1. EINLEITUNG
1.1. Begriff und
Abgrenzung
Atlantik: 106,57 * 106
km²
+ Neben und Randmeere ~
1/5 der gesamten Erde
Auf der ganzen Erde gibt
es unzählige Inseln: ~ die größte ist Grönland ~ britische Inseln
Gliederung in
kontinentale und ozeanische Inseln:
Kontinentale Inseln:
liegen
auf dem Kontinentalschelf (siehe hypsographische Kurve der Erde; waren
Teil des Festlandes, sind von diesem durch Kontinentaldrift abgedrängt
worden (z.B.: Madagaskar à
Vegetation, Tiere
bestehen
aus kontinentaler Kruste (granitisch-sialisch)
Ozeanische Inseln:
liegen
nicht auf dem Kontinentalschelf
waren
nie Teile der Kontinente und bestehen aus der ozeanischen Kruste
sind
aus vulkanischen Gesteinen bzw. sind fast ganz vulkanischen Ursprungs
Name
Lage (geogr. Breite)
Fläche (km²)
Jan Mayen
71° nB
370
Island
63,5 – 66,5° nB
104.785
Farör
62° nB
1333
Azoren
37 – 39,75° nB
2388
Madeira
33° nB
815
Bermudas
32° nB
54
Kanarische Inseln
28 – 29° nB
7624
Kapverdische Inseln
15 – 17° nB
3851 (4033)
Fernando Poo
3 – 4° nB
1498
Principé
2° nB
151
Sao Thomé
0°
929
Annoban
1° sB
32
St. Paul Rocks
1° nB
0,5
Fernando de Naronka
4° sB
22
Aascension
8° sB
88
St. Helena
15,5° sB
123/128
Trinitade, Martien Vaz
20,5° sB
15
Tristaufda Gunka
37° sB
116
Gough
40,5° sB
73
Bouvetóy(a)
54,5° sB
58
Südsandwichinseln
56 – 59,5° sB
430
Die Azoren, Madeira,
Kanaren und Kapverdischen Inselgruppen:
gesamt
14.678 km²
fast
¾ oder 72 % der Fläche der Inseln
2. Lage und
geographische Grunddaten
Azoren: ~ 25 – 31°
westlich von Greenwich ~ 37 – 29,5° nB ~ 1360 – 1950 km von Portugal entfernt
~ liegen 600 km auseinander ~ 9 bewohnte Inseln: - kleinste: Coroo - größte:
Sao Migue ~ 2304 (2388) km² Gesamtfläche ~ 1991: 237.000 EW ~ 1960: 337.000
EW (?) ~ ist ein Teil Portugals, aber seit 1976 autonom ~ höchster Berg: Alto
de Pico (Vulkan) 2351 m
Madeira Archipel
(=Bauholz): ~ 16,5 – 17° westlich von Greenwich ~ 32,5 – 33° nB ~ 748 – 813
km von Portugal entfernt ~ 645 – 677 km von Afrika entfernt ~ 65 km
Gesamtdistanz ~ 815 km² Gesamtfläche davon: - 728 km² Madeira - 62 km² Porto
Santo ~ 1991: 253.000 EW ~ 1960: 268.000 EW ~ gehören zu Portugal, ebenfalls
autonom ~ höchster Berg: Pico Ruivo (erloschener Vulkan) 1861 m
Kanaren (lat.: aus der
Hand ?) ~ 13,5 – 18° westlich von Greenwich ~ 28 – 29° nB ~ 97 – 422 km von
Afrika entfernt ~ 415 km voneinander entfernt ~ 7273 (7624) km Gesamtfläche:
- Hierro (Ferro) 277 km² - Teneriffa 2057 km² ~ 1990: 1.589.000 EW ~ 1960:
944.448 EW ~ gehört zu Spanien ~ 2 Provinzen: - Las Palmas - Santa Cruz ~
höchster Berg: Pico de Teide (aktiver Vulkan) 3740 m
Kap Verden (grünes Kap): ~
23 – 25° westlich von Greenwich ~ 15 und 17° nB (tropisch) ~ 570 – 830 km von
Afrika entfernt ~ 265 km voneinander entfernt ~ Santa Lucia (kleinste Insel):
35 km² ~ San Tiago (größte Insel): 991 km² ~ 1994: 381.000 EW ~ 1950: 148.331
EW ~ portogiesische Kolonie bis 1975, seither autonom
1. ENTSTEHUNG DER
INSELN
2.1. Die Entstehung des
Atlantiks
1. Permanenztheorie:
Der
Atlantik hat "immer" schon bestanden ist falsch
1. Brückenkontinenttheorie:
This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
1. Kontinentalverschiebungstheorie
Die
beiden Amerika "drifteten" von Europa und Afrika weg
Im
Prinzip richtig, in der Erklärung damals noch falsch
1. Plattentektonik
Seafloor-Spreading
ist richtig
2.1.1. Die Grundzüge
der Plattentektonik
Grundtatsachen:
Obere
Erdhülle wird Lithosphäre genannt (70 – 150 km mächtig) ~ obere
Lithosphäre: Erdkruste kontinental (30 – 40 km Dicke; Gebirge 70 km) ~
ozeanisch: + 5 – 8km Dicke + Dichte 2,7 – 2,8 + SiO2 : Quarze,
Granite, Granodiorite, Gneise, Feldspat, Quarz, Glimmer
Ozeanische
Kruste: ~ basisch ~ Basalte, Gabbres ~ Dichte: 3
Oberer
Erdmantel: ~ Dichte 3,2 – 3,3 ~ Angit, Olion, Peridotit, Pyroxen
Blatt 16: Übersicht über die Gesteine
Plattengliederung
der Lithosphäre: ~ 6 –7 Großplatten ~ 13 – 14 Kleinplatten
Großplatten:
Nordamerikanische Platte
Kontinentale und Ozeanische Kruste
Südamerikanische Platte
Kontinentale und Ozeanische Kruste
Afrikanische Platte
Kontinentale und Ozeanische Kruste
Eurasische Platte
Kontinentale und Ozeanische Kruste
Pazifische Platte
Ozeanische Kruste
Indisch-australische Platte
Kontinentale und Ozeanische Kruste
Antarktische Platte
Kontinentale und Ozeanische Kruste
Es
gibt ozeanische und kontinentale Platten und solche mit beiden
Krustenteilen
Trennlinien
der Platten nennt man Plattengrenzen. Hierbei unterscheidet man aktive
und inaktive
Die
inaktiven sind keine "echten" Plattengrenzen; sie sind nur
Grenzen zwischen der ozeanischen und kontinentalen Kruste von ein und
derselben Platte
Aktive
Plattengrenzen sind Schwächezonen der Lithosphäre, ausgezeichnet durch
Erdbeben, Vulkanismus, Gebirgsbildungen und Bewegungen an den
Plattengrenzen
Plattenbewegungen:
Divergent
= auseinander
Konvergent
= zusammen
Konservierend
= gleiten aneinander
ozeanisch - ozeanisch
ozeanisch - kontinental
kontinental - kontinental
divergent
mittelozeanische Rücken
Seafloor-Spreading
Grabenbrüche
Ostafrikanischer Graben
Rotes Meer
konvergent
Eusimatischer Inselbogen
Aktive Kontinentrande
Subduktion und
Gebirgsbildung
Andentyp
Kollision
Gebirgsbildung
Alpen- und Himalayatyp
konservierend
Transform faults (Ozeanböden)
Blattverschiebung (Nordanatolien)
Subduktion
= Hinuntergleiten
Obduktion
= Hinaufschieben
This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
1. der Mittelozeanische
Rücken
2. die Transform faults
3. die ozeanischen
Inselbögen – die kleinen Antillen und Sandwichinseln
4. die inaktiven
Kontinentalränder
siehe Blatt 10, 11
1. der Mittelozeanische
Rücken
global
60000 km
sind
in allen Ozeanen vorhanden, im Atlantik genau in der Mitte
an
2 Stellen münden sie in kontinentale Platten (Golf von Aden, Golf von
Niederkalifornien)
durchschnittliche
Breite: 2000 km, aber stark schwankend zwischen 1000 und 4000 km
Dynamik:
im
Zentralgraben findet Seafloor-Spreading statt
erst
1961 entdeckt
es
werden ununterbrochen Magmamassen gefördert ~ 14 Mrd. km³ = 445 m³/sec
(= Wasserführung von Drau und Mur zusammen)
1100°
Lava
wird sofort abgekühlt à
Polsterlava à Kissenlava
Unter
dem Zentralgraben liegt die Magmakammer ~ 10 km breit ~ 5 km tief
Peridotit
und Gabbro (= Basalt)
Durch den Kontakt mit
Meerwasser entsteht eine Metamorphose. Gesteine werden in Grüngesteine
umgewandelt:
~ Albit ~ Chlorit ~ Epidot
~ Amphibolit ~ Serpentine
è Ophiolithe
Die
Tiefseebecken sinken allmählich ab
in
10 Mio. 1000 m
die
nächsten 1000 m in 26 Mio. Jahren
Das Alter der Ozeanböden ist auf der gesamten Erde nirgends
älter als Jura. (Blatt 12)
1. die Transform faults
This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
Sie ist eigentlich die Grenze zwischen afrikanischer und
eurasischer Platte, viel mehr als ein Transform fault, tektonisch also
weitgehend bedeutender (Erdbeben in Iran, Türkei, Rumänien,...)
1. die ozeanischen
Inselbögen
kleine
Antillen und Südsandwichinseln
mit
aktivem Vulkanismus und Tiefseegräben
geotektonisch
eigentlich pazifisches Element
inaktive
Kontinentalränder des Atlantiks: ~ mit Ausnahme der genannten Inselbögen
sind alle Ränder des Atlantiks ohne Aktivitäten ~ Ausnahme: Vulkane der
Ecuadorialinseln, Madeira,...
Hot Spots: sind aus großer Tiefe des
Erdmantels säulenförmig aufsteigende heiße Konvektionsströme; scheinbar
ortsfest im Erdmantel, wodurch sich bei darüber hinwegbewegtem Ozeanboden
kettenförmige Inselbögen ergeben à Sandwichinseln,
Hawaii
Für die letzten 10 Mio
Jahre: 122 hot spots, davon 53 in Ozeanen, 69 auf Kontinenten
Verteilung der hot spots: Blatt
12
2.1.3 Die Öffnung des Atlantiks
Perm:
etwa
225 Mio. Jahre vor heute
nur
ein Riesenkontinent: Pangäa
nur
ein Riesenozean: Panthalassa
Trias:
es
bildet sich von Osten ein Meereskeil: Tethys
Jura:
Pangäa
zerreißt
Nordamerika
beginnt sich von Afrika zu lösen
Jura/Kreide:
Südatlantik
beginnt sich zu öffnen
Tertiär:
This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
• Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
Verbindung
von Nord- und Südamerika (Panamaenge)
2.1.4 Die Entstehung
der Vulkanischen Inseln
Entweder
am mittelatlantischen Rücken (Island, Surtsey) oder über hot spots
Zuerst
Kissenlava (am Ozeanuntergrund), erst nach Erreichen der Oberfläche
Förderung von subaerischen (unter der freien Luft) Material à Tuffe, Lava
Gesteine:
~ Alkalibasalte ~ Trachyte ~ Phonolithe ~ Rhyolithe
Generell
sind kontinentale Gesteine sauer, ozeanische basisch
Inseln
über hot spots: ~ Madeira ~ Kanaren ~ Azoren ~ Kapverden
Guyot, Seamounts:
= Seeberge
= submarine Vulkankegel
mit abgestumpften Gipfel
Das ist offenbar das
Schicksal aller atlantischen Inseln (20 – 30 Mio.
Jahre à Sinken der
Inseln à Guyots).
Diese Inseln sind nirgends
älter als Tertiär und können nicht unendlich alt werden, sind also eher eine
kurzlebige Erscheinung.
1. DER INNERE BAU DER
INSELN
1. Gemeinsamkeiten
Fast
ausschließlich vulkanisches Gestein
Keine
kontinentale Kruste, Flachwassersedimente
Allgemein
junges Alter, Tertiär
Fast
immer rezente Aktivität (Madeira – keine Aktivitäten mehr)
Allgemein
basaltische Gesteine vorherrschend
Unterbau
besteht aus submarinen Vulkanismus (Pillow-Laven, Ophiolithe)
Vulkanische
Förderung erfolgt in mehreren Zyklen mit langen Pausen
1. Kanarische Inseln
Hauptstadt:
Las Palmas (Gran Canaria)
Entstehung immer noch strittig
~ sind aber vulkanisch nicht aktiv