Title, Topic

Alltag von Schulkindern .doc

®
Page 1 of 3
[1] [2] [3]
Faculty
Social Science
Discipline
Pedagogy
Document category
Term paper
University, School
MLU 2009
Additional information
Responsible User
This text has been add by user asca880 on 2009-11-24. Disclaimer
Popularity
426  visits
Document length
~2.723  Words
~18.593  Chars
Rating (1) [details]
Networking ©




















More documents
Pedagogy

Schüler motivieren Reattributionstraini­ng
Schülerinnen und Schüler motivieren (Arbeitsauftrag: Stellen Sie die Grundlagen des Reattributionstrai­nings und die wesentlichen Schritte dieses Trainings dar (vgl. Ziegler und Schober, 19


Sozialisation
Sozialisation Sitzung 08.05. Was bedeutet Sozialisation? - Neologismus → to socialize = to render social, to make fit for living in society - Sich einstellen auf etwas → erziehen, b


Räuber Hotzenplotz
Räuber Hotzoenplotz Name des Kindergartens: Gemeindekindergart­en Faistenau Name: Eva Zenker Name der Pädagogin: Eva Zenker Datum: 17. November 2009 VORBEREITUNG: BILDUNGSANGEBOT: Bildungs- un


Schuleingangsphase
Frühjahr 2007, Aufgabe 1 Die neue Eingangsstufe als neue Organisationsform der Schuleingangsphase­ 1. Erläutern Sie Kennzeichen der neuen Schuleingangsstufe­ im Vergleich zu früheren Reformansä

Swap your documents
Benutzerdefinierte Suche

Alltag von Schulkindern

Inhaltsverzeichnis

 

1. Gegenstand und Vorgehensweise . Seite 3

2. Interaktion Seite 5

2.1 Symbolischer Interaktionismus . Seite 5

2.1 Interaktionserfahrungen Seite 6

3. Strategien der Aushandlung . Seite 8

3.1 Aushandlung und Freundschaften Seite 8

3.2 Normbrüche und Sanktionen Seite 9

3.3 Interaktionen und Gewalt Seite 10

4. Soziologische Grundbegriffe Seite 12

4.1 Normen . Seite 12

4.2 Sanktionen Seite 13

4.3 Aushandlungen . Seite 13

5. Abschließende Bemerkungen Seite 15

Literaturverzeichnis Seite 16

1. Gegenstand und Vorgehensweise

Das zentrale Anliegen der von Krappmann/Oswald zwischen 1983 und 1994 veröffentlichten Analysen sozialer Interaktionsprozesse unter Kindern des Grundschulalters bezog sich auf die (in Form von Beobachtung und Protokollierung im Klassenzimmer, im Pausenhof und anderen Situationen des Schullebens verfolgte) Fragestellung, welchen Einfluss Gleichalterige auf die Entwicklung sozialer Fähigkeiten nehmen, bzw. anders formuliert: mittels welcher sozialen Prozesse und Strukturen sehen sich Kinder dazu in die Lage versetzt, „die Fähigkeiten und Dispositionen zu erwerben, die sie mit zunehmender Ablösung von für sie sorgenden Erwachsenen benötigen, um als an anderen Individuen orientierte Subjekte urteilen und handeln zu können.“

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Alltag von Schulkindern.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Es entsteht der Eindruck, dass bei der Anwendung des Begriffs auf Kindergruppen diese Bestimmungen insbesondere dann zumindest implizit beibehalten werden, wenn die sozialisatorische Wirkung dieser Gruppen zur Diskussion steht.“ Zu fragen ist freilich, ob sich diese Annahme halten lässt oder aber die Gruppenbildung von Kindern weiteren Kriterien und Bedingungen geschuldet sind, welche möglicherweise wiederum Auswirkungen sowohl auf interne als auch auf externe Interaktionen von Gruppenmitglieder haben.

Mit verschiedenen Formen von Interaktionen und Interaktionserfahrungen im Alltag von Schulkindern - anlässlich der schrecklichen Ereignisse von Winnenden gegenwärtig (leider wieder einmal) ein hoch aktuelles und seitens der Öffentlichkeit betroffen diskutiertist zugleich das Themenfeld der vorliegenden Arbeit benannt.

Zu seiner Bearbeitung wurde folgernde Vorgehensweise gewählt: In einem ersten Schritt geht es darum den für diese Arbeit grundlegenden Begriff der Interaktion einer näheren Erklärung zuzuführen. Hierzu werden zunächst die zentralen Annahmen und Implikationen des Symbolischen Interaktionismus vorgetragen.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Alltag von Schulkindern.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

In einem zweiten Schritt werden Strategien der Aushandlung thematisiert. Hierbei wird Bezug genommen auf das Verhältnis von Aushandlungen und Freundschaft, auf die Bedeutsamkeit von Normbrüchen und Sanktionen sowie auf Erscheinungen von Rüchsichtslosigkeit und Gewalt in Interaktionen; auf die Bedeutung von Identität und Autonomie (auch in Bezug auf die Ursachen von Gewalt) wird verwiesen.

In einem dritten Schritt werden mit den Begriffen Norm, Sanktion und Aushandlung wichtige Bausteine der soziologischen Theoriebildung erörtert; ihre grundlegende Bedeutung für (die weiter oben dargelegten konkrete) Interaktionsprozesse wird deutlich gemacht.

Abschließend wird das Ergebnis der hier vorgelegten Arbeit zusammengefasst.

2. Interaktionen

Dass Interaktionen Wechselwirkungen oder auch Wechselbeziehungen bezeichnen, kann heute geradezu schon als Gemeingut gelten. Was aber Interaktion in einem wissenschaftlichen Verständnis meint und durch die Soziometrie empirisch ermittelt wird, sei (gewissermaßen als theoretischer Vorspann zu konkreten schulischen Interaktionserfahrungen) im Folgenden in seinen wesentlichen Aspekten dargelegt.

 

 

2.1 Symbolischer Interaktionismus

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Alltag von Schulkindern.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Ausgehend davon, dass die Wirklichkeit jenseits der Vorstellungen über sie gegeben ist und in den Naturwissenschaften als eine solche behandelt und (quantitativ und qualitativ) erfasst wird, ist ihr auch eine symbolische Struktur zuzuschreiben.

Diese tritt gewissermaßen dann in Erscheinung, wenn Menschen sich auf diese tatsächliche Welt beziehen. Die Besonderheit dieser Beziehung, so die Annahme, ist jedoch nicht durch diese tatsächliche Seite begründet, sonder beruht auf Eigenschaften, die seitens der Menschen den Dingen zugeschrieben werden.

Wobei diese Zuschreibung wiederum aus der sozialen Interaktion der Menschen hervorgeht (zweite Annahme).

Die Bedeutungen, welche den Dingen zugeschrieben werden, erscheinen somit als Ergebnis des Bezugs der Menschen aufeinander. Indem sie sich über ihre Zuschreibungen verständigen bzw. diese kritisieren und wieder verwerfen, was in vorliegendem Zusammenhang jedoch nicht im Sinne von „richtig“ oder „falsch“ verstanden werden darf, überprüfen sie ständig die „Gültigkeit“ ihrer Beurteilungen (und Handlungsmöglichkeiten).

Dies verweist auf das Prozesshafte, welches den Wandel von Zuschreibungen erklärt (dritte Annahme).

2.2 Interaktionserfahrungen

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Alltag von Schulkindern.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Dies sowohl in der Hinsicht, als sich in den seitens der Autoren dargelegten Beispiele die seitens der (soziologischen und sozialpsychologischen) Theorie behaupteten Besonderheiten von gruppenspezifischen Interaktionsprozessen, als auch unterschiedlichste eigene schulische Interaktionserfahrungen wieder finden lassen.

Beziehe ich mich in diesem Zusammenhang auf den Vorrat an eigenen Erfahrungen schulischer Interaktionen, so ließen sich anhand eigener Ereignissen und Konstellationen vielerlei Bezüge und Deckungsgleichheiten zu den von Krappmann/Oswald zitierten Befunden und Beispielen anführen.

Besonders erinnere ich mich jedoch an den in meiner Schulzeit (im in Rede stehenden Alter, also etwa bis zur sechsten Jahrgangsstufe) besonderen Stellenwert dessen, was heute wohl als Clique, seinerzeit ausdrücklich mit dem (geradezu unter der Hand gehandelten) Begriff Bande bezeichnet wurde.

Wobei diese besondere (Kinder- oder Jugend-) Form der Gruppenbildung und die mit ihr einhergehenden Interaktionen, keineswegs nur außerhalb des schulischen Rahmens für das Verhalten und die Orientierung wichtig waren.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Alltag von Schulkindern.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Page 1 of 3
[1] [2] [3]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - General terms - Partner - Statistik - Contact

Swap your documents