Der Arbeitsmarkt
1.1. Stellensuche
Um den Einstieg in diesen Bereich zu erleichtern, wird zuerst die
Vorgehensweise bei einer Stellensuche beschrieben. Für diesen Bericht wurde vor
allem im Internet gesucht. Es wurde festgestellt, dass es sowohl viele Homepages
gibt, die sich mit Psychologie und dem Arbeitsumfeld von PsychologInnen
beschäftigen, als auch Dutzende, die sich darauf spezialisiert haben,
Arbeitsplätze anzubieten. Hier wird nur auf wenige konkret eingegangen.
1.)
Auf der Homepage des Arbeitsmarktservice findet man, wenn man
nicht registriert ist, sehr schwer passende Informationen und Stellenangebote.
Man muss sich auf wenige Bereiche beschränken und kann nur angeben, dass man
einen Universitätsabschluss hat, aber nicht welchen. Man braucht viel Geduld
und muss viel ausprobieren um zu den gewünschten Informationen zu kommen. Aus
diesem Grund findet man auch relativ schwer Stellenangebote, die für
PsychologInnen interessant sind.
Wenn man sich lange genug mit dieser Homepage auseinander gesetzt hat, dann
kommt man zu Informationen, wie geforderte persönliche Kompetenzen für
PsychologInnen (z.B.
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und € 2280,-- brutto. – Zu beachten ist, dass diese Angaben von
Informationsquelle zu Informationsquelle variiren.
2.)
Monster.at ist eine Stellenangebot-Seite. Man kann dort allgemeine
Informationen zu Jobsuche, Bewerbung und Karriere finden. Ebenso kann man
seinen Lebenslauf und ein Profil erstellen und es gibt die Möglichkeit nach
Arbeitsplätzen zu suchen. Die Suche ist besser gegliedert als die Homepage des
AMS und man bekommt auch schneller Informationen über die derzeitigen
Stellenangebote.
3.)
Eigentlich ist die Website des Berufsverband österreichischer
Psychologen (BÖP) nicht dazu da, um einen Arbeitsplatz zu suchen, sondern sich,
vor allem, darüber zu informieren, was der Berufsverband österreichischer
PsychologInnen alles macht. Wenn man Mitglied ist, gibt es auch die Möglichkeit
einer Jobsuche. Welche den Vorteil hat, dass man auf „Bekannte“ treffen kann,
die einen wiederum für eine Arbeitsstelle weiter empfehlen können.
Es gibt auch Websites, welche, ähnlich wie die des BÖP, über
Seminare und Kurse sowie die Tätigkeit der PsychologInnen informieren und
zusätzlich Stellenanzeigen für diese bereit stellen.
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mehr Informationen und Sicherheit gibt, wenn die Person die sie einstellt schon
jemandem bekannt ist, und es eine Rücksicherung gibt, die bei einer reinen
Auswahl aufgrund von Bewerbungen nicht gegeben ist.
Es gibt auch Internetseiten, wo man fast nur Jobs für
PsychologInnen findet, aber auch hier muss man mit MitbewerberInnen aus anderen
Branchen rechnen.
2.1. Arbeitsplatzsituation

Abb. 1: Beschäftigungsverhältnis Psychologie 2006-2009
Die Abbildung zeigt, dass es insgesamt 7397 PsychologInnen in
Österreich gibt. Davon sind 1116 im privaten Sektor tätig. Von den 4595
Personen die im öffentlichen Sektor ihre Arbeitsstelle gefunden haben, haben
1049 eine unterrichtende Tätigkeit. Es zeigt sich auch, dass 1437 selbständig
sind. Aber das wohl Wichtigste ist, dass von den knapp 7400 PsychologInnen nur
249 keiner Arbeit nachgehen. Dies kann auch darauf beruhen, dass vor allem im
sozialen Sektor im Schnitt alle 3-5 Jahre der Arbeitsplatz gewechselt wird. Die
Abbildung zeigt auch, dass das Personen die Psychologie studiert haben, relativ
wahrscheinlich eine Arbeitsstelle finden. Trotz des eher auf einem Überblick
basierenden Ausschnitts der Beschäftigungsverhältnisse, ist gut ersichtlich,
dass man mit dem Studium der Psychologie alle Möglichkeiten hat am Arbeitsmarkt
Fuß zu fassen.
2.1.1 Veranschaulichung der Arbeitsplatzsituation:
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erscheinen, heißt es trotzdem, dass, wenn man das Psychologiestudium
abgeschlossen hat und man in die Wirtschaft will, man innerhalb eines Quartals
mit einer Wahrscheinlichkeit von 43,5 % eine Vollzeit-Stelle bekommt
(Quelle:Statistik Austria 2006-2009). Hier gilt es aber trotzdem zu bedenken,
dass man sich bei vielen ArbeitgeberInnen bewerben sollte.
2.1.2 Der Berufseinstieg:
Der Berufseinstieg ist für PsychologInnen nicht unbedingt einfach,
auch wenn im Vergleich zu anderen Berufsspaten, das Jobangebot vorhanden ist.
Man muss vor allem davon ausgehen, dass man als Person die frisch von der
Universität kommt, zuerst einmal unter einem Werkvertrag arbeitet oder ein
befristetes Beschäftigungsverhältnis hat. Dennoch kann man solchen Problemen
entgegenwirken, wenn man sich frühzeitig zu einem spezifischen Tätigkeitsfeld
hin orientiert und sich, wenn möglich, schon in der Studienzeit
Zusatzqualifikationen aneignet. Unter diesen Voraussetzungen hat man immer
Chancen auf einen „adäquaten“ Arbeitsplatz. Außerdem gilt es auch immer zu
beachten: Umso mehr Bewerbungen man schreibt um so höher die Wahrscheinlichkeit
auch genommen zu werden und eine Arbeitsstelle zu haben, die einem auch zusagt.
2.1.3 Der Arbeitsmarkt:
Rund zwei Drittel jener PsychologInnen, die auch freiberuflich
tätig sind, sind auch als PsychotherapeutInnen zugelassen.
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2.1.4 Subjektive Meinungen:
Bei einer Befragung des AMS, waren die befragten PsychologInnen
mit ihrer beruflichen Situation grundsätzlich zufrieden, aber nur ein sehr
geringer Teil sieht einen positiven Zusammenhang zwischen dem Studienfach
Psychologie und der beruflichen Situation. 73 % der befragten
PsychologieabsolventInnen sind nicht der Meinung, dass sie durch ihr Studium
auch gute Beschäftigungschancen erworben haben. Ähnlich verhält es sich mit der
Arbeitsplatzsicherheit, den Karriereaussichten und den Karrieremöglichkeiten im
Ausland. Insgesamt 71 % glauben, dass ihr Studium die Sicherheit ihres
Arbeitsplatzes wenig bzw. gar nicht gewährleistet. Auf die Frage, ob das
Studium dazu beigetragen hat, sich gute Karrieremöglichkeiten im Ausland zu
verschaffen, antworten insgesamt 64 % der befragten
PsychologieabsolventInnen (eher) ablehnend.
2.1.5 Situation:
Die Situation am Arbeitsmarkt ist für AbsolventInnen der
Psychologie eigentlich relativ gut, verglichen mit AbsolventInnen einer anderen
Studienrichtung (z.B. JUS). Die Unterschiede der verschiedenen Branchen müssen
allerdings beachtet werden. So sieht die Situation in der Personalentwicklung
gut aus. In diesem Bereich werden PsychologInnen gefordert, geschätzt und gut
bezahlt. Im klinischen Bereich sind die Beschäftigungschancen schwieriger.
Meist ist es schwerer eine Position zu finden, da eine Konkurrenz mit ÄrztInnen
besteht. ÄrztInnen sind meist die Leiter einer Station oder Abteilung.
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