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Agrar- und Bioklima .doc

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Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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WS 08, Lazar
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Agrar und Bioklima
Zusammenfassung für die Prüfung : Lazar Reinhold

Relief:

v  Talformen

v  Terrassen

v  Rücken

v  Kuppen

Kaltluftproduktion ist abhängig von:

v  der Wolkenbasis – ist sie dicht und niedrig, dann keine Kaltluft

v  Windgeschwindigkeit bei ca. 4 m/s Kaltluftabfluss

v  Bodenschneedecke – hoch, dann wird der Boden nicht abgekühlt, da der Schnee isoliert.

v  Gegenstrahlung vom Relief – im Kerbtal ist es wärmer, als im Sohlental

v  absolute Feuchte

v  bei negativer Gegenstrahlung gibt es eine Kaltluftproduktion

v  Oberfläche – Boden im Wald ist gegenüber einer Wiese wärmer

Frostarten:

v  Strahlungsfrost

v  advektiven Frost

v  Frühfrost – kritisch für Wein bei -1 bis -2° C.

v  Späthfrost

Frostbekämpfung:

v  Hagelschutznetze – bringen nur 1 K Schutz

v  Beregnung – in Südtirol

v  Heizung mit Ölofen

v  Bestrahlung

v  Abdeckung – durch Strohschirme oder durch Folientunnel

v  Umlenken vom Kaltluftstrom durch Bepflanzung von Bäumen

Föhn: gute Sicht (durch geringe relative Feuchte) Temperatur erhöht, geringe Bewölkung, erhöhte Sonnenscheindauer,

Nordföhn

Südföhn

+

-

+

-

+

-

S - SW

W – N

Subtropische Warmluft

Gemäßigte Polarluft

Frühjahr/Herbst

Ganzes Jahr

-

+ (weniger Unfälle, man ist konzentrierter

 

Relative Feuchte

Temperatur

Bewölkung

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Luftmasse

Jahresz. Auftreten

Risiko

Hagelabwehr:

Flieger muss Silberjodid in die Wolken hineinbringen, um den Hagel abzuwehren. Daraus entstehen viele Kondensationskerne, d. h. aus wenig großen Kernen, werden viele kleine Kerne. Dies muss aber rechtzeitig geschehen, nämlich schon vor der Entstehung des Hagels und es braucht mindestens 3 Flieger, die sozusagen impfen.

VERDUNSTUNG

Verdunstung am Land nennt man Transpiration. Die Verdunstung am Wasser nennt man Evaporation. Zusammen wird dies Evapotranspiration genannt.

Verdunstung ist abhängig von:

v  der Strahlung

v  der Windgeschwindigkeit

v  der Temperatur

v  dem Dampfdruckunterschied – ist die wichtigste Komponente

Auch bei einer relativen Feuchte von 100 % gibt es eine Verdunstung, nämlich den Nebel.

Unterschied Verdunstung Wald (1500) und Gras (800) – Grund: Bei Gras geht der Regen mehr ins Grundwasser bzw. fließt mehr ab und somit steht weniger für die Atmosphäre zur Verfügung. Hier liegt auch das Problem des Abholzens des Regenwaldes. Durch Ersetzung des Waldes durch Gras bzw. Anbauflächen, gibt es eine geringere Verdunstung und somit weniger Regen.

 

Bei Niederschlag 100 % sind Verdunstung 60 – 70 %, der Rest dient als Grundwasseranreicherung bzw. fließt ab.

 

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Im Sommer gibt es hohe Temperaturen, große Wasserdampfdruckunterschiede und Transpiration, somit ist die Verdunstung hoch. Auch der Abfluss ist groß und die Grundwasseranreicherung liegt bei Null. Daher könnte es Probleme geben für das Grundwasser, wenn die Winter trocken sind.

Wenn der Boden gefroren ist, gibt es keine Grundwasseranreicherung, dann folgt dies erst ab März, wenn es taut. Heuer ist es kein “normaler Winter“, so taut es immer mal zwischendurch.

Die Grundwasseranreicherung findet von Nov./Dez. bis April statt.

Potenzielle Landschaftsverdunstung (Verdunstung + Klimaparameter (Strahlung..)).

Reale Landschaftsverdunstung in Graz liegt bei 500 – 600 mm. Potenzielle Landschaftsverdunstung liegt immer höher als die reale Landschaftsverdunstung.

Im Regenwald liegt die Verdunstung beinahe bei 100 %.

In der Steppe gibt es keine Verdunstung, weil es trocken ist.


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