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Agrar und Bioklima - Prüfungszusammenfassung .doc

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Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2009 - LAZAR
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Agrar- und Bioklima

Prüfungszusammenfassung

Windverhältnisse: (am Tag, Nacht eher unbedeutend)

Taleinwinde: inneralpine Täler schneller erwärmt: Höhenhoch, Vorland- kalte Luft: Winde

Hangaufwinde: Boden eines Hanges erwärmt schneller als Luft der freien Atmosphäre

Föhn:

Gehört zu den Lokalwindsystemen, beziehungsweise auch zu den Fallwinden. Bioklimatisch treten Probleme bei Menschen auf. Im Folksmund auch Jauk genannt.

 

Südföhn

Nordföhn

Relative Feuchte

Hoch

Gering

Temperatur

Hoch

Gering

Bewölkung

Hoch

Gering

Richtung

Süd – Süd West

Westen – Norden

Luftmasse

Subtropische Warmluft

Gemäßigte Polarluft

Saisonalität

Frühling/Herbst

Ganzes Jahr

Probleme

Unfallrate: Konzentrationsmangel

Frostgefährdung

Verdunstung:

Transpiration (Verdunstung durch Lebewesen) – Evaporation (Verdunstung durch freie Wasseroberflächen, unbewachsenen Boden und Pflanzen) – Evapotranspiration (beides)

Verdunstung ist abhängig von: Strahlung, Windgeschwindigkeit, Temperatur, Luftdruck, Bodenfeuchtigkeit, Art der Pflanzendecke

Vergleich Wald/Wiese: Wald speichert mehr Wasser, es kann mehr Wasser verdunsten.

Bei einem Niederschlag verdunsten etwa 60-70% der Wassers wieder, Rest ist Grundwasser

SO: Hohe Temperaturen, hohe Dampfdruckunterschiede/Verdunstung

WI: Wenig Verdunstung (kein Laub an Bäumen), Hauptsächlich Grundwasseranreicherung

 

Regenwald: Beinahe 100% Verdunstung - Steppe: wenig Verdunstung da kein Wasser

 

 

Hagel

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Sublimation: erst bei -12°C möglich bei Bildung von Eiskristallen. Anlagerung von Wassermolekülen durch Sublimation.

Koagulation: Zusammenwachsen von Wassertröpfchen.

Hagelabwehr: Flieger muss mehr Eiskeime (Silberjodid) in die Wolken bringen


Kerngebiet Thermische Verhältnisse / Frost

Kaltluftproduktion:

Entscheidender Faktor: Bodemwärmestorm, latenter Wärmestrom + effektive Ausstrahlung.

Ist abhängig von:

  • Wolkenbasis (dicht und niedrig - keine Kaltluft)
  • Windgeschwindigkeit bei ca. 4 m/s: Kaltluftabfluss
  • Bodenschneedecke! Der Boden wird nicht abgekühlt, der Schnee isoliert.
  • Gegenstrahlung vom Relief: Kerbtal ist wärmer, als Sohlental
  • absolute Feuchte
  • bei negativer Gegenstrahlung gibt es eine Kaltluftproduktion
  • Oberfläche: Boden im Wald ist gegenüber einer Wiese wärmer

 

Kaltluftabfluss:

Negative Strahlungsbilanz notwendig für das Abfließen von Kaltluft. Sie fließt dann (nicht kontinuierlich) im geneigten Gelände ab und erwärmt sich dabei.

Frost

Einteilung nach: Stärke, Zeit, Zone, meteorologische Ursache, Begleiterscheinungen, Auswirkungen

 

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Strahlungsfrost: Kaltluftbildung bei klarer windschwacher Strahlungsnacht

Kombinierter Typ: Übergang von Adjektivfrost zu Strahlungsfrost, Verdunstungskälte eines Niederschlags von großer Bedeutung

Spätfrost: Besonders gefürchtet da er die Blüte der Pflanzen zerstört (15. April bis 15. Mai)

Frühfrost: Auf Grund der Hochdrucklage fast ausschließlich Strahlungsfrost, besonders bei Wein gefährlich

Frostbekämpfungsarten:

Passive: Umlenken der Kaltluft von einer gewissen Zone, eventuell durch Bepflanzung von Bäumen.

Aktive:

  • Beregnung: Wasser gibt beim Gefrieren Energie an Umgebung frei
  • Bedeckung: Luftschutzschicht unter einer Plane, kühlt langsamer ab
  • Lufttrübung: alte Methode, Rauch trübt die Luft, Ausstrahlung verringert
  • Beheizung: Ölöfen beheizen die Umgebung, teuer
  • Bestrahlung: direkte Infrarotstrahlung durch Propan, nicht sehr effizient
  • Bewindung: unten liegende kalte Luft + oberer warmer vermischt: mittels Propeller

 


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