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Inhaltsangabe : Anne ici
Semila la bas
1.) An dem
Tag, an dem Sélima in die "Seconde", ins Lycée kommt, beschließt sie,
sich von nun an Anne zu nennen, weil sie sich an ihre neuen Mitschüler, die
alle französisch sind, anpassen will.
Sie freundet sich mit Martine an, die
sich neben sie setzt, weil sie meint, dass sie "wie eine ernsthafte
Schülerin" aussieht, und sagt ihr ohne zu zögern, dass sie Anne heißt.
Sélima ist von ihren Lehrern am CES Pierrefont für das Gymnasium empfohlen
worden, weil sie sehr ernsthaft, intelligent, usw. ist. Allerdings hat sie
Schwierigkeiten mit der französischen Sprache, weshalb sie viel lernen muss.
Sie braucht auch Nachhilfestunden, und um diese bezahlen zu können, macht ihr
Vater viele Überstunden auf der Baustelle, auf der er arbeitet. Er ist sehr
stolz auf seine Tochter. Sélimas Mutter scheint nicht so glücklich darüber zu
sein, dass Sélima auf's Lycée gehen darf, während ihre Brüder solche Chancen
nicht hatten (Larbi ist arbeitslos). Sélimas Mutter war im Alter von 16 Jahren
schon verheiratet worden und sie hat kein Verständnis dafür, dass ein Mädchen
auf's Lycée geht.
Im CES wurde Sélima von ihrem Französischlehrer wegen ihrer Sprachprobleme
diskriminiert (er vergleicht die französische Sprache mit einem süßen Kuchen, und
Französisch mit arabischem Akzent mit einem versalzenem Kuchen).
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Sélima sagt, dass sie sich
normalerweise nicht schämt, Araberin zu sein, aber in jenem Moment habe sie
sich geschämt. Sie wurde so wütend, dass sie Djawed und die anderen mit einer
Gruppe französischer Schüler angegriffen hat und die Lehrer beschützt hat, bis
die Polizei endlich kam.
Für solche Aktionen hasst Djawed sie und ist der
Meinung, dass sie "noch schlimmer als die Franzosen" ist.
In der Seconde im Lycée hat Sélima Djawed und die anderen aber fast vergessen.
Um sich an ihre französischen Mitschüler anzupassen, will Sélima aber nicht nur
ihren Namen ändern, sondern sich auch anders kleiden: sie möchte Gummistiefel
und Jeans tragen. Gummistiefel bekommt sie, aber die Sache mit den Jeans
verursacht erstmal Probleme mit ihren Eltern. Schließlich darf sie aber doch
welche tragen, unter der Bedingung, dass sie sie zusammen mit einer knielangen
Bluse anzieht.
Sélima hat keinerlei Probleme damit, sich in Anne umzubenennen, weil sie
glaubt, dass allein ihr arabischer Vorname schon ausgereicht hätte, um sie zur
Außenseiterin zu machen.
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sie weiß nicht genau, wie sie darauf reagieren soll, wird verlegen. In dem
Moment mischt sich aber Martine ein und nimmt Sélima in Schutz. Dann kommt der
Bus und somit ist das Gespräch beendet. In diesem Kapitel erfährt man auch noch
ein bisschen über Sélimas bisheriges Leben: Sie ist Algerierin, aber in
Frankreich geboren. Ihre Eltern sagen, dass sie 1960 in Pierrefont geboren sei,
aber das kann nicht so ganz stimmen, da zu diesem Zeitpunkt Pierrefont noch gar
nicht existierte(zumindest hieß es da noch nicht so). Jedenfalls ist sie in
Pierrefont aufgewachsen. Sie hat 2 Brüder. Ihr Vater arbeitet auf einer
Baustelle, die Mutter ist Hausfrau. Als Kind muss sie sich mit ihren Brüdern
das Zimmer teilen, mit 14 bekommt sie ein eigenes (okay, ich glaub nicht, dass
das wirklich wichtig ist, aber im Buch wird es etwas hervorgehoben). Sélima
spricht spricht sehr wenig mit ihrer Familie. Ihr Vater redet auch nicht viel von
seiner Arbeit und warum er schon 30 Jahre in Frankreich lebt. Sélima erfährt
durch ihre Mutter, dass sie erst 10 Jahre später mit Sélimas beiden Brüdern
nachgekommen ist. Die Mutter erzählt ihr auch ein wenig über Algerien,
zumindest über das, was sie davon kennt.
Sélima hat nur eine ungenaue Vorstellung von Dingen wie Immigration,
Unabhängigkeit, Rassismus, Arbeit auf der Baustelle, Vorstadt, usw (S. 12), die
sie durch Fernsehen, Bücher und die Schule bekommen hat.
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es in Pierrefont auch Franzosen, die vor 1962 noch nie in Frankreich waren,
sondern in Algerien gelebt haben. Diese ganzen Leute haben Probleme, sich in
Frankreich zu integrieren und fühlen sich deshalb als Fremde. Einer dieser
Franzosen ist der Chef von Sélimas Vater. Eines Tages, beim Essen, erzählt er
von Algerien und Sélima bemerkt, dass sie nie ihre Eltern zusammen von Algerien
reden hört und dass sie wenn schon, nur alte Erinnerungen aus der Jugendzeit
der Eltern zu hören bekommt. Es kommt ihr so vor, dass für ihre Eltern Algerien
gar nicht mehr wirklich existiert. Während sie aufwächst, ist Algerien auch für
sie nur eine Provinz, aus der sie zwar stammt, die aber sehr, sehr weit von ihr
weg ist.
3.)
Eines Tages, als Sélima von einem Besuch bei Martine zurückkommt, läuft ihr
Djawed nach und hält sie an. Sie ist sehr überrascht, weil sie und Djawed
normalerweiswe nichts miteinander zu tun haben. Djawed teilt ihr mit, dass
seine Kusine Djamila mit ihr sprechen möchte. Djamila erwarted sie in einer
Garage. Djamila ist genauso alt wie Sélima, aber sie ist die älteste von 5
Kindern, ihre Mutter ist krank und ihr Vater arbeitet in einer Chemiefabrik.
Sélima flüchtete damals fast schon vor Djamila, weil sie nicht wie sie werden
wollte.
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hat sich deshalb mit ihrer Mutter gestritten und will nun, dass Sélima ihr
hilft, indem sie mit ihren Eltern spricht, und sie bittet, auf Djamilas Eltern
einzureden. Sélima kann das alles nicht so ganz fassen, sie weiß nicht, was sie
sagen oder tun soll und wird sich klar darüber, dass sie Recht gehabt hatte,
wie eine Blöde für die Schule zu lernen, weil sie so etwas aus sich machen
konnte. Schließlich wird Sélima wütend und schreit Djamila an. Sie sagt ihr,
dass sie niemand zu dieser Heirat zwingen kann, weil es sowohl dort als auch in
Frankreich Gesetze gibt, die das regeln. Sie versucht Djamila klar zu machen,
dass sie etwas tun muss, wenn sie die Hochzeit verhindern will - sie selbst und
nicht Sélima. Schließlich geht Djawed mit Djamila weg. Er wirft Sélima vor,
eine Rassistin zu sein, Araber zu hassen usw, und deshalb Djamila nicht helfen
zu wollen.
3 Monate später wird Djamila verheiratet, obwohl Sélimas Vater nochmal mit
Djamilas Eltern gesprochen hat, und sie davon abbringen wollte, Djamila mit
diesem Mann zu verheiraten.
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