Äneas
Äneas war der Sohn Anchises und der Göttin Venus. Er war
einer der wenigen überlebenden freien Menschen des trojanischen Krieges.
In jener Nacht des Beginnes des trojanischen Krieges hatte
Äneas einen Traum, indem ein Gefallener ihn warnte, die Stadt zu verlassen und
seine Familie und die Hausgötter mitzunehmen. So rannte Äneas auf die Straße
und sah die lodernde Stadt.
Äneas wollte aufbrechen, doch sein Vater, der der alte
Anchises wollte nicht mitziehen. Als plötzlich aus dem Himmel eine Flamme auf
den Kopf seines Enkels Askanius fiel, ohne ihn zu verletzen, willigte er ein
und zog mit seinem Sohn, deren Frau Kreusa und ihrem Sohn aus der Stadt.
Im Menschengetümmel verlor Äneas seine Frau Kreusa aus den
Augen und die drei zogen mit anderen Flüchtlingen Richtung Hafen, wo sie mit
einer Flotte in See stachen. In einem Tempel auf der Insel Delos flehte Äneas
um Rat und der Gott wies ihn in das Land der Italer (=Italien), in dem die
Flüchtlinge ihren neuen Wohnsitz finden sollten.
Doch die Fahrt gestaltete sich alles andere als leicht, denn
sie erlebten einige Abenteuer, viele Menschen starben und darunter auch Äneas
Vater.
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Jupiter rief darauf hin seinen Sohn Merkurius zu sich, der
auf die Erde eilen und Äneas an sein Ziel erinnern sollte.
So wurde Äneas aus seinem Liebestraum gerissen und fuhr
sofort mit seinen Leuten weiter. Dido sah keinen Sinn mehr in ihrem Leben und
richtete sich auf einem Scheiterhaufen mit dem Schwert des Äneas hin.
Die Flüchtlinge landeten in Latium, einer Stadt an der
Westküste Italiens, die von Latinus beherrscht wurde. Von der göttlichen
Abstammung Äneas und seinem Kriegsruhms angetan, versprach Latinus dem Helden
Äneas seine Tochter, die schöne Lavina.
Da Lavinia aber schon verlobt war, kämpfte Äneas gegen König
Turnus, den verlobten von Lavinia und tötete ihn im Zweikampf. So gewann Äneas
Lavinia zur Frau und die Latiner und Trojaner verbanden sich und Äneas wurde
nach dem Tod des Latinus König von Latium
Doch die Rutuler hatten Hass auf die Einwanderer und
verbanden sich mit den Etruskern, um gegen sie in Krieg zu treten.
Die Latiner und Trojaner gingen zwar siegreich aus dem
Krieg, doch sie verloren ihren König Äneas, er wurde von dem reißenden Fluss
Numikus und wurde nie wieder gesehen.
Das Volk machte seinen Sohn Askanius, der nach seiner troischen
Heimat Ilion auch Iulius genannt wurde zum König.
Die Stadt wuchs immer weiter, bis die Stadt nicht mehr alle
Bewohner umfassen konnte.
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In der Nacht des Beginnes des troj. Krieges floh Äneas
mit seinem Vater Anchises, Frau Kreusa und Sohn Askanius. Seine Frau verlor er
bei der Flucht.
Sie zogen mit anderen Flüchtlingen zum Hafen und segelten
mit einer Flotte davon.
In einem Tempel auf Delos flehte er um Rat und der Gott
wies ihnen das Land der Italer (Italien) zu.
Kurz vor Italien kam ein Sturm und fegte sie nach Kathago
an die Küste Nordafrikas.
In Krathago verliebte er sich in die Königin Dido.
Als er weitersegelte nahm sich seine Geliebte Dido mit
Äneas Schwert das Leben.
In Italien angekommen versprach Latinus, der König des
Landes Latium ihm seine Tochter Lavinia, welche bereits verlobt war.
In einem Zweikampf zwischen Äneas und dem Verlobten der
Lavinia tötete Äneas seinen Nebenbuhler.
Äneas wurde nach dem Tod seines Schwiegervaters König.
Bei einem Krieg gegen die Rutuler und Etruskern siegten
sie zwar, doch Äneas wurde vom Fluss Numikus mitgerissen und sein Sohn zum
König gemacht.
Iulius (Askanius) wurde zum König gemacht.
Er übergab die Stadt an seine Mutter und gründete die
Stadt Alba Longa am Fuß der Albanberge,
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