Analyse: Beethovens
5. Symphonie, 1. Satz
Am
Anfang des 1. Satzes der Symphonie, der nach der Sonatenhauptsatzform aufgebaut
ist, fehlt jegliche Einleitung. Beethoven bringt gleich sein starkes,
einprägsames aber trotzdem einfaches Hauptmotiv, das lediglich aus 4 Noten
besteht, wovon 3 die selben sind. Der Intervall ist anfangs eine Terz. Nachdem
das Hauptmotiv 2 mal in seiner „Urform“ erklungen ist, spielt er mit dem Motiv
mittels durchbrochener Arbeit (6-18). Das wird dann unterbrochen durch 3
starke, abrupte Akkorde, wieder gefolgt vom Hauptmotiv und erneuter
durchbrochener Arbeit, während dessen die Lautstärke langsam ansteigt.
Nach dem
Ganzen kommt ein Anstieg der Tonhöhe bei allen Streichern, danach kräftige, in
der Tonhöhe abfallende Sequenzen (44-55), die mit 2 starken Schlussakkorden
enden.
Jetzt kommt eine Überleitung (59-62) zu Thema 2, welches in der Paralleltonart
Es-Dur steht. Im Gegensatz zu Thema 1 wechseln sich hier die Bläser mit den
Streichern bei der Hauptmelodie ab. Es ist auch nicht so viel Dynamik und
Tonhöhenunterschied wie in Thema 1 erkennbar. Das alles lässt das 2. Thema
wesentlich ruhiger und lyrischer erscheinen. Jedoch kommt auch hier das
Hauptmotiv, zwar stark abgeändert, beim Kontrabass zum Vorschein. Auch das 2.
Thema steigt an, bis es bei einem lauten Akkord angekommen ist (94) und ab da
in fallenden Sequenzen, ähnlich wie beim 1. Thema, weitergeht und endet.
Thema 1 und 2 werden nun noch einmal wiederholt, gefolgt von der
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leicht dissonante und in der Tonhöhe ansteigende Akkorde (196-227) über, bei
denen sich Bläser und Streicher abwechseln, und werden zu lauten Oktaven
(228-232). Danach fangen die Akkorde wieder an, leise anzusteigen und werden wiederum
von lauten Oktaven in Form des Hauptmotivs unterbrochen (240-252).
Nach erneutem Aufgreifen des 1. Themas kommt dann die Reprise (268), die
untypischer Weise nicht wie Thema 1, sondern mit einem Solo der Oboe anfängt.
Im Grunde geht es dann aber erstmal wie bei der Exposition weiter. Jedoch endet
es nicht mit einem Schlussakkord, sondern laute und schnelle Akkorde werden mit
Pausen dazwischen, in denen leise Bläser zu hören sind, hintereinander gespielt
(374-397).
Danach kommen zwei in der Tonhöhe aufsteigende Sequenzen, gefolgt von einer
langen, in der Tonhöhe absteigenden Sequenz und einer sehr springenden Sequenz
(398-422). Im Anschluss wechseln sich Streicher und Bläser wieder mit Oktaven
im Staccato ab, was in einer kräftigen Wiederholung vom Hauptmotiv endet
(423-482). Danach fängt es wieder ähnlich Thema 1 an, wird jedoch dann durch
die starken Schlussakkorde unterbrochen (483-502).
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das Hauptmotiv 2 mal in seiner „Urform“ erklungen ist, spielt er mit dem Motiv
mittels durchbrochener Arbeit (6-18). Das wird dann unterbrochen durch 3
starke, abrupte Akkorde, wieder gefolgt vom Hauptmotiv und erneuter
durchbrochener Arbeit, während dessen die Lautstärke langsam ansteigt. Nach dem
Ganzen kommt ein Anstieg der Tonhöhe bei allen Streichern, danach kräftige, in
der Tonhöhe abfallende Sequenzen (44-55), die mit 2 starken Schlussakkorden
enden.
Jetzt kommt eine Überleitung (59-62) zu Thema 2, welches in der Paralleltonart
Es-Dur steht. Im Gegensatz zu Thema 1 wechseln sich hier die Bläser mit den
Streichern bei der Hauptmelodie ab. Es ist auch nicht so viel Dynamik und
Tonhöhenunterschied wie in Thema 1 erkennbar. Das alles lässt das 2. Thema
wesentlich ruhiger und lyrischer erscheinen. Jedoch kommt auch hier das
Hauptmotiv, zwar stark abgeändert, beim Kontrabass zum Vorschein. Auch das 2.
Thema steigt an, bis es bei einem lauten Akkord angekommen ist (94) und ab da
in fallenden Sequenzen, ähnlich wie beim 1. Thema, weitergeht und endet.
Thema 1 und 2 werden nun noch einmal wiederholt, gefolgt von der
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denen sich Bläser und Streicher abwechseln, und werden zu lauten Oktaven
(228-232). Danach fangen die Akkorde wieder an, leise anzusteigen und werden
wiederum von lauten Oktaven in Form des Hauptmotivs unterbrochen (240-252).
Nach erneutem Aufgreifen des 1. Themas kommt dann die Reprise (268), die untypischer
Weise nicht wie Thema 1, sondern mit einem Solo der Oboe anfängt. Im Grunde
geht es dann aber erstmal wie bei der Exposition weiter. Jedoch endet es nicht
mit einem Schlussakkord, sondern laute und schnelle Akkorde werden mit Pausen
dazwischen, in denen leise Bläser zu hören sind, hintereinander gespielt
(374-397).
Danach kommen zwei in der Tonhöhe aufsteigende Sequenzen, gefolgt von einer
langen, in der Tonhöhe absteigenden Sequenz und einer sehr springenden Sequenz
(398-422). Im Anschluss wechseln sich Streicher und Bläser wieder mit Oktaven
im Staccato ab, was in einer kräftigen Wiederholung vom Hauptmotiv endet
(423-482). Danach fängt es wieder ähnlich Thema 1 an, wird jedoch dann durch
die starken Schlussakkorde unterbrochen (483-502).
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durchbrochener Arbeit, während dessen die Lautstärke langsam ansteigt. Nach dem
Ganzen kommt ein Anstieg der Tonhöhe bei allen Streichern, danach kräftige, in
der Tonhöhe abfallende Sequenzen (44-55), die mit 2 starken Schlussakkorden
enden.
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Es-Dur steht. Im Gegensatz zu Thema 1 wechseln sich hier die Bläser mit den
Streichern bei der Hauptmelodie ab. Es ist auch nicht so viel Dynamik und
Tonhöhenunterschied wie in Thema 1 erkennbar. Das alles lässt das 2. Thema
wesentlich ruhiger und lyrischer erscheinen. Jedoch kommt auch hier das
Hauptmotiv, zwar stark abgeändert, beim Kontrabass zum Vorschein. Auch das 2.
Thema steigt an, bis es bei einem lauten Akkord angekommen ist (94) und ab da
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(228-232). Danach fangen die Akkorde wieder an, leise anzusteigen und werden
wiederum von lauten Oktaven in Form des Hauptmotivs unterbrochen (240-252).
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untypischer Weise nicht wie Thema 1, sondern mit einem Solo der Oboe anfängt.
Im Grunde geht es dann aber erstmal wie bei der Exposition weiter. Jedoch endet
es nicht mit einem Schlussakkord, sondern laute und schnelle Akkorde werden mit
Pausen dazwischen, in denen leise Bläser zu hören sind, hintereinander gespielt
(374-397).
Danach kommen zwei in der Tonhöhe aufsteigende Sequenzen, gefolgt von einer
langen, in der Tonhöhe absteigenden Sequenz und einer sehr springenden Sequenz
(398-422). Im Anschluss wechseln sich Streicher und Bläser wieder mit Oktaven
im Staccato ab, was in einer kräftigen Wiederholung vom Hauptmotiv endet
(423-482). Danach fängt es wieder ähnlich Thema 1 an, wird jedoch dann durch
die starken Schlussakkorde unterbrochen (483-502).
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