-Dadaismus- sinnlose und verdrehte Welt- Inhalt Seite 1. Einleitung........­2 2. Dadaismus - Was ist das genau?.....3 3. Dadaismus in der Welt.....5 3.1. Dada Zürich......5 3.2. D
Der Blinde – Abschliessende Interpretation Bertolt Brechts Text -Der Blinde- wirft hauptsächlich zwei Themen auf. Einerseits blicken wir in das Leben eines Blinden ein, wie er sich psychisch und
L i t e r a t u r s o z i o l o g i e 1. VO FEHLT 2. VO, 19.10.09 Kritik der Kritik Am Beginn des 20. Jhs. wurde die Zeitschrift -Kritik der Kritik- gegründet mit dem Anspruch einer kritischen
Kunst und Autorschaft von Stefan George 1. Einleitung Im Zentrum dieser Arbeit steht das Gedicht -Des sehers wort ist wenigen gemeinsam- [1] von Stefan George. Es erschien erstmals 1897 im Gedich
Stimmungen, Gefühle und Erlebnisse
spielen in der Literatur zwischen 1770 und 1830 eine bedeutende Rolle. Die
Lyrik dieser Zeit ist geprägt von einer volksliedhaften Einfachheit und einem hohen
Maß an sprachlicher Kunst sowie der Natur- und Erlebnislyrik.
Ludwig Uhland war
einer der herausragenden Vertreter der schwäbischen Romantik, welcher diese
Themen und Motive in seinen Werken immer wieder aufgreift. Die beiden
ausgewählten Gedichte die Kapelle und das Schloß am Meere von
Ludwig Uhland sind charakteristisch für diese späte Epoche der Romantik.
In der vorliegenden Hausarbeit werde ich
eine Analyse der beiden Gedichte vornehmen und prüfen, inwieweit beide Gedichte
stellvertretend für die Schwäbische Romantik sind.
Zunächst werde ich mich mit der
Analyse des Gedichts die Kapelle befassen und sowohl die formalen als
auch die inhaltlichen Merkmale hervorheben.
In dem zweiten Teil meiner Hausarbeit
steht das Gedicht das Schloß am Meere im Mittelpunkt meiner
Ausarbeitung. Auch hier werde ich den formalen Aufbau des Gedichts erörtern
bevor ich auf die Inhaltsanalyse eingehen werde.
Es folgt dann abschließend ein
Vergleich der beiden Gedichte.
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Die im Titel angesprochene Kapelle[1]
befindet sich auf einem Berg oder einer Anhöhe.
Im Tal singt ein Hirtenjunge
fröhlich ein Lied, als er plötzlich eine traurige Melodie hört. Er hält inne
und blickt hinauf zur Kapelle.
2.1. Formanalyse
Das Gedicht besteht aus drei Strophen
mit je vier Verszeilen. Das Reimschema ist ein durchgehender Kreuzreim (z. B. Kapelle-Quelle,
hinab- Hirtenknab) und zeigt sich wie folgt: abab, cdcd, efef.
In dem Gedicht wechseln sich Hebungen
und Senkungen durchgehend ab. Der Versfuß beginnt mit einer Hebung auf die eine
Senkung folgt (Droben stehet, V1). Es ist also im Jambus geschrieben.
Auffällig an diesem Gedicht sind die
vielen Inversionen (Umstellungen von Satzgliedern), wobei mehrfach Umstandsbestimmungen
an den Satzanfang gerückt werden: Droben stehet die Kapelle (V1;
vergleiche auch V3 bis V7).
Dies ist im Vergleich zur
Alltagssprache eher unüblich. Sie dienen u. a. dazu den Volksliedcharakter des
Gedichts zu betonen; haben aber auch eine semantische Funktion. So verweisen
die Umstandsbestimmungen am Versanfang auf die Bedeutung des Ortes (Droben,
Drunten), aber auch auf die atmosphärische Stimmung, welche im Gedicht
wieder zu finden ist (froh und hell, traurig, schauerlich).
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Die Form des Satzbaus ist parataktisch.
An den Strophen- bzw. Versenden werden die Hauptsätze durch einen Punkt
abgeschlossen, die Kommata und Semikola, welche sich ebenfalls an den Versenden
wieder finden lassen, verweisen auf eine enge Beziehung zwischen den Versen.
Die Formanalyse zeigt also deutlich,
dass das Gedicht die Kapelle den Volksliedversen zu zuordnen ist.
Volksliedverse sind recht locker gefügt: grundsätzlich alternierend, häufig
aber auch nur mit einer doppelten statt einer einzelnen Senkung.
Nur die
Hebungszahl ist festgelegt: Der Vers hat in einem Gedicht durchgehend entweder
drei oder vier Hebungen. [ ] Die Volksliedstrophe besteht in den meisten Fällen
aus vier Versen, die überwiegend Kreuzreim, oft aber auch Paarreim aufweisen,
in jedem Fall aber gereimt sind. (Burdorf 1997, 80)
2.2. Inhaltsanalyse
Die erste Strophe des Gedichts stellt
die Ausgangslage des Geschehens dar. In den ersten zwei Versen wird die Lage
der Kapelle beschrieben. Sie steht auf einem Berg oder Anhöhe, so dass man sie
vom Tal aus sehen kann.
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Die beschriebene Szenerie wirkt auf
Grund der einfachen Wortwahl des Dichters idyllisch und friedlich. Die
verwendeten Verben (stehet, schauet, singt) wirken sehr undynamischen
und schildern eher die ruhige und beschauliche Idylle des Tals.
Das Adjektiv still
in V2 untermalt diese ruhige Atmosphäre. Die Handlung des Hirtenjungens steht
im Einklang mit der bereits erschaffenen Atmosphäre. Die Ruhe wird durch seinen
Gesang nicht gestört, sondern eher sprachlich verziert, indem er froh und
hell (V4) sein Lied singt.
In der zweiten Strophe wird nun
beschrieben, dass Glockenklänge der Kapelle hinunter ins Tal dringen. Der
Hirtenjunge hört auf zu singen und lauscht dem Glockenklang.
Die zweite Strophe steht im Kontrast
zu der ersten Strophe. Hier überwiegen nun nicht mehr die positiven
Stimmungsbilder, sondern Schwermut und Trauer sind hier die übermittelten
Gefühle.
Das in Strophe eins dargestellte Glück als Lebensgefühl erweist sich hier
als heiterer Schein, dem die volle Gegenwärtigkeit fehlt, weil es nicht
beständig ist. (Froeschle 1973, 32) Sie stellt also einen Wendepunkt des
Geschehens dar.
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In der dritten Strophe lässt sich der
verweisende Sinn des Gedichts erkennen. Ein lyrisches Ich tritt hinzu und
spricht den Hirtenjungen an. Es macht ihm bewusst, dass auch er sterblich ist
und bald wie jeder andere aus dem Tal sterben wird.
Diese Zweiteilung des Gedichts ist
charakteristisch für Uhlands Werk. Die erste Strophe enthält eine Situation,
also die mehr objektive Komponente, die zweite dagegen die Stimmung, das
subjektive Gefühl. (Froeschle 1973, 73)
In dem Gedicht lassen sich viele
gegensätzliche Motive wieder finden. Das Tal (drunten) steht im
Gegensatz zum Berg (droben). Diese vertikale Sicht lässt sich auch auf
Erde und Himmel übertragen, wobei hier die Erde als eine Metapher für das Leben,
und der Himmel als eine Metapher für den Tod bzw. das Sterben fungiert.
Durch die assoziierten Gefühle und
Klänge wird das Leben auf der Erde als fröhlich und friedlich dargstellt. Der
Tod bzw. das Sterben wird durch das Motiv des Himmels verkörpert.
Der Tod wird
hier als negatives, unheimliches Ereignis dargstellt, welches den Klang des
Lebens jederzeit unterbrechen kann.
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