Kampagne besteht aus einem Werbespot, der im Fernsehen ausgestrahlt wird, un


Kognition im sozialen Kontext - Priming in engen Beziehungen
Ziel in dieser Untersuchung war, heraus zu finden, ob Personen ihre bestehende Partnerschaft positiver beurteilen, nachdem sie sich an schöne, glückliche und angenehme Momente in ihrer Partnerschaft e


Sozialwissenschaftli­che Methoden - Soziale Netzwerkanalyse - Untersuchung der Struktur einer Wohngemeinschaft
Fragestellung In vielen Städten leben tausende von Studierenden in Wohngemeinschaften­ zusammen. Oft sind sich die Mitbewohner anfangs nicht bekannt und lernen sich erst in der Gemeinschaft und dur

Aus Bortz, Döring: Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaften

Kapitel 1: Empirische Forschung im Überblick (S. 5 – 38)

Grundbegriffe

·        Variable = Symbol für Menge der Ausprägungen eines Merkmals

·        Moderatorvariable: verändert den Einfluss einer unabhängigen auf die abhängige Variable

·        Mediatorvariable: wirkt vermittelt über eine dritte Variable auf die AV ein

·        Kontrollvariable: Ausprägungen bei den Untersuchungsobjekten erhoben

·        Störvariable: nicht beachtet, übersehen, in Untersuchung nicht erfasst

Art der Merkmalsausprägung: Stetige (kontinuierlich) vs. diskrete (diskontinuierliche) Variablen:

·        st.: in jedem beliebigen Intervall unendlich viele Merkmalsausprägungen (z.B. Gewicht)

·        d.: nur endlich viele Ausprägungen (z.B. Anzahl Geschwister...)

diskrete M.: dichtome vs. polytome Variablen:

·        d.: zwei Abstufungen

·        p.: mehrere Abstufungen

empirische Zugänglichkeit: manifeste vs. latente Variablen:

·        m.: direkt beobachtbar

·        l.: liegt einer manifesten variable als hypothetisches Konstrukt zugrunde, z.B. Intelligenz – erschlossen über manifeste V. Anzahl der gelösten Testaufgaben

 

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Aus Bortz Döring - Forschungsmethoden und Eva[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

·         Informationsgehalt eines Wenn-dann-Satzes: desto größer, ja größer die Anzahl der Ereignisse, auf die er zutrifft.

Bei konjunktiven Erweiterungen (und) des Wenn-Teils sinkt und bei disjunktiven Erweiterungen (oder) steigt der Informationsgehalt. Bei konjunktiven Erweiterungen des Dann-Teils steigt, und bei disjunkt. Erweiterungen sinkt der Informationsgehalt.

·         Tautologien: haben keine potentiellen Falsifikatoren, sind immer wahr

·         Kontradiktionen: haben keine potentiellen Konfirmatoren, immer falsch ->; wissenschaftlich wertlos

·         Wissenschaftliche/ inhaltliche Hypothesen: verbale Behauptungen über kausale oder nicht-kausale Beziehungen zwischen Variablen, wird in statistische Hypothese transformiert (in quantitative Form gebracht), bei statistischen Hypothesen ist interessierende Population mit Populationsparametern Bezugspunkt

·         = Wahrscheinlichkeitsaussagen, lassen sich durch Nachweis einzelner Gegenbeispiele nicht widerlegen (falsifizieren), Einzelfälle sind im Wahrscheinlichkeitsmodell zugelassen, auch nicht verifizieren

·         monokausale Erklärungen: Variabilität der AV auf eine Ursache (eine UV) zurückgeführt, multikausale Erklärungen: mehrere Wirkfaktoren herangezogen

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Aus Bortz Döring - Forschungsmethoden und Eva[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

·         Theorien: beschreiben Sachverhalte, erklären und sagen vorher

·         Deduktion: aus einer allgemeinen Theorie wird eine spezielle Aussage abgeleitet -->; empirisch zu überprüfen

·         Induktion: von einer begrenzten Anzahl spezieller Ereignisse wird auf Allgemeingültigkeit der Theorie geschlossen

·         Verifikation = Nachweis der Gültigkeit einer Hypothese, nicht möglich

·         Falsifikationsprinzip: Eliminierung falscher bzw. schlecht bewährter Aussagen

·         Korrespondenzproblem: Frage, inwieweit die in einer Untersuchung eingesetzten Indikatoren das erfassen, was mit den theoriekonstituierenden Konstrukten oder Begriffen gemeint ist

·         Basissatzproblem: Frage, inwieweit Beobachtungsprotokolle und Beschreibungen tatsächlich mit der Realität übereinstimmen

·         Exhaustion: Theoriemodifikation, Wenn-Teil der Theorie wird durch eine oder mehrere „Und-Komponenten“ erweitert, Geltungsbereich der Theorie dadurch eingeschränkt

·         Statistische Hypothese: Stets als statistisches Hypothesenpaar formuliert (Alternativ- und Nullhypothese), Ho negiert Effekt der H1

·         Irrtumswahrscheinlichkeit = bedingte W., dass empirisch gefundenes Stichprobenergebnis zustande kommt, wenn in der Pop.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Aus Bortz Döring - Forschungsmethoden und Eva[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

·         Beta-Fehler-Wahrscheinlichkeit: wie gut lässt sich Ho mit den in der Alternativhypothese formulierten Populationsverhältnissen vereinbaren.

·         Aggregatwert: Zusammenfassung der Individualwerte einer Variable über eine Gruppe von Untersuchungspersonen bzw. Uobjekten hinweg

·         Hypothese: bei induktiver Vorgehensweise das Resultat und bei deduktiver Vorgehensweise der Ausgangspunkt einer empirischen Untersuchung

Unterscheidung empirische Forschung – Alltagserfahrung:

-         Systematische Dokumentation -> Objektivität, Replikation, Transparenz (vollständige Dokumentation von Untersuchungen)

-         Präzise Terminologie

-         Statistische Analysen

-         Interne vs. externe Validität: int.: Eindeutigkeit, mit der ein Untersuchungsergebnis inhaltlich auf die Hypothese bezogen werden kann; ext.: Generalisierbarkeit der Ergebnisse einer Untersuchung auf andere Personen, Objekte, Situationen, Zeitpunkte

-         Umgang mit Theorien (kritische Auseinandersetzung etc.)

Kapitel 2: Von einer interessanten Fragestellung zur empirischen Untersuchung (S. 39 – 84)

Themensuche:

Anlegen einer Ideensammlung, Replikation von Untersuchungen, Mitarbeit an Forschungsprojekten, Intensive Fallstudien, Introspektion, Sprichwörter, Funktionale Analogien (Übertragung auf bekannte Prinzipien oder Mechanismen), Paradoxe Phänomene (unerklärlich, widersinnig), Analyse von Faustregeln (z.B.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Aus Bortz Döring - Forschungsmethoden und Eva[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Bewertung von Untersuchungsideen:

- Präzision der Problemformulierung: klare , eindeutige, gut definierte Begriffe

– Empirische Untersuchbarkeit: Arbeitsaufwand, Zeitaufwand, Inhalt (religiöse, metaphysische Themen....)

– Wissenschaftliche Tragweite: unbrauchbar, wenn keine praktische Bedeutung oder Forschung nicht bereichern, schon zu intensiv erforscht

– Ethische Kriterien: physische oder psychische Beeinträchtigung der Untersuchungsteilnehmer durch Vablauf, Missbrauch personenbezogener Daten

- Güterabwägung: Wissenschaftlicher Fortschritt oder Menschenwürde: VP in unangenehme Situationen gebracht

·        Persönliche Verantwortung: VL moralisch verantwortlich

·        Informationspflicht

·        freiwillige Untersuchungsteilnahme

·        Vermeidung psychischer oder körperlicher Beeinträchtigungen: 3 Arten: vermeidbare, unbeabsichtigte, beabsichtigte Beeinträchtigungen

·        Anonymität der Ergebnisse

Untersuchungsplanung:

Wichtigster Abschnitt

– Literaturstudium:

vorläufige Untersuchungsidee in den bereits vorhandenen Wissensstand einordnen, offene Fragen, widersprüchliche Befunde; Orientierung, Vertiefung, Dokumentation (elektronische Literaturdatenbank)


Page 1 of 6
[1] [2] [3] [4] [5] [6]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents