Streben nach Erkenntniss in Faust
In
Der Tragödie Erster Teil ist durch Fausts Monolog seine Suche nach
Erkenntniss zum Ausdruck gebracht: Habe nun, ach! Philosophie,/Juristerei
und Medizin,/ Und leider auch Theologie!/ Durchaus studiert, mit heißem Bemühn./
Da steh ich nun, ich armer Tor!/ Und bin so klug als wie zuvor; [...]/ Drum hab
ich mich der Magie ergeben, [...] /Dass ich erkenne was die Welt/Im Innersten
zusammenhält,/ Schau alle Wirkenskraft und Samen,/ Und tu nicht mehr in Worten
kramen.
Faust
ist ein Ebenbild Gottes, des eine Ahnung über die Gottheit und der
methaphorischen Welt hat. Durch sein Streben nach Erkenntniss möchte er Gott
erkennen und ein Teil der mataphorischen Welt zu bekommen. Er möchte sich, dass
es keine Grenzen mehr zwischen ihn und die methaphorische Welt geben. Die
Richtung des Srebens wird in folgenden Zeilen dargestellt: Zwei Seelen
wohnen,/ach! in meiner Brust, /Die eine will sich von der andern trennen; / Die
eine hält, in derber Liebeslust,/ Sich an die Welt mit klammernden Organen,/ Die
andre hebt gewaltsam sich vom Dust/ Zu den Gefilden hoher Ahnen. Faust ist an der Suche danach, was
die Welt im Innersten zusammenhält.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Faust hatte alle vier Hauptfakultäten studiert, war Magister und
Doktor, also er hatte nichts mehr was er studieren konnte. Weil der mit Hilfe
seiner Kenntnisse den Sinn der Welt nicht verstehen konnte, wendete er sich der
Magie an. Faust versucht mit Hilfe der Magie die Grenzen der Natur zu
überschreiten.
Das erste Entgrenzungsversuch ist unter dem Zeichen des
Makrokokosmos. Faust öffnet des Buch des Nostredamus, in dem er sich das
Zeichen des Makrokosmos ansieht. Bei der Betrachtung des Zeichens, erlebt Faust
eine Reihe von Informationen: Wie alles sich zum Ganzen webt,/ Eins in dem andern wirkt und
lebt!, aber
er erkennt, dass alles sich um Wissen handelt, denn es sein alles nur ein Schauspiel.
Das Entgrenzungsversuch setzt mit Fausts Rufe nach den Erdgeist fort, der ihn
zurückweist, Du gleichst dem Geist, den du begreifst/Nicht mir!, denn
er muss erkennen, dass er selbst an die Endlichkeit der irdischen Existenz
gefesselt bleibt. Die
Zerstörung der Illusion der Erdgeistnähe zerstört erst recht die vermeintliche
Gottesnähe, die auf dem Gedanken der Ebenbildlichkeit des Menschen beruht. Fausts
erstes Entgrenzunsversuch unter dem Zeichen des Makrokosmos scheitert.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Die Beiden stellen ein Kontrast zwischen purem
scholaristischem Wissen (Wagner) und dem Verlagen nach sinnlicher Erfahrung
(Faust) dar. Indem Faust mit Wagner spricht, erkennt er, dass er den Göttern
nicht gleich sein kann: Den Göttern gleich ich nicht. Näher zu sich
sieht er den Tier Dem Wurme gleich ich, der den Staub durchwühlt". Aus
einer Stimmung folgt Fausts Absicht, Selbstmord zu begehen. Durch Selbstmord
möchte Faust, neuen Sphären reiner Tätigkeit" erkennen. Doch der
Klang der Osterglocken und der Gesang des Chors wecken Erinnerung an sein
Jugend, so dass Faust auf das Selbstmord verzichtet, Und doch, an diesen
Klang von Jugend auf gewöhnt, / Ruft er auch jetzt zurück mich in das
Leben."
Folge der Existenzkrise ist der Pakt zwischen Faust und Mephisto,
der Gegenspieler von Faust. Mephistos Ziel ist es, den immerzu strebenden Faust zum Nihilismus zu
führen und damit seine Seele zu gewinnen. Glücklich gelingt es ihn nicht. Mephisto erkennt, dass er
verloren hat und dass er eine stärkere Macht braucht, Faust zu bewirken, die
Zeit: der mir so kräftig widerstand,/ die Zeit wird Herr, die Greis hier
liegt im Sand. Weil Mephisto die Wette mit Faust verloren hat, geht auch
die Wette mit Gott verloren.
Das Verhältnis Faust-Mephisto
Faust, der Hauptperson des Dramas mit dem selben Titel nach
J.W. Goethe, studierte an die vier Hasuptfakultäteten der Renaissance.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Ausgang seiner Existenzkrise findet Faust in der Magie, das
Weg für Mephistos erscheien, in der Gestallt eines Pudels. Aud dem Rückweg des
Spazierganges von Faust und Wagner, treffen sie den Pudel, der Faust stark
beeindruckt. Der Pudel folgt Faust ins Studierzimmer, und als dieser mit ihm
spricht, verwandelt sich der Pudel in Mefphisto, der Faust in einen Schlaf
verletzt.
In das Drama stellt Mephisto das Element der Negation dar. So
lässt Geothe Mephisto von sich selbst zu sagen: Ich bin der Geist, der
stets verneint! Und das mit Recht, denn alles, was entsteht, ist wert, dass es
zugrunde geht; Drum besser wärs, dass nichts entstünde. So ist denn alles, war
ihr Sünde, Zerstörung, kurz, das Böse nennt, mein eigentliches Element.
Mephisto schlagt Faust eine Wette vor: Ich will mich hier
zu deinem Dienst verbinden,/ Auf deinen Wink nicht rasten und nicht ruhn;/ Wenn
wir und drüben wieder finden, So sollst du mir das gleiche tun. Mephistos Ziel ist es, den immerzu
strebenden Faust zum Nihilismus zu führen und damit seine Seele zu gewinnen.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Faust sucht Erfüllung in der Erfahrung des wirklichen Lebens
in seiner ganzen Tiefe: Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch!du
bist so schön!. Mephisto bietet Befriedigung durch materiell-sinnliche
Genüsse: ...die Zeit kommt auch heran, Wo wir was Guts in Ruhe schmausen
mögen.
Um Faust zu überreden, begleitet Mephisto ihn in allen
Plätzen wo er geht, ihn vom rechten Weg abzubringen, ihm die irdischen Genüsse
geschmackhaft machen und dadurch sein Ziel zu errreichen, seien Seele zu
gewinnen. Weil Mephisto, den Streben des Menschen nicht versteht, glaubt er,
dass er Faust leicht von den Rechten Weg verführen kann. Der Teufel sieht nur
das Schlechte, woran er aber verzichtet ist, dass das Mensch sowohl das Gute
als auch das Böse sieht. Das Böse wird im Drama von Mephisto verkörpert,
entspricht aber trotzdem nicht dem Bild des Teufels, da er klug, intelligent,
gesittet, freundlich und höflich ist. Faust findet in ihm das perfekte
Gesprächspartner mit dem der diskutieren kann.
Faust glaubt, dass er mit Mephistos Hilfe erfahren kann, was
die Welt im Innersten zusammenhält.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! |