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Anatomie 1 .doc

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Social Science
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Sport and Recreation
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Examination questions
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2009
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Was ist eine Zelle?

·         Zellen sind die kleinsten Bau- und Funktionseinheiten des Organismus und sind mikroskopisch kleine Bausteine mit etwa einem Durchmesser von einem Hundertstel Millimeter

·         Sie können Informationen/Stoffe aufnehmen, umbauen und wieder freisetzen

·         Alle lebenden Organismen bestehen aus Zellen, und nach einer allgemein verbreiteten Ansicht kann man nichts, das kleiner ist als eine Zelle, als wirklich lebendig bezeichnen.

·         Manche Mikroorganismen, so Bakterien und Protozoen, bestehen aus einzelnen Zellen; Pflanzen, Tiere und Menschen dagegen sind Organismen aus vielen Millionen Zellen, die zu Geweben und Organen zusammengelagert sind.

·         Viele Zellen können wachsen, sich teilen und auf Reize aus der Umwelt reagieren.

·         Zellen sind als Grundeinheit das Wichtigste im Körper à dort spielen sich alle Lebensvorgänge wie Stoffwechsel, Vermehrung, Vererbung und Reizerscheinungen ab

 

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·         Alle Zellen besitzen

a)    die DNA (Desoxyribonukleinsäure), in der die Erbinformationen gespeichert sind

b)    die RNA (Ribonukleinsäure), die zum Aufbau von Proteinen wie den Enzymen notwendig ist

c)    Proteine, die die meisten Reaktionen in der Zelle katalysieren oder wichtige Strukturen in der Zelle bilden.

·         Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 60 Billionen Zellen.

·         Keine Zelle bleibt außerhalb der Körpers am Leben- es sei denn, sie wird unter bestimmten Bedingungen künstlich kultiviert.

·         Gleichartige Zellen bilden ein Gewebe, verschiedenartige Zellen dagegen, die gemeinsame Funktionen bzw.

Aufgaben haben, nennt man Organe.

·         Die Körperzellen unterscheiden sich stark in Form, Größe und Aufbau- je nachdem, welche Aufgabe sie erfüllen (Nervenzellen, Knochenzellen, Skelettmuskelzellen, Leberzellen, Herzmuskelzellen, Hautzellen, etc.)

 

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·         Viele Nervenzellen sind ebenfalls lang und dünn, haben aber die Aufgabe, elektrische Impulse weiterzuleiten.

·         Die Zellen der Leber sind hingegen 6-eckig und sind verantwortlich für viele lebenswichtige, chemische Vorgänge.

·         Zellen der Bauchspeicheldrüse sind kugelförmig und produzieren Hormone wie Insulin und Glukagon.

Die Zellmembran

·         Jede Zelle hat eine Membran, die die Zelle von der Umgebung abgrenzt und sie auch schützt.

·         Eine Zellmembran ist eine meist flüssige Struktur mit verschiedenen Proteinen, welche in Lipiddoppelschichten eingelagert sind.

·         Diese Lipiddoppelschichten sind sehr flexibel und mechanisch nur schwer zu zerstören.

·         Die Proteine machen den Austausch von Ionen oder Molekülen zwischen der Zelle und ihrer Umgebung möglich.

 

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·         Herein darf ohnehin nur, wer klein ist- Zucker, Fette, Vitamine und ähnliche Stoffe, die in der Zelle gebraucht werden.

Selbst dabei bestimmen sogenannte Transportproteine in der Membran, was gerade benötigt wird.

·         Somit wird durch diese Membran kontrolliert, was in die Zelle aufgenommen und was hinaustransportiert wird à selektive Permeabilität = Durchlässigkeit der Membran

Zytoplasma

·         Unter dem Begriff Zytoplasma versteht man den gesamten Zellinhalt (à eine elektrolyt- und proteinhaltige Flüssigkeit)

·         Alle Organellen lassen sich im Zytoplasma nachweisen.

Die Organellen werden dabei von Zytoplasma umgeben.

·         Im Zytoplasma befinden sich dazu noch die verschiedensten Enzyme, Nährstoffe und Proteine die ein Funktionieren der Zelle erst ermöglichen.

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·         Sie besteht aus:

    Zellorganellen u.a.

Mitochondrien, Lysosomen, endoplasmatisches Retikulum, Ribosomen, Golgi- Apparat

    Zytoskelettbausteine

    Fetttröpfchen als Energiespeicher

·         Sie ist auch der Ort der anaeroben Energiegewinnung à Energiegewinnung ohne Sauerstoff

    Adenosintriphosphat ATP spaltet sich auf in Adenosindiphophat ADP und einem Phosphatteil P à daraus entsteht die Energie, die die Zelle benötigt

    ATP à ADP + P + Energie

Endoplasmatisches Retikulum

·         Viele Zellen haben ein ganzes Netz (Retikulum) aus Bläschen, Kanälchen und Zisternen.

Diese bilden im Inneren der Zelle ein dreidimensionales Hohlraumsystem, das als endoplasmatisches Retikulum bezeichnet wird.

·         Somit ist es ein reich verzweigtes Kanalsystem flächiger Hohlräume (Zisternen).

 

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