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Andenstaaten .doc

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Environmental Science
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Geo Sciences
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Zusammenfassung: Andenstaaten

Die Anden sind ein 8.000km langes Hochgebirge, dass von Venezuela über Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile bis nach Argentinien reicht. Es ist durch die Kollision zweier Lithosphärenplatten entstanden.

Die ozeanische Platte schob sich unter die leichtere Südamerikaplatte. Das Gebirge bildet sich an einem aktiven Kontinentalrand und so sind noch heute Bewegungen von 6,5cm jährlich möglich. Die Anden gehören zum Typus des „aninen Deckengebirges“, der Plattenrand wird auch „andiner Konvergenzrand“ genannt und weiters zählen die Anden zum „zirkumpazifischen Feuergürtel“.

Vulkanismus und Erdbeben sind ein wesentliches Kennzeichen der Anden. Sie sind generell ein Raum mit starker vulkanischer und seismischer Aktivität.

Der Unterbau der Anden stammt aus der präkambrischen Gebirgsbildung. In späteren Gebirgsbildungsphasen wurde der Sockel mehrfach metamorphisiert, wodurch eine genaue Altersdatierung schwer ist.

Auf diesen Unterbau folgt ein paläozoisches Stockwerk. Eine genaue Abgrenzung zum Präkambrium ist auf Grund fehlender fossiler Schichten schwierig. Zum Schluss gibt es ein mesozoisches-känozoisches Deckengebirge. Die Entwicklung der Anden zu einem Hochgebirge fand in mehreren Epochen statt.

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In den Westkordilleren Ecuadors gibt es Vulkane mit einer Höhe von 6.300m. Zu den Zentralanden zählen Nordperu (über 6.000m), die Küstenkordilleren, das Längstal (keine Vulkane), die Präkordilleren (nur Chile, über 5.000m), die Hochkordilleren (mächtige Vulkane, über 7.000m), das Senkungsfeld Puna/Altiplano und die Ostkordilleren (6.500m).

Die nördliche Grenze der Zentralanden liegt zwischen Peru und Ecuador, die südliche in Santiago/Mendoza.

Die Südanden liegen in einem Bereich, der durch junge und dünne Teile der kontinentalen Kruste gekennzeichnet ist. Sie werden unterteilt in eine Küstenkordillere, einer Längssenke und einer Hochkordillere.

Da die Anden ein Hochgebirge sind, befinden sich viele Lagerstätten in großer Höhe (6.100m). Kupfer, Zinn, Gold, Kohle, Rohöl, Blei, Zink und Silber stellen wichtige Exportgüter dar. Peru, Bolivien und Kolumbien haben 50-70% Ausfuhrexport.

Die Böden der Anden besitzen geringe Fruchtbarkeit. Nur 10% sind fruchtbar, 20% leiden an Wassermangel, 50% setzen sich aus Ferralsolen (tiefgründig verwittert), „Red and yellow Podsolics“ sowie Regosolen (Rohböden auf Lockergestein) zusammen.

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Dort findet man Yermo- und Xenosole aber auch Litho- und Regosole.

In Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und einem kleinen Teil von Argentinien herrscht heiße Zone. In Nordchile und Mittelargentinien findet man die warmgemäßigte Zone. In Südchile sowie einem kleinen Teil von Argentinien die kühlgemäßigte Zone.

In den nördlichen Anden ist vorallem der Paramo zu erwähnen. Das ist ein sehr feuchtes Gebiet zwischen 3.100 und 5.000m. Das Gegenteil ist die Puna, die in den Zentralanden zu finden ist. In Nordchile findet man auch die höchste Baumgrenze der Welt bei 5.000m. In den südlichen Anden findet man immergrüne Wälder sowie Steppe.

Im Westen mehr Niederschläge als im Osten.


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