AUFERSTEHUNG
„Auferstehung“ ist ein schwieriges Wort, das
älter als die Ostertexte des Neuen Testaments ist.
Die Auferstehung der Toten
bzw. die Auferstehung des Fleisches bezeichnet besonders seit dem 2. Jh.
v. Chr. eine der jüdischen Erwartungen für die Endzeit. Die christliche
Gemeinde übernahm diese jüdische Erwartung in der Form einer Auferstehung der
Toten zum Gericht, das zum Ewigen Leben oder aber zu endgültiger Verdammnis
führt.
Die Auferstehung der Toten gehört auch zu den Grundlehren des Islams.
In der christlichen Theologie
gilt der Tod als Gericht Gottes über die Sünde, dem die Auferstehung der Toten
und das Jüngste Gericht folgen. Der Glaubende vertraut auf die Auferstehung
Jesu Christi, die als Überwindung des Todes und Ermöglichung eines neuen Lebens
verstanden wird.
Ostern
Ostern ist das Fest der
Auferstehung Christi. Es ist das älteste christliche Fest und seit dem
2. Jh. als jährlich wiederkehrendes Fest bezeugt. Ostern ist Höhepunkt des
Osterfestkreises, der bis Pfingsten reicht. Es wird heute allgemein am Sonntag
nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert.
Was am Ostermorgen im
einzelnen geschehen ist, kann historisch nicht mehr nachgeprüft werden.
Theologisch ist die Auferstehung Jesu zusammen mit dem Kreuz das zentrale
Heilsereignis der christlichen Botschaft.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Oder wäre es dann nie zu dem
gekommen, was wir „Auferstehung“ nennen? Wäre dann nicht die ganze Passion
„umsonst“ gewesen?
Auferstehung ist nicht nur,
was der Glaube „sieht“. Der Osterglaube wird von „Spätgeborenen“, also von uns,
nicht verlangt. Die ersten Jünger konnten sich auch damals nicht
„handgreiflich“ überzeugen. Den Auferstandenen sieht allein, wem Gott das
„Sehen“ gibt!
Der Osterglaube wurde
notwendig, weil das Grab Jesu ohne zuverlässige Beobachtung blieb. Man kann die
Auferstehung nicht geschichtlich nachweisen, man muss sie einfach „glauben“.
Matthäus 28,1-8:
„Die Botschaft des Engels am leeren Grab“
„Nach dem Sabbat kamen in der
Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere
Maria, um nach dem Grab zu sehen. Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben;
denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den
Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt leuchtete wie der Blitz und
sein Gewand war weiß wie Schnee. Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und
fielen wie tot zu Boden. Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch
nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er
ist auferstanden, wie er gesagt hat.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Nirgends wird ein Versuch
gemacht, die Auferstehung selbst als Vorgang zu schildern, da es ja niemand
miterlebte. Die menschliche Sprache kann davon ohne Metaphern gar nicht
sprechen, vor allem, da die Evangelisten ihre Berichte sehr sachlich
geschrieben haben. Deshalb wird man auch nie erklären können, was da in dem
Grab Jesu wirklich passiert ist. Die Wirklichkeit, um die es geht,
überschreitet die Möglichkeit unseres Begreifens; sie liegt außerhalb unserer
Zeit und weiß von keinem geographischen Raum.
Die Texte des Neuen
Testaments sagen:
-
dass Christus die Himmel
durchschritten hat
-
dass er aufgenommen wurde in
Herrlichkeit
-
dass er in den Himmel eingegangen
ist und jetzt für uns vor Gottes Angesicht erscheint
-
dass er sich zur Rechten Gottes
gesetzt hat
-
dass Gott ihn zu sich erhöht hat
und ihm einen Namen gab, der größer ist als alle Namen
Diese Aussagen können alle
historisch nicht nachgeprüft werden. Sie werden als Geschehnisse betrachtet,
die in den Bereich Gottes gehören.
Jesus versteht die
Auferstehung als die ewige Gemeinschaft des Menschen mit Gott, die auch der Tod
nicht bricht.
Die Überzeugung von der
Auferstehung Jesu wird im NT auf vielfältige Weise ausgedrückt:
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Theologische Argumentation:
1. Kor. 15,12- 22:
„Die Auferweckung Christi und das Heil“
„Wenn aber verkündigt wird, dass Christus von den Toten
auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung
der Toten gibt es nicht? Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch
Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden,
dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos. Wir werden dann auch
als falsche Zeugen Gottes entlarvt, weil wir im Widerspruch zu Gott das Zeugnis
abgelegt haben: Er hat Christus auferweckt. Er hat ihn eben nicht auferweckt,
wenn Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, ist
auch Christus nicht auferweckt worden. Wenn aber Christus nicht auferweckt
worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren
Sünden; und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren. Wenn wir
unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir
erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.
Nun aber i s t Christus von den Toten auferweckt worden
als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch e i n e n Menschen der Tod
gekommen ist, kommt durch e i n e n Menschen auch die Auferstehung der Toten.
Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht
werden.“
Die „leibliche“ Auferstehung
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
In theologischen Texten darf
man „Leib“ und „Körper“ nicht verwechseln.
Unter „Leib“ wird die
geschichtliche Ganzheit des Menschen verstanden, also alles was zu ihm gehört:
seine Familie, sein Beruf, seine Kindheit,... Daher ist jeder Mensch einmalig
und behält seine Geschichte bei der Auferstehung. In Blick auf Jesus bedeutet
leibliche Auferstehung, dass der Jesus, der auf der Erde lebte, so wie er war,
für immer bei Gott ist.
Der „dritte“ Tag
In der Bibel sagt Petrus,
dass Jesus am dritten Tag auferweckt worden ist. Gott ließ ihn nicht im Tode.
Also nennt man die Wende aus dem Tod zum unverlierbaren Leben hin mit Recht
„Auferweckung“ oder „Auferstehung“. Die Rettung bezieht sich nicht in der Welt
des Menschen, sondern im Bereich Gottes.
Die Evangelien sprechen
übereinstimmend davon , dass zunächst eine große Verwirrung und
Hoffnungslosigkeit den Jüngerkreis Jesu bestimmt habe. Dann jedoch schlug es
sich in Begeisterung um. Die Gemeinschaft fand neu zusammen.
|