Ein Argument, das dafür spricht, dass
Deutschland afrikanische Arbeitsimmigranten ins Land lassen sollte, ist, dass
staatlich kontrollierte Einwanderung für die betroffenen Länder weniger
negative Folgen hat als das illegale Einschleusen. Denn so kann verhindert
werden, dass zum Beispiel zu viele gefährliche Krankheiten nach Deutschland
verschleppt werden und sich dort weiter verbreiten. Durch eine staatliche
Kontrolle hat man außerdem einen groben Überblick, wie viele Immigranten sich
gerade in Deutschland aufhalten und kann dementsprechend handeln. Bei der
illegalen Einschleusung sind die Folgen meistens nicht kalkulierbar und somit
besteht eine größere Gefährdung des betroffenen Landes.
Des Weiteren würde die Integration von
afrikanischen Arbeitsimmigranten das Zusammenleben von Afrikanern und Deutschen
fördern und somit eventuell vorhandene rassistische Gedanken beseitigen. Es
gibt nur wenige Menschen, die in ihrem Leben mit Afrikanern zusammengearbeitet
haben. Unsere Meinung gegenüber Bürgern mit afrikanischem Migrationshintergrund
ist meistens durch Vorurteile und Wissen aus den Medien geprägt. Die
Zusammenarbeit im Beruf ist sowohl für uns Deutsche als auch für die Afrikaner
eine neue Erfahrung, die unter anderem notwendig ist, um rassistische Gedanken
schon im Kern zu „ersticken“.
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Da ein Großteil der Wanderbewegungen
dem Überleben dienen, sollte man den Flüchtlingen die Möglichkeit geben, sich
in Ländern, in denen keine kriegsähnlichen Zustände wie in Afrika herrschen,
ein neues Leben aufzubauen.
Die Immigranten erhoffen sich nach den Strapazen
der Flucht bessere Lebensbedingungen und Verdienstmöglichkeiten, was auch eine
bessere medizinische Versorgung und Bildungszustand mit einschließt.
Viele der afrikanischen
Arbeitsimmigranten haben ihre Familie in ihrer Heimat zurückgelassen. Wenn sie
nun einen gut bezahlten Job in ihrem Einwanderungsland haben, so kommt es
häufig vor, dass sie ihren Familien in Afrika regelmäßig Geld überweisen, um
sie finanziell zu unterstützen. Obwohl die durchschnittlichen
Einzelüberweisungen afrikanischer Arbeitsmigranten relativ niedrig liegen (US$
200-300 pro Jahr) verdoppelte sich die Gesamtsumme zwischen 2000 und 2005 nach
Schätzungen der Weltbank und der ECA von US$ 4,9 Mrd. auf nahezu US$ 8,1 Mrd.
Alle offiziell erfassten Transfers von Migranten
aus Afrika zusammen betrugen 2004 US$
14 Mrd., d. h. je nach Land 3 % (Nigeria, Kenia), 7 % (Senegal, Sudan), 18 %
(Kapverden) bzw. bis zu 40 % (Lesotho) des Bruttoinlandsproduktes (BIP).
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Diese Überweisungen führen zu einer
Linderung der Armut und Mehrung des Wohlstandes in Afrika; der Anteil der
Haushalte unter der Armutsgrenze wurde so um ca. 7% reduziert.
Auch wenn die Argumente, die gegen die
These sprechen, etwas überwiegen, bin ich trotzdem der Meinung, dass man
Arbeitsimmigranten aus Afrika ins Land lassen und unterstützen sollte. Man kann
Menschen, die vor kriegerischer Gewalt flüchten, nicht wieder ausweisen, denn
es sind Menschen, die dringend Hilfe benötigen.
Eine Voraussetzung für die
Unterstützung von Afrikanern in Deutschland ist meiner Meinung nach jedoch,
dass die Einwanderer sich unter anderem bemühen, die deutsche Sprache zu
erlernen und sich der Gesellschaft anzupassen.
Ein Beispiel dafür, dass Afrikaner in
Deutschland unterstützt werden, ist die Initiative Schwarze Menschen in
Deutschland(ISD). Die ISD ist ein Zusammenschluss farbiger Menschen, die es
sich zur Aufgabe gemacht haben, die Interessen der farbigen Menschen in
Deutschland zu vertreten, ein Bewusstsein für Farbige zu fördern, Rassismus
entgegenzutreten und farbige Menschen bzw. ihre Organisationen und Projekte zu
vernetzen.
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Anhang:
2)Grafik zur Arbeitslosigkeit
Grafiken wurden automatisiert entfernt
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,629715,00.html
1)Grafik zu der
Anzahl der Aids-Infizierten
Grafiken wurden automatisiert entfernt
http://www.freewebs.com/eastafricankingdoms/WorldAFricaVSWorldGraph.gif
3)Altersstatistik Deutschland
Grafiken wurden automatisiert entfernt
http://www.fr-online.de/_em_daten/_multicom/2009/11/19/091119_pol_alter_ig_b.jpg
Quellen:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,629715,00.html
http://www.freewebs.com/eastafricankingdoms/WorldAFricaVSWorldGraph.gif
www.giga-hamburg.de/giga-focus
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