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Amerika Imperialismus - Geschichte bis 1900 .docx

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Faculty
Human Science
Discipline
History
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University, School
Rodgau
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2010
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Vorgeschichte

 

Die Idee der Unabhängigkeit gewann nur zögernd an Boden. Der Kongress wagte es nicht, die Unabhängigkeit auszurufen. Der militärische Kampf der zumeist recht undisziplinierten Truppen Washingtons gegen die reguläre Armee Großbritanniens verlief nämlich keineswegs erfolgreich. Daher war es für die Amerikaner von entscheidender Bedeutung, dass ihnen Frankreich und Spanien Kriegsmaterial lieferten und erfahrene Offiziere schickten.

Erst jetzt ließen sich die Kongressdelegierten zum letzten unwiderruflichen Schritt bewegen. Am 4. Juli 1776 beschlossen sie „The Unanimous Declaration of Thirteen united States of America“.

Die Amerikaner hatten den Krieg gewonnen, sich die Freiheit erkämpft. Dir britische Armee war abgezogen. Nun kamen auf die 13 Staaten aber neue Probleme zu. Hatten die Amerikaner überhaupt das Zeug dazu, ihre Unabhängigkeit zu erhalten?

Die wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten machten eine Neuordnung der gemeinsamen Organisation der 13 Staaten unumgänglich. Eine Konferenz in Philadelphia arbeitete eine Bundesverfassung aus, welche im Jahr 1789 in Kraft trat.

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·         Die Legislative (gesetzgebende Gewalt) übt der aus zwei Kammern bestehende Kongress aus.

Im Senat ist jeder Einzelstaat durch zwei Senatoren vertreten; diese wurden bis 1913 von den Volksvertretungen der Einzelstaaten, seither direkt von der Bevölkerung für sechs Jahre gewählt. Den Vorsitz im Senat führt der Vizepräsident der USA. Das Repräsentantenhaus besteht aus 435 Abgeordneten, die in gleicher, unmittelbarer und geheimer Wahl alle zwei Jahre gewählt werden.

·         Die Exekutive (vollziehende Gewalt) liegt beim Präsidenten, der für vier Jahre gewählt wird. Auf Grund eines Zusatzartikels aus dem Jahre 1951 ist nur eine Wiederwahl möglich.

Der Präsident ist Staatsoberhaupt und Regierungschef, leitet die Außenpolitik, befehligt Streitkräfte, ernennt die Bundesbeamten sowie die Bundesrichter und besitzt in der Gesetzgebung ein Vetorecht (Einspruchsrecht).

·         Die Judikative (richterliche Gewalt) liegt beim Obersten Gerichtshof, der aus neun vom Präsidenten auf Lebzeiten ernannten Bundesrichtern besteht.

Er prüft die Gesetze und Veraltungsakte des Bundes und der Einzelstaaten.

Zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika wurde 1789 George Washington gewählt. Die Verfassung der USA trat somit in Kraft.


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Die Monroe Doktrin

 

Die von James Monroe, dem 5. Präsident der (1817 -1825) im Kongress am 2.12.1823

abgegebene Jahresbotschaft ging als die sogenannte Monroe Doktrin in die Geschichte ein.

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Diese Doktrin, enthielt im Wesentlichen vier Punkte:

Zum einen „non-colonization“ , dieser Punkt spricht den europäischen Kolonialmächten jegliche Einmischung in amerikanische Angelegenheiten ab.

Der zweite Punkt „two-spheres“, versucht die eklatanten Unterschiede der politischen Systeme von Amerika (Demokratie) und dem europäischen Kontinent (Monarchie) aufzuzeigen.

Daraus resultiert dann entsprechend dem dritten Punkt „non-extension“, der die Ausweitung des europäischen Systems, in Amerika als eine ernstliche Bedrohung ansehen würde.

Im vierten Punkt „non-intervention“, sichert Amerika zu, sich nicht in bestehende Konflikte in Europa oder bereits bestehenden europäischen Kolonien einzumischen. Andererseits, soll auch Europa von jeglicher Einmischung in amerikanische Angelegenheiten absehen.

Die Adressaten dieser Rede waren insbesondere Spanien und Russland, denn von diesen

beiden Staaten hatte sich aus Sicht der USA in den vergangenen Jahren ein erhebliches

außenpolitisches Bedrohungspotenzial aufgebaut.

Die vier genannten Punkte der Monroe-Doktrin, hatten aber auch noch einige unterschwellige Ziele.

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Des Weiteren wurde die Sympathie zu den Unabhängigkeitsbestrebungen in Lateinamerika unterstützt, was sicherlich für das Demokratieverständnis der USA spricht.

Die Unabhängigkeitsbestrebungen der Staaten in Lateinamerika zu unterstützen, brachte nicht zuletzt die Möglichkeit in ökonomische Beziehungen zu diesen neu entstehenden Staaten zu treten. Ein weiterer Vorteil war, dass die Spanier nun ihr Handelsmonopol nicht aufrecht erhalten konnten.

Daher ist bereits im Prinzip der die Idee der open door policy verwurzelt, wenn nicht sogar begründet

Natürlich spielte auch die Emanzipation und Separation von Großbritannien, sowie allen anderen europäischen Staaten eine große Rolle.

Im Prinzip der non-colonization, sind schon latent die Grundzüge, der open-door Politik zu erkennen.

Abschließend bleibt festzustellen, dass sich die Anwendung der Monroe Doktrin als ein Leitfaden für die Gestaltung der U.S.-Außenpolitik etablierte. Welchen Stellenwert die einzelnen Punkte jeweils einnahmen, richtete sich hauptsächlich nach dem jeweils amtierenden Präsidenten.

In jedem Fall prägte sie die Außenpolitik bis zum Ende des ersten Weltkrieges nachhaltig.

 

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Der Imperialismus der USA

Zu Beginn der Geschichte der USA, war von Imperialismus noch nicht zu spüren. Die Zeit von 1776 -1890 lässt sich vielmehr als Zeitalter der Isolation bezeichnen. Der neue Staatenbund, steckte seine Kraft eher in die Besiedlung der eigenen Ländereien und war einfach zu weit von Europa entfernt, um dort in die außenpolitischen Angelegenheiten einzumischen.

Außerdem war der Staatenbund noch sehr locker und eine Außenpolitik, die die unterschiedlichen Interessen der Einzelstaaten hinreichend zu berücksichtigen.

Bundesgewalt war durch die ,,Konföderationsartikel" lediglich dazu befugt Währungsangelegenheiten, auswärtige Angelegenheiten, Verträge der Staaten untereinander, Verhandlungen mit Indianern, die Post und den Unterhalt der Bundesarmee zu tätigen.

Durch den ,,Bill of Rights" (1791), der ersten amerikanischen Verfassung, änderte sich dies und die Einheit des Staatenbundes war etwas gestärkt. Die Grundsätze der amerikanischen Außenpolitik, für welche die die Monroe, die Weichen stellte, bildete die Grundlage für den Imperialismus.

 Zu Beginn des Imperialismus, beschränkten sich die Bestrebungen der USA zunächst auf den eigenen Binnenraum, in dem sie noch nicht alle Gebiete erobert hatten. Insbesondere strebten sie nach Westen, um dort neuen Lebensraum für die neu ankommenden Siedlern zu schaffen, da die Gründungskolonien nicht ausreichend räumliche Kapazitäten aufwiesen, um diesem Ansturm gewachsen zu sein.

Nicht zuletzt konnten so natürlich auch neue Agrarräume und Ressourcen erschlossen werden.

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